Der Fachverband Sicherheit im ZVEI adressiert die drei Leitmärkte: „Safety“ – Schutz von Menschenleben, technische Sicherheit von Anlagen und Gebäuden, „Security“ – Schutz von Bevölkerung und Infrastrukturen sowie „Defence“ – äußere Sicherheit.
Ausstellung zum Forschungssymposium der Polizei
Mit einem Forschungssymposium der Polizei am 19. und 20. Juni 2012 soll der Informationsaustausch über deren Forschungsbedarf zwischen Bedarfsträgern, Forschung und Industrie verbessert werden.
Effektive Gebäudeevakuierung mit System
Brände und andere Katastrophen können in Gebäuden lebensgefährlich werden. Doch wie kann man im Falle eines Falles aus der Gefahrenzone entkommen, wie einen gefahrlosen Fluchtweg finden? Zuverlässige technische Hilfe kann hier lebensrettend sein.
Nicht bei mir – Initiative für aktiven Einbruchschutz
Rund alle zwei Minuten wird in Deutschland in eine Wohnung oder einen Gewerberaum eingebrochen. Ein aktiver Einbruchschutz ist daher unerlässlich. Die Kampagne „Nicht bei mir“ bündelt seit 2004 Aktionen für mehr Sicherheit in Haus, Büro und Wohnung.
Aufklärungskampagne „Rauchmelder retten Leben“
Jeden Monat verunglücken in Deutschland rund 40 Menschen durch Brände, viele davon im eigenen Zuhause. Die Kampagne klärt über Risiken von Wohnungsbränden auf und setzt sich für die Installation von Heimrauchmeldern ein.
Sicherheit geht uns alle an
Themen wie Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, Überwachung von Grenzen, Krisenmanagement oder maritime Sicherheit werden in der Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen. Der Fachverband Sicherheit des ZVEI nimmt sich dieser Themen an.
Teasertext
| Der Fachverband |
| Der Fachverband Sicherheit im ZVEI bündelt die starken und vielfältigen Kompetenzen der Sicherheitsbranche unter einem Dach. Sein Wissen und seine Erfahrungen stellt er dabei sowohl seinen Mitgliedern als auch Politik und Wirtschaft zur Verfügung. mehr |
| Schulen und Kindergärten effektiv schützen |
| Sicherheitssysteme an Schulen dienen der Prävention und helfen bei unmittelbarer Gefahr: So haben über die Zutrittskontrolle nur autorisierte Personen Zugang zum Gebäude. Einbruchmeldeanlagen registrieren Bewegungen an Türen und Fenstern und schützen vor Vandalismus. Brandmelde-, Sprachalarm- und Videoanlagen führen zu einer raschen Alarmierung gefährdeter Personen oder Rettungskräften. Die Systeme dienen einer sofortigen Lageerkundung. Situationsbedingt oder auf Anweisung bleiben Personen entweder in abgeschlossenen Räumen oder werden aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. |
| Moderne Sicherheitssysteme helfen Leben retten |
Öffentliche Räume lassen sich durch gezielte Vorbereitung, gute Organisation und die Verwendung moderner Sicherheitstechnik effektiv und nachhaltig schützen. Im Falle eines Brandes oder bei Gewalt können Rettungskräfte unmittelbar eingreifen. Durch den Einsatz von Sprachalarmanlagen kann die Evakuierung von Gebäuden vereinfacht und beschleunigt werden, da gefährdete Personen direkt angesprochen werden. Auch Videoanlagen erlauben einen direkten Einblick in das Geschehen. Weitere unverzichtbare Komponenten sind ein angepasster Brandschutz, ein funktionsfähiger Rauch- und Wärmeabzug sowie eine durchdachte Fluchtwegsteuerung. Um ein optimales Zusammenspiel aller Komponenten zu gewährleisten, sollten die Träger öffentlicher Einrichtungen, Polizei, Feuerwehr und Bauaufsicht schon bei der Planung der verwendeten Sicherheitssysteme mit einbezogen werden. |
| Bevölkerungsschutz im Krisenfall |
| In den 90er Jahren sind Sirenen zur Warnung in Katastrophenfällen großflächig abgebaut worden. Rauchwarnmelder könnten die Lücke schließen: Ausgerüstet mit einem Chip, der zusätzliche Funktionen enthält und über Funk auslöst wird, können die Geräte, die bei Brandrauch Alarm schlagen und bereits in einem Drittel aller Haushalte installiert sind, auch als Katastrophenmelder eingesetzt werden. Dann senden sie einen normierten Ton oder kurze Warnhinweise. Dadurch könnte die Bevölkerung selbst nachts geweckt und aufgefordert werden, sich über Radio, Fernseher oder Internet weiter zu informieren. |
| Vom Einsatz her denken |
| „Vom Einsatz her denken“ – das ist die Maxime für die künftige Beschaffung der Bundeswehr, die eine vernetzte Operationsführung ermöglichen soll. Um diesen Aspekt der Einsatzorientierung künftig stärker in der Gremienarbeit zu berücksichtigen, führt der ZVEI künftig den Dialog mit der Bundeswehr in einer neu strukturierten, übergreifenden Fachabteilung „Einsatzorientierung ITK-Systeme/Vernetzte Operationsführung“. Der besondere Fokus liegt dabei auf Führungsunterstützung, Aufklärung, der Elektronischen Kampfführung und der Simulation. |
| Industrie kooperiert stärker mit der Bundeswehr im Einsatz |
Auch die Bundeswehr muss sparen – und plant ihre Einsätze mit immer weniger Personal. Dadurch können künftig vor allem logistische Aufgaben nur noch durch erweiterte Kooperationen mit externen Partnern aus der Industrie oder der gewerblichen Wirtschaft wahrgenommen werden. Um diese Zusammenarbeit zu vereinfachen, hat der ZVEI ein Positionspapier initiiert, in dem die grundlegenden Forderungen der Industrie und der gewerblichen Wirtschaft an die Rahmenbedingungen für eine Unterstützung der Bundeswehr außerhalb der Bundesrepublik Deutschland formuliert werden. Dieses Positionspapier wurde dem Staatssekretär des Bundesministeriums für Verteidigung, Stéphane Beemelmans, vorgelegt und positiv aufgenommen. |
Peter Krapp
Geschäftsführer Fachverband Sicherheit
Lyoner Straße 9
60528 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 6302-272
krapp(at)zvei.orgE-Mail-Kontakt
Bild der Seite