Eine gute Berufsausbildung in den industriellen Metall- und Elektroberufen ist Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Berufstätigkeit. Gut ausgebildete Fachkräfte leisten zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Elektroindustrie einen unverzichtbaren Beitrag.
Die Arbeitsorganisation ändert sich von arbeitsteiligen und funktionsorientierten hin zu kunden- und prozessorientierten Strukturen. Strukturwandel und neue Technologien fordern von den Arbeitskräften eine ständige Anpassung an die sich wandelnden Qualifikationsanforderungen (Stichworte sind z.B. Teamarbeit, Qualitätsverantwortung, Kundenorientierung). Das gilt ebenso für die berufliche Aus- und Weiterbildung.
Für die HighTech-Branche Elektroindustrie gilt in besonderem Maße: Gefragt ist ein neuer Facharbeitertyp, dessen Kompetenz immer weniger durch manuelle Geschicklichkeit und immer mehr durch das flexible Erkennen zweckmäßiger Lösungswege geprägt ist.
Der ZVEI hat diese Zwänge seit langem erkannt und engagiert sich intensiv bei der Entwicklung neuer und der Modernisierung bestehender Ausbildungsberufe. Gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall und der Industriegewerkschaft Metall sowie dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) wurden die folgenden neuen Ausbildungsberufe entwickelt:
Strukturmodell der IT- und der neuen E-Berufe ist die "Qualifizierung in Kompetenzfeldern". Eine Veröffentlichung von ZVEI, VDMA und BITKOM informiert alle an der Berufsbildungsdiskussion Beteiligten über die Prinzipien dieses Modells, das sich konsequent an typischen beruflichen Arbeitsprozessen und Abläufen orientiert.
Kontakt im ZVEI
Dr. Sonja Dulitz