17. November 2003 - PR 83/2003
– Stagnation im Jahr 2003, leichtes Wachstum im kommenden Jahr
Frankfurt am Main, 17. November 2003 – Die Mitgliederversammlung des Fachverbandes Elektroschweißgeräte im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V. hat Michael Schmidt, Carl Cloos Schweißtechnik GmbH (Haiger) zum neuen Vorsitzer gewählt. Zu seinem Stellvertreter wählten die Mitglieder Wolfgang Grüb, Geschäftsführer der Lorch Schweißtechnik GmbH (Auenwald). Schmidt und Grüb haben damit ihre Ämter getauscht. Sie sind seit vielen Jahren im ZVEI-Fachverband für die Branche aktiv und wollen ihre erfolgreiche gemeinsame Arbeit fortsetzen.
Geschäft stagniert in Deutschland, positive Erwartungen für 2004
In Deutschland beschäftigten die Hersteller von Elektroschweißgeräten im Jahr 2002 im Wesentlichen unverändert rund 8.500 Mitarbeiter und produzierten Schweißgeräte im Wert von etwa einer Mrd. Euro. Die Umsatzentwicklung in den ersten drei Quartalen dieses Jahres ist auf dem Vorjahresniveau verlaufen. Das Ende der konjunkturellen Talsohle scheint erreicht und für 2004 wird eine leichte Belebung erwartet, von einem Aufschwung kann dabei noch nicht gesprochen werden.
Die Elektroschweißgeräte werden hauptsächlich in die Bereiche Automobilindustrie, Stahlbau, Schiffsbau, Behälterbau vertrieben. Das Geschäft mit mechanisierten bzw. automatisierten High-Tech- Schweißanlagen ist positiv verlaufen, auch im Inland. Diese Technologie der Schweißgeräte wird in enger Verbindung mit den Anwendern entwickelt. Im Geschäft mit Standardmaschinen sehen sich die Hersteller weiterhin dem zunehmenden Preisdruck durch billige Importe ausgesetzt. Mit innovativen Lösungen, den neuen Fertigungstechnologien angepasst, stellen sich die Hersteller dieser Herausforderung.
Der Exportanteil von über 50 Prozent des Umsatzes belegt die anerkannte hohe Qualität der Produkte auch im Ausland. Vom Beitritt der acht EU-Kandidaten geht die Erwartung für eine Wachstumsphase aus. Trotz uneinheitlicher Entwicklungen der Staaten Mittel- und Osteuropas erwartet man auch von dieser Wirtschaftsregion weitere Impulse.
Michael Schmidt