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Archiv 2003 

8. Dezember 2003 - PR 89/2003

Wirtschaftliche Lage der Messtechnik und Prozessautomatisierung zufrieden stellend



- Ausblick verhalten optimistisch

- Michael Ziesemer führt für weitere zwei Jahre

- Stephan Neuburger und Peter Terwiesch neu im

   Vorstand

 

Frankfurt am Main, 8. Dezember 2003 - Für die nächsten zwei Jahre wurde Michael Ziesemer (Endress+Hauser) als Vorsitzer des Fachbereichs Messtechnik und Prozessautomatisierung im ZVEI- Fachverband AUTOMATION bestätigt. Erstmals in den Vorstand gewählt wurden Günter Kech (VEGA Grieshaber), Stephan Neuburger (Krohne Messtechnik) und Dr. Peter Terwiesch (ABB Process Industries). Unverändert gehören dem Vorstand weiterhin Hansgeorg Kumpfmüller (Siemens-Bereich A&D), Heinz Horch (PMA Prozess- und Maschinen-Automation) und Dr. Gerd-Ulrich Spohr (Siemens-Bereich A&D) an. Dr. Spohr ist zugleich Vorsitzer des Technischen Ausschusses des Fachverbandes AUTOMATION.

 

„Im Vorstand sind somit die großen Unternehmen mit ihrem Systemangebot genauso vertreten wie die Spezialisten der Feldinstrumentierung“ konnte der Vorsitzer zufrieden feststellen. Damit sei eine gute Basis für die Verbandsarbeit der kommenden Jahre gelegt.

 

Wirtschaftliche Entwicklung stabil

 

„Vor dem Hintergrund der allgemeinen Konjunkturflaute waren die Unternehmen der Messtechnik und Prozessautomatisie-

rung im Jahr 2002 noch recht zufrieden“, bewertete Fachbereichs-Vorsitzer Michael Ziesemer die Entwicklung. „Während der Inlandsmarkt im Jahr 2002 zweistellig geschrumpft ist, konnte sich die Produktion mit einem einstelligen Minus relativ gut behaupten.“ Dies sei auf leicht gestiegene Ausfuhren und gleichzeitig rückläufige Importe zurückzuführen.

 

Wenn auch die Unternehmen der Prozessautomatisierung mit größeren Erwartungen in das laufende Jahr gegangen sind und deshalb die Pläne bis jetzt durchweg nicht voll erfüllt werden konnten, so wurde doch eine stabile Geschäftsentwicklung festgestellt. Abhängig von den regionalen und Abnehmerbranchen-Schwerpunkten wurden auch Zuwächse im unteren einstelligen Prozentbereich berichtet.

 

Starke Veränderungen der wirtschaftlichen Entwicklung werden für 2004 nicht erwartet. Den Chancen, die sich aus der Realisierung der diskutierten und zum Teil verschobenen Projekte ergeben, steht z. B. das Risiko eines weiter schwachen Dollars gegenüber.

 

Wachstumsimpulse kommen aus den so genannten ‚emerging markets’. Neben China sind auch Osteuropa, Russland und Mittelmeeranrainer zu nennen. Deutschland bewegt sich im Mittelfeld. Für die Mehrheit der Firmen war der USA-Markt dagegen deutlich rückläufig.

 

Aus dem Kreis der wesentlichsten Abnehmerbranchen sind nach wie vor die pharmazeutische und die Nahrungs- und Genussmittel-Industrien die Schrittmacher, wogegen die chemische Industrie weiterhin das Sorgenkind ist. Dort werden Investitionsprojekte weiter verzögert.

 


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