12. Dezember 2007 - PR 135/2007
Kosten für Elektro-Altgeräte-Entsorgung sinken
Frankfurt am Main / Berlin, 12. Dezember 2007 – „Die Verwaltungs-gebühren für die Entsorgung von gebrauchten Elektro- und Elektronikgeräten werden um 40 Prozent reduziert werden“, sagte
Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des gemeinsamen ZVEI-/BITKOM-Vorstandskreises Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten. Wegen des systematisch genutzten Wettbewerbs unter den Beteiligten sind die Abholung der Altgeräte und das Recycling in Deutschland deutlich kostengünstiger als in anderen Ländern Europas. Kamp weiter: „Nach Abschluss der Aufbauphase ist die für die Steuerung zuständige Stiftung Elektro-Altgeräte-Register (EAR) nun in der Lage, ihre Ablauf- und Kosten-Effizienz auch sichtbar unter Beweis zu stellen.“ Mit einem Etat von weniger als sechs Millionen Euro steuert das EAR einen Entsorgungsmarkt von mehreren hundert Millionen Euro.
Mit der heute im Bundesgesetzblatt veröffentlichten innerhalb von zwei Jahren zweiten Änderung der Kostenverordnung zum Elektro- und Elektronikgerätegesetz hat das Bundesumweltministerium auf die verbesserte Kostenstruktur des Elektro-Altgeräte-Registers reagiert. Die Gebühren wurden um ca. 40 Prozent gesenkt. Hiervon profitieren alle Hersteller und Importeure von Elektro- und Elektronikgeräten. Für große Hersteller mit mehreren Tausend Containerabholungen im Jahr sind die geringeren Gebühren für die Abholung und Behälterbereitstellung besonders wichtig. Für kleinere Hersteller schlagen die reduzierten Gebühren für die Registrierung besonders zu Buche.
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