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5. Dezember 2007 - PR 133/2007

Energie sparen mit Elektro-Hauswärmetechnik



Mehrwertsteuererhöhung bremst 2007 die Umsätze,

Wachstum erst wieder im kommenden Jahr

 

Frankfurt am Main, 5. Dezember 2007 – Nach Einschätzung des ZVEI-Fachverbands Elektro-Hauswärmetechnik muss für das Jahr 2007 mit einem Umsatzrückgang von fünf Prozent gerechnet werden. Dabei ist ein deutlicher Basiseffekt in Folge der Mehrwertsteuererhöhung zu Jahresbeginn zu berücksichtigen. Viele Verbraucher hatten Investitionen in das Jahr 2006 vorgezogen. Für 2008 zeigt die Branche verhaltenen Optimismus. Insgesamt wird der Elektro-Hauswärmetechnik im nächsten Jahr ein leichtes Wachstum von ein bis zwei Prozent zugetraut.

 

Auch die Abschaffung der Eigenheimzulage wirkt im laufenden Jahr nach. „Außerdem sind die Verbraucher stark verunsichert“, stellt Karlheinz Reitze, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektro-Hauswärmetechnik, fest. „Mit welchen Regulierungen oder Förderungen der Bauherr künftig rechnen muss oder kann, ist weitgehend unklar. Darunter leidet die Konjunktur in unserem Bereich. Die Politik muss deshalb schnellstmöglich Planungs- und Investitionssicherheit schaffen.“

 

Trotz des insgesamt rückläufigen Gesamtumsatzes weisen einige Segmente der Hauswärmetechnik ein sattes Plus auf. Der Trend geht zu komfortablen und energiesparenden Produkten. Davon profitieren beispielsweise Wärmepumpen. Trotz schwacher Baukonjunktur konnte der Absatz um fünf Prozent gesteigert werden.  

 

Attraktiv für den Anwender sind besonders Wärmepumpen, die mit zusätzlichen Funktionen zur Lüftung und Kühlung ausgestattet sind. Wurde bisher die Wärmepumpe hauptsächlich im Neubau eingesetzt, gewinnt sie auch bei der Modernisierung im Gebäudebestand an Akzeptanz.

 

Ebenfalls gute Perspektiven bieten Flächenheizungen. So kann zum Beispiel in der Übergangszeit mit einer elektronisch geregelten Fußbodenheizung zur gewünschten Zeit und an der gewünschten Stelle ein angenehmes Raumklima geschaffen werden, ohne die Hauptheizung in Betrieb nehmen zu müssen.

 

Der Markt für Warmwassergeräte ist 2007 zwar rückläufig, bereits im nächsten Jahr wird aber wieder ein moderates Wachstum erwartet. Besonders die komfortablen energiesparenden elektronischen Durchlauferhitzer haben weiteres Potenzial.

 

Wärmesysteme mit hoher Energie-Effizienz werden auch immer wichtiger für das Auslandsgeschäft. Besonders in Osteuropa ist eine steigende Nachfrage nach Produkten erkennbar, die erneuerbare Energien nutzen und „Made in Germany“ sind.

 


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