ZVEI Logo - Link zu Startseite
Visual - Schrittmacher des technischen Fortschritts

 

18. Dezember 2007 - PR 138/2007

Hightech-Strategie: Elektroindustrie zieht positive Zwischenbilanz



Frankfurt am Main, den 18. Dezember 2007 – Anders als einige Mitglieder des Haushaltsausschusses des Bundestages sieht die deutsche Elektrotechnik- und Elektronikindustrie die Hightech-Strategie der Bundesregierung auf sehr gutem Wege. „Für die innovationsstärkste Branche in Deutschland setzen die Forschungsprämie, der Spitzencluster-Wettbewerb, die Initiative KMU-Innovativ und die Innovationsallianzen genau die richtigen Akzente“, kommentiert  Gotthard Graß, Hauptgeschäftsführer des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Eine umfassende Zwischenbilanz zu einem Jahr Hightech-Strategie hatte der ZVEI im November 2007 vorgelegt.

 

2008 sollte die Bundesregierung insbesondere die Rahmenbedingungen für die Technologieanwendung in Deutschland weiter verbessern, fordert der ZVEI. So müsse der massive Investitionsstau in der Energiewirtschaft und in der Medizintechnik endlich aufgelöst werden. Hier seien vor allem das Wirtschafts-, das Umwelt- und das Gesundheitsministerium gefordert. „Entscheidend für mehr private Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen ist das Entstehen so genannter Leitmärkte, in denen eine rasche Anwendung neuer Technologien durch intensiven Wettbewerb und günstige Rahmenbedingungen für private Investitionen sichergestellt wird“, so Graß. Insbesondere in den Infrastrukturmärkten gebe es hier deutlichen Nachholbedarf in Deutschland und Europa. 

 

Ausgesprochen positiv sieht die Branche in diesem Zusammenhang die sogenannten Innovationsallianzen zwischen Forschungsinstituten und Unternehmen. So werde durch die 2006 vereinbarte OLED-Initiative eine übergreifende Zukunftstechnologie fest am Standort Deutschland verankert. Weitere Innovationsallianzen seien auch in der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Vorbereitung. Zudem gehöre 2008 die steuerliche Forschungsförderung als breit wirkendes Anreizmodell gerade für forschungsintensive mittelständische Unternehmen auf die Tagesordnung der Politik.

 

2007 werden die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Deutschland um fast 5 Prozent auf über 11 Mrd. Euro zulegen. Das sind mehr als 6 Prozent des Branchenumsatzes.

 

 

 

 


Zurück zur Übersicht


zum Seitenanfang




DRUCKANSICHT SCHLIESSEN