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ZVEI-Pressemeldungen - Elektroindustrie aktuell 

17. August 2010 - PR 109/2010

Auftragseingang für Leiterplatten schnellt im Mai 2010 in die Höhe, Umsatz stagniert



Frankfurt am Main, 17. August 2010 – Der Mai-Umsatz der
Leiterplattenhersteller war geringfügig niedriger als der in den beiden
vorausgegangen Monaten. Dennoch überstieg er den Umsatz im Mai
des Vorjahres um 40 Prozent. Dies berichtet der ZVEI-Fachverband
PCB and Electronic Systems. Der kumulierte Umsatz der ersten fünf
Monate des laufenden Jahres übertrifft den des Vorjahres um
32 Prozent. Damit liegt er nur noch zehn Prozent unter dem des
gleichen Zeitraums im Jahr 2008.


Der Auftragseingang erreicht eine bislang noch nie da gewesene Höhe.
Nur im Jahr 2000 waren ähnlich hohe Bestelleingänge zu verzeichnen.
Der Auftragseingang im Mai überstieg den im April um ein Drittel und lag
damit um 137 Prozent über dem des Krisenmonats Mai 2009. Dies lässt
den Schluss zu, dass Doppelbestellungen vorgenommen wurden. Die
allgemeine Verknappung von Bauteilen hat damit auch die Leiterplattenindustrie erreicht. Die Kunden versuchen mit diesem Schritt, ihre
eigene Lieferfähigkeit zu sichern, damit steigen jedoch die Lieferzeiten
zusätzlich. Eine weitere Ursache der langen Lieferzeiten sind
Kapazitätsengpässe, weil mehrere große Hersteller die Produktion
eingestellt haben.

 

Das Book-to-Bill-Ratio stieg durch diese Extremwerte auf 1,66 – eine
Zahl, die noch nie seit Beginn der Statistik im Jahr 1993 erreicht wurde.
Die Mitarbeiterzahl blieb gegenüber April unverändert, im Vergleich zu
Mai des Vorjahres stieg sie um 3,4 Prozent.

 

Ansprechpartner für die Presse: F. Rainer Bechtold, Fon 069 6302-255

 

 


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