15. Juli 2010 - PR 101/2010
Frankfurt am Main, 15. Juli 2010 – Der Umsatz der Leiterplattenhersteller in Deutschland lag im April 2010 um 7,6 Prozent unter dem drei Arbeitstage längeren März. Er übertraf den Umsatz im April des Krisenjahres 2009 um 45 Prozent, berichtet der ZVEI-Fachverband PCB and Electronic Systems. Auch der bislang aufgelaufene 4-Monats-Wert liegt um 33 Prozent über dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Der Auftragseingang im April 2010 war um etwa elf Prozent niedriger als im vorangegangenen Monat. Er war jedoch doppelt so hoch wie im April 2009. Auch kumuliert übertrafen die Bestellungen in den ersten vier Monaten die des Vorjahres um mehr als das Doppelte (+ 110 Prozent). Nach 2000 und 2008 wurde der dritthöchste Auftragseingang seit zehn Jahren sowohl für den Monatswert April, als auch für den kumulierten
4-Monatswert beobachtet.
Das Book-to-Bill-Ratio erreichte 1,24 und ist damit im zehnten Monat in Folge deutlich über eins. Auch im langfristigen Vergleich ist der erreichte Wert für April ungewöhnlich hoch. Dies lässt weiterhin ungebrochenes Wachstum des Branchensegments erwarten.
Die Mitarbeiterzahl blieb bei den meisten Firmen unverändert. Von großen Unternehmen wurde Personal eingestellt, so dass nach einer Konsolidierungsphase im Jahr 2009 das Beschäftigungsniveau von April 2009 wieder erreicht wurde.
Der ZVEI-Fachverband PCB und Electronic Systems
Seit 1. Januar 2010 ist der neue ZVEI-Fachverband ‚PCB and Electronic Systems‘ das industriepolitische Sprachrohr der Leiterplatten-, Integrierte Schichtschaltungs- und Bestückungsbranche. Seine ca. 170 Mitglieder kommen aus dem Verband der Leiterplattenindustrie und dem ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems. Er zeichnet sich durch eine hohe Marktrepräsentanz aus und tritt für die richtigen Rahmenbedingungen der Branchen am Standort Deutschland und Europa ein.
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