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Visual - Schrittmacher des technischen Fortschritts

Technik- und Standardisierungspolitik 

Managementsysteme

Die Anforderungen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Geschäftsprozesse von global agierenden Unternehmen steigen ständig – durch Zunahme von nationalen und internationalen Regulierungen, der zunehmenden Arbeitsteilung und der globalen Vernetzung. Nur mit konsequentem Prozessmanagement ist ein Unternehmen langfristig in der Lage, erfolgreich im Markt zu agieren. Dazu gehört vor allem auch, sich an Kundenbedürfnissen auszurichten sowie Prozesse effizient zu organisieren, zielorientiert und reproduzierbar zu steuern und laufend zu verbessern. Dies wird von den „klassischen“ Managementsystemstandards (insbesondere zu Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit) unterstützt, weshalb diese auch bei den Mitgliedsunternehmen des ZVEI eine breite Akzeptanz haben und in der Praxis kaum noch Probleme in Bezug auf die Konformität der Unternehmensprozesse mit den Anforderungen der Standards bereiten.

Dass die Entwicklung neuer Standards für Managementsysteme auf internationaler Ebene von sehr unterschiedlichen Interessengruppen vorangetrieben wird und dabei all zu oft die Geschäftsprozesse von Unternehmen bzw. der eigentliche Nutzen für ein Unternehmen außer Acht gelassen werden, ist hingegen sehr wohl ein Problem. Themengebiete wie Risikomanagement, Corporate Social Responsibility, Eco-Design, Energiemanagement, Innovationsmanagement und spezieller Randgebiete, wie z.B. Datensicherheit oder Informationssicherheit, werden besetzt und verlangen entsprechende Berücksichtigung in den Industrieunternehmen.

 

Was macht der ZVEI?

Vor diesem Hintergrund wurde im September 2007 im ZVEI der Arbeitskreis "Managementsysteme" unter dem Vorstandsarbeitskreis "Technisches Recht und Standardisierung" gegründet, dessen Aufgabe es u.a. ist, die Positionen der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie zu neu aufkommenden Standardisierungsprojekten im Bereich von Managementsystemen zu bilden und diese bei den nationalen und internationalen Organisationen zu vertreten.  

 

Was sind die Kernaussagen des ZVEI?

a) Orientierung an den Interessen des Marktes erforderlich

Neue Managementsystem-Standards und gegebenenfalls Ihre Zertifizierung sind - wenn überhaupt - nur akzeptabel, wenn Sie Kunden und Unternehmen einen nachvollziehbaren Mehrwert bringen und den Anwender unterstützen statt behindern.

b) Internationale und koordinierte Standardisierung für mehr Kohärenz

Standardisierung von Managementsystemen sollte immer international erfolgen und über alle Normungsorganisationen und -gremien hinweg koordiniert werden.

c) Nicht alles, was neu ist, glänzt.

Neue Aspekte sollten nicht zwangsläufig zu neuen Standards führen, sondern es ist zu prüfen ob und wie diese durch bereits existierenden Standards abgedeckt sind bzw. in diese integriert werden können.

d) Wert einer Zertifizierung muss anerkannt werden

Die Wertigkeit von vorhandenen Managementsystem-Zertifikaten muss auch seitens der Akkreditierer und Zertifizierer gestärkt werden

e) Auch die Industrie muss ihren Beitrag leisten

Anforderungen an eigene Lieferanten hinsichtlich Umsetzung von Standards bzw. Zertifizierungen sind kritisch zu hinterfragen. Die engagierte Beteiligung an der Management System Standardisierung ist eine wichtige Aufgabe der Industrie.

 

Aus den Forderungen ergibt sich Handlungsbedarf in verschiedenen Feldern. Dies spiegelt sich in den Projektgruppen des Arbeitskreises, die einzelne Themenkreise bearbeiten:

• Managementsystemstandardisierung

• Aus und Weiterbildung

 

Interessierte Mitgliedsunternehmen, die in dem Arbeitskreis oder den Projektgruppen mitwirken möchten, erhalten weitere Informationen auf den entsprechenden Seiten oder bei Dr. Alexandra Schleier (schleier(at)zvei.org).

 

Kontakt im ZVEI

Dr. Alexandra Schleier

schleier(at)zvei.org

 


Aktuelles

Wenn Sie konkrete Fragen zur Anwendung der in der Elektroindustrie wichtigsten Managementsystemstandards haben, finden Sie hier Ansprechpartner: 

Der Arbeitskreis "Managementsysteme" hat seine Positionen in einem Positionspapier formuliert, das Sie hier herunterladen können.

deutsch

englisch

 

Der BDI hat seine Position in einem Positionspapier formuliert, das Sie hier herunterladen können.

deutsch





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