1. September 2010
Export-Weltmeister, weltgrößter Elektromarkt... das sind nur zwei der Superlative, mit denen das "Reich der Mitte" inzwischen bedacht wird. Erhebliche Anstrengungen unternimmt China derzeit in den Bereichen Energieeffizienz und Elektromobilität, um auch hier eine internationale Führungsrolle einzunehmen.
13.10.2010, Frankfurt am Main
War die deutsche Industrie noch bis vor Kurzem der Export-Weltmeister, so hat China seit dem letzten Jahr die Nachfolge angetreten. Angesichts seiner Rolle als "Werkbank der Welt" war das absehbar und aufgrund der Direktinvestitionen aus Europa, USA, aber auch aus Japan, Südkorea und Taiwan, unausweichlich. Zählen doch die Erzeugnisse all dieser Fertigungsstätten, egal ob in chinesischer oder ausländischer Hand, im Exportfall als chinesische Exporte und verbessern die Handelsbilanz des Landes. Gleichwohl wurde China zum wichtigsten Absatzmarkt für die Investitionsgüter der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie.
Das Land ist darauf angewiesen, die nach wie vor ungestillten Bedürfnisse nach besserer Infrastruktur zu befriedigen. Die Naturkatastrophen Chinas zeigen, dass der Bedarf an gut gemanagten Projekten eher noch wachsen wird, wenn die Lebensbedingungen für die gesamte Bevölkerung dauerhaft verbessert werden sollen. Hier ist insbesondere die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in der Lage, durch gesteigerte Energieeffizienz und sensible Mess- und Regeltechnik viel leistungsfähigere Infrastrukturlösungen anzubieten, als dies mit veralteten Anlagen möglich ist. Die Herausforderungen einer modernen, nachhaltigen und kosteneffizienten Infrastruktur sind beherrschbar, wenn man bereit ist, auf alle Parameter einzugehen und sowohl interne wie externe Folgekosten in die Überlegungen mit einzubeziehen. Vor diesem Hintergrund wird das 31. Außenwirtschaftskolloquium des ZVEI unter der Überschrift "China: Mega Cities – Mega Trends" Antworten liefern, die helfen, langfristig die oben beschriebenen Herausforderungen zu meistern. weiter
Weitere Informationen und Meldungen: Außenwirtschaft; Länderinfos; Publikationen
Kostenfreier Zugang zu Normen - da würden sicherlich viele spontan begeistert reagieren. Staatliche Normung – das klingt nicht nur provokant, sondern würde bei ebenso vielen Betroffenen nun keinesfalls Begeisterungsstürme auslösen. Aber was haben diese beiden Thesen miteinander zu tun?
Ein Vortrag von Dipl.-Ing. Roland Bent, Vorstandsmitglied des ZVEI-Fachverbands Automation und Geschäftsführer Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg, am „Kaminabend“ des ZVEI am 12. November 2008.