30 namhafte Unternehmen der Automotive Zulieferkette fordern in einem ZVEI-Positionspapier eine einheitliche und harmonisierte Handhabung von Customer Specific Requirements
Die zunehmende Anzahl von Customer Specific Requirements (kurz CSRs) im Anwendungsbereich der TS 16 949:2002 (TS-2) Zertifizierungen stellt insbesondere für die nachgelagerten Automobil-Zulieferer einen erheblich zunehmenden und nicht Wert schöpfenden Aufwand dar.
Die damit verbundenen Kosten, aber auch die Bindung von Ressourcen führen oftmals zu keiner weiteren Qualitätsverbesserung und stehen in keinem Verhältnis zur Qualitätssicherung. Nicht zuletzt die große Anzahl von Ausnahmen unterhöhlt den eigentlichen Sinn eines "Standards".
Rund 30 namhafte Unternehmen, vom First Tier Supplier über den EMS Provider bis hin zum Komponentenhersteller tragen das im ZVEI erarbeitete Positionspapier zu den QM-systembezogenen Kundenforderungs-Dokumenten. Ausgesprochenes Ziel ist eine einheitliche und harmonisierte Handhabung von CSRs im Rahmen der TS-2. Die Kernforderungen der Zulieferkette sind hierbei:
Es gilt die Qualität wieder vom Papier zurück zum Produkt zu verlagern und bisher gebundene Ressourcen direkt zur Steigerung der Prozess- und Produktqualität einzusetzen. Ein Schritt von dem die gesamte Lieferkette profitieren wird.