Presse

25.04.2017

Automationsbranche: Sehr guter Start ins Jahr 2017

Erfolgreiches Mannschaftsspiel bei Industrie 4.0 schafft Wert

30/2017

Nach einem sehr guten Start ins Jahr 2017 mit Wachstumsraten für Januar und Februar 2017 von 7,2 Prozent im Umsatz und von 2,3 Prozent im Auftragseingang blicke die deutsche Automationsbranche – trotz aller globalen Risiken – optimistisch in die Zukunft. Nach teils recht herausfordernden Monaten, insbesondere für die Prozessautomation, sei seit Herbst 2016 in allen Bereichen der Automation eine deutliche Belebung des Geschäfts zu beobachten. „Für das kommende Jahr erwartet die Automatisierungsbranche ein Plus von drei Prozent Umsatzwachstum im Bereich der Fabrikautomation“, sagt Dr. Kegel, der Anfang März als Vorsitzender des ZVEI-Fachverbandvorstands im Amt bestätigt wurde. „2016 war ein solides Jahr für die Automation in Deutschland: Der Umsatz ist um 1,8 Prozent auf 50,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr gewachsen“, so Dr. Gunther Kegel weiter.

Mehr Optimismus herrsche auch in der Prozessautomation. „Wir sind zuversichtlicher als im vergangenen Jahr und erwarten für 2017 ein mittleres einstelliges Umsatzwachstum“, sagt Eckard Eberle, stellvertretender Vorsitzender des Fachbereichs Messtechnik und Prozessautomatisierung im ZVEI-Fachverband Automation. „Letztes Jahr sprachen wir an dieser Stelle von einem Umsatzplus von etwa zwei Prozent: das haben wir für das Jahr 2016 mit einem Wachstum von 2,2 Prozent beim Umsatz erfüllt“.

Erfolgreiches Mannschaftsspiel bei Industrie 4.0 schafft Wert

Mit dem Open Source Projekt „openAAS“ – die Abkürzung „AAS“ steht für den englischen Begriff „Asset Administration Shell“, zu Deutsch „Verwaltungsschale“ – ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg hin zu Industrie 4.0 gelungen. „Mit der Umsetzung der Industrie 4.0-Komponente im Demonstrator „Industrie 4.0-Komponente live erleben“ zeigen wir erstmals ein funktionsfähiges digitales Abbild eines realen Produkts auf der Hannover Messe 2017“, sagt Dr. Kegel und hebt hervor, dass der Demonstrator das Bindeglied zwischen der gemeinsamen Vorarbeit von RWTH Aachen und ZVEI sei, die in die Plattform Industrie 4.0 eingebracht und gemeinsam mit dem Labs Network Industrie 4.0 umgesetzt wurde. „Es wird deutlich, unsere vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit bei Industrie 4.0 ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für den Standort Deutschland“, so Dr. Kegel.

Sonderschau läutet das Zeitalter Modularer Produktion ein

Auch in der chemischen und pharmazeutischen Industrie wachsen die Anforderungen an Flexibilität, individuellere Produkte und schnellere Produkteinführungszeiten. Immer mehr Ausrüster, aber auch die Chemie- und Pharmaunternehmen selbst, arbeiten deshalb an der Entwicklung von modularen Konzepten für Neuanlagen sowie Anlagenerweiterungen. Aus einzelnen „Bausteinen“ mit unterschiedlichen Funktionen lassen sich die Anlagen schnell immer wieder neu zusammenstellen, um unterschiedlichste Produktionsverfahren abzubilden.

Eine Chemiefabrik aus einzelnen Komponenten, die schnell und flexibel immer neu kombiniert werden können, das präsentieren Namur, ProcessNet und ZVEI im Rahmen der Sonderschau „Modulare Produktion“ vom 24. bis 28. April 2017 auf der Hannover Messe. Gemeinsam mit zwölf Unternehmen stellen sie in Halle 11, Stand D44 unter dem Motto „Process INDUSTRIE 4.0: The Age of Modular Production“ eine Neuheit auf der Hannover Messe aus: Lösungen für die Modulare Produktion.