Thema Energie ZVEI RSS-Feed de-DE ZVEI 60 https://www.zvei.org/en/subjects/rss-themen-energie <![CDATA[Fit for 55? 6 Rechtsakte im Fokus]]> <![CDATA[Um dieses Ziel zu erreichen, sind wesentliche, aufeinander abgestimmte Reformen der Energiepolitik vonnöten. Der europäische Green Deal als Strategie trägt diesem Gedanken Rechnung. Insbesondere das sogenannte ‚Fit for 55‘ Paket enthält wichtige energiepolitische Bausteine, um das europäische Energiesystem in diesem Sinne nachhaltiger zu gestalten.  Eine Bewertung:Klimaneutralität werden wir nur durch eine konsequente Sektorenkopplung erreicht. Das bedeutet, die Verdrängung fossiler Brennstoffe durch die Nutzung von elektrischem Strom aus erneuerbaren Quellen – wo möglich direkt, in seiner effizientesten Form, oder wo nötig, durch Nutzung seiner Derivate in den Verbrauchssektoren Wärme, Mobilität und Industrie. In Kombination mit Effizienzgewinnen durch Digitalisierung und Automatisierung kann so der Primärenergiebedarf um 40 Prozent gesenkt werden, wie die aktuelle Klimapfadestudie des BDI zeigt. Gleichzeitig kann und muss 90 Prozent des Energiebedarfs einer klimaneutralen, digitalen Industriegesellschaft direkt und indirekt über Strom gedeckt werden.  Wichtig ist jetzt Tempo. Schnelle und mutige Reformen in der Energie und Klimapolitik müssen folgen, um den gesetzlichen Rahmen für die benötigten Investitionen in ein CO2-freies Energiesystem einzulösen. Auch die einzelnen Mitgliedsstaaten stehen in der Verantwortung, das Erreichen der Klimaziele mit nationalen flankierenden Maßnahmen voranzutreiben. Ein regelmäßiges Monitoring sollte hier greifen, um rechtzeitig gegensteuern zu können. ]]> Tue, 09 Nov 2021 00:00:00 +0100 3209048 <![CDATA[Deutsche Elektroindustrie - Rückgrat der Wasserstoffwirtschaft]]> <![CDATA[Dort, wo aus technischen Gründen eine direkte Nutzung von Strom nicht sinnvoll erscheint, wird Wasserstoff damit eine bedeutende Rolle in der Sektorenkopplung einnehmen. Das Rückgrat der Wasserstoffwirtschaft bildet dabei die Elektroindustrie. Auf den Wertschöpfungsstufen Erzeugung, Speicherung, Transport/ Verteilung und Anwendung/ Nutzung von Wasserstoff leisten die Technologien und Produkte der Elektroindustrie einen entscheidenden Beitrag: Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft wird ohne Netzanschlusspunkte, Stromrichter, die Instrumentierung von Elektrolyseanlagen, Energiemanagementsysteme, Pumpen, Kühlung, Kompressoren, elektrische Speicher oder stationäre Brennstoffzellen nicht gelingen. Zudem führt der Bedarf an erneuerbarem Strom für die Produktion von grünem Wasserstoff zu mehr Investitionen in das gesamte Stromsystem. Und auch bei der Verzahnung von elektrotechnischen und chemischen Vorgängen bedarf es der Expertise der Elektroindustrie. Dies gilt für nationale wie internationale Märkte gleichermaßen.  Herausfordernd bleibt jedoch die betriebswirtschaftliche Betrachtung, d. h. der effiziente und zügige Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft. Durch politische Rahmenbedingungen müssen Märkte – Angebot und Nachfrage – geschaffen und gestützt werden. Dies umfasst voraussichtlich alle Wertschöpfungsstufen. Neben Erzeugung und Verbrauch kommt auch der Verteilung, die Transport und Speicherung beinhaltet, eine zentrale Bedeutung zu. Technisch wie auch regulatorisch sind hier weiter viele Infrastrukturfragen offen.  Feststeht, dass das Energiesystem von morgen, geprägt durch eine fluktuierende und dezentrale Erzeugung erneuerbarer Energien, durch den benötigten Einsatz von Wasserstoff noch einmal komplexer wird. Die Ansprüche an das Angebot-Nachfrage-Management im Gesamtsystem werden steigen, um eine effiziente, sichere und verlässliche Versorgung zu gewährleisten.  Um diesen Herausforderungen zu begegnen sind technischer Wettbewerb und Innovationen weiterhin entscheidend. Diesen Wettbewerb darf Regulierung nicht unterbinden, sondern muss technologieoffen ausgestaltet werden. Der Wettbewerb wird zudem auf internationalen Märkten stattfinden. Die Regulierung der Wasserstoffwirtschaft sollte daher mindestens europäisch, im Idealfall international vorangetrieben werden und umfasst auch eine entsprechende Qualitätsinfrastruktur inklusive harmonisierter Zertifizierung von grünem Wasserstoff. Deutschland muss sich hier bewusst machen: Um die Chancen einer modernen Wasserstoffwirtschaft für den Industrie- und Exportstandort zu nutzen, muss der Rohstoff „Strom“ deutlich günstiger werden. ]]> Tue, 28 Sep 2021 14:54:00 +0200 3208918 <![CDATA[Fit for 55 - Mit 13 Rechtsakten zur klimaneutralen europäischen Gesellschaft]]> <![CDATA[Zunächst muss der Ausbau der erneuerbaren Energien mit Zielen unterlegt und mittels neuer Instrumente forciert werden. Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie schreibt hier richtigerweise ein 40-Prozent-Ziel für die Nutzung nachhaltiger Energie im Jahr 2030 vor. Zudem sollen Grünstromdirektlieferverträge, sogenannte PPAs, den marktgeriebenen Ausbau beschleunigen.  Zweitens: Einer der großen Hebel für die Dekarbonisierung sind Preissignale. Denn die Verdrängung von fossiler Energie in den Verbrauchssektoren Industrie, Verkehr und Wärme kann nur gelingen, wenn grüner Strom und Grünstromprodukte wie sauberer Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe günstig, der CO2-Ausstoß hingegen effektiv bepreist wird. Dazu bedarf es eines neuen EU-Emissionshandelssystem für Verkehr und Wärme sowie eine Energiebesteuerung, die sich am CO2- Gehalt der Energieträger orientiert.  Und drittens muss Energieeffizienz als Säule auf dem Weg zur Klimaneutralität gestärkt werden, sodass der Primär- und Endenergieverbrauch europaweit schneller sinkt. Nur durch die Elektrifizierung mit erneuerbarem Strom lässt sich dies erreichen. Dabei muss die Energie-Effizienz-Richtlinie auch Maßnahmen für die konsequente Digitalisierung des Stromsystems enthalten.   ]]> Tue, 28 Sep 2021 14:25:00 +0200 3208917 <![CDATA[Wettbewerb zum Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt 2022 gestartet]]> <![CDATA[Die Bewerbungsphase für den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) läuft. Die Preisträger erhalten insgesamt 175.000 Euro für innovative klima- und umweltfreundliche Prozesse, Produkte und Dienstleistungen sowie Technologietransferlösungen für Schwellen- und Entwicklungsländer. Die IKU-Mittel stammen aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums (BMU). Am Wettbewerb teilnehmen können alle in Deutschland ansässigen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Einzelpersonen.  Gesucht werden nachhaltige Lösungen in sieben Kategorien: Prozessinnovationen für den Klimaschutz Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz Umweltfreundliche Technologien Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen Kooperation mit Entwicklungs- und Schwellenländern bei technischen oder sozialen Innovationen für Umwelt- und Klimaschutz Innovation und biologische Vielfalt Nutzung des digitalen Wandels für klima- und umweltfreundliche Innovationen  Bis zum 21. Juni 2021 können sich deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen um den bereits zum achten Mal ausgeschriebenen Preis bewerben.  Weitere Details zum IKU 2022 finden Sie auf der Website (Der Deutsche Innovationspreis für Klima und Umwelt - IKU  (iku-innovationspreis.de)). Die Bewerbung ist online, per E-Mail oder postalisch möglich. ]]> Thu, 25 Mar 2021 14:42:00 +0100 3208028 <![CDATA[EEG-Novelle: 6 Kernanliegen der deutschen Elektroindustrie]]> <![CDATA[Im Folgenden finden Sie die Kernanliegen der Elektroindustrie zur Novelle des EEG. Die ausführliche Stellungnahme des ZVEI können Sie dem Positionspaier entnehmen.]]> Fri, 13 Nov 2020 00:00:00 +0100 3207522 <![CDATA[EEG-Novelle muss für weiteren Erfolg der Energiewende stehen]]> <![CDATA[Der Erfolg des EEG verursachte allerdings auch Kosten: In diesem Jahr müssen ca. 25 Milliarden Euro durch eine EEG-Umlage von 6,7 Cent pro Kilowattstunde refinanziert werden. Nicht nur aus diesem Grund ist die Absenkung der EEG-Umlage auf 2 Cent oder besser noch 0 Cent pro Kilowattstunde sinnvoll. Vor allem ist die Unterstützung der heimischen Industrie durch die EEG-Einspeisevergütung als reine Technologieförderung ineffizient. Geht es um Anreize für Investitionen in klimafreundliche Technologien, die heute eventuell noch nicht konkurrenzfähig sind, ist ein CO2-Preis bei gleichzeitiger Strompreissenkung zielführender.  Ausgeförderte EEG-Anlagen - im Januar 2021 überschreiten die ersten Anlagen ihren 20-jährigen Förderzeitraum – sollten erhalten bleiben und in den Markt überführt werden. Die Anlagenbetreiber müssen nach Ablauf der Förderung ihre überschüssigen Strommengen über einen Direktvermarkter verkaufen. Allerdings ist es wichtig, dass die Regelungen für die Direktvermarktung auch für Kleinanlagen passen, damit es ausreichend Angebote auf dem Markt gibt. Die Anlagenbetreiber sollten nicht mit komplexen Regeln für eine Direktvermarktung des erzeugten Stroms konfrontiert werden.  Außerdem vermisst der ZVEI in der EEG-Novelle die vollständige Umsetzung europäischer Vorgaben, welche die Prosumer-Themen Speicher und Eigenverbrauch stärken sollten. Die dezentrale bürgernahe Energiewende sollte noch intensiver unterstützt werden, denn sie schafft die Grundlage, um den Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen zu erhöhen. Zudem ist sie die Voraussetzung, um die Klimaschutzziele zu erreichen und eine Gesellschaft zu bilden, die Nachhaltigkeit in ihren Fokus rückt. Immerhin positiv ist, dass die EEG-Novelle grundsätzlich die Rolle des aktiven Prosumers stärkt und die EEG-Novelle nun auch stimmig mit der Digitalisierung der Energiewende - dem Messstellenbetriebsgesetz – verzahnt ist. Damit kann die Novelle – zumindest vorerst - für den weiteren Erfolg der Energiewende stehen.    Anke Hüneburg Bereichsleiterin Energie]]> Tue, 29 Sep 2020 10:26:00 +0200 9376 <![CDATA[Initiative Energieeffizienz-Netzwerke geht in die Verlängerung]]> <![CDATA[Die zweite Runde, die ab Januar 2021 startet und auf fünf Jahre angelegt ist, wird nicht nur die erfolgreiche Arbeit der IEEN fortsetzen – sie wird sie vielmehr noch ausbauen: thematisch erweitert sich die Initiative um den Klimaschutz. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, weitere 300 bis 350 Netzwerke zu unterstützen und mit ihnen bis Ende 2025 fünf bis sechs Tonnen CO2 einzusparen. Klimaschutz ist – davon ist der ZVEI überzeugt – nur mit einer breiten Elektrifizierung möglich. Das bedeutet auch, dass der Strombedarf steigen wird. Also müssen wir letztlich auch zu mehr Stromeffizienz kommen. Die IEEN zeigt auf besondere Weise: Effizienz kann man nicht verordnen. Aber die besten Ideen entstehen, wenn sich Menschen in ihrem Umfeld für einen sparsamen Umgang mit Energie und Ressourcen einsetzen. Der ZVEI wird die Initiative weiterhin nach Kräften unterstützen. ]]> Mon, 14 Sep 2020 00:00:00 +0200 9356 <![CDATA[Gebäudeenergiegesetz unterzeichnet – viel Potenzial bleibt ungehoben]]> <![CDATA[Mit dem GEG wurden die Regelungen zur Gebäudeeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Wärme vereinheitlicht. Zudem setzt das Gesetz überfällige EU-Vorgaben um. Der ZVEI befürwortet den Ansatz, bisher separate Vorschriften in einem neuen Gesetz zusammenzuführen. Jedoch hätte das GEG deutlich ambitionierter gestaltet werden müssen. Denn ein anspruchsvolles GEG hätte nicht nur positive Effekte für die Umwelt entstehen lassen, sondern auch Planungs- und Investitionssicherheit für Bauherren, Planer und Hersteller. Insbesondere hat man es verpasst, mit gutem Beispiel voranzugehen und die aktuellen europäischen Anforderungen frühzeitig national umzusetzen. Dies muss nun mit Beginn der nächsten Legislaturperiode angegangen werden. Neben den ohnehin umzusetzenden Regelungen fordern der ZVEI mehr Mut von der Politik, auch freiwillige Instrumente wie zum Beispiel den Smart Readiness Indicator (SRI) national verpflichtend umzusetzen. Heizung, Lüftung, Warmwasser und Beleuchtung verbrauchen gerade in Nichtwohngebäuden einen Großteil der Energie. Die Praxis zeigt, dass das Verhalten der Nutzer einen maßgeblichen Einfluss auf den Energieverbrauch hat. Der Einsatz von intelligenten Technologien in ganzheitlich geplanten Gebäuden sollten zumindest über eine Begleitförderung mittels der geplanten „Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude (BEG) angereizt werden, da so zusätzliche Einsparpotenziale gehoben werden könnten. Hierfür muss aber eine attraktive und möglichst unbürokratische Förderung schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden, so wie es das Konjunkturpakt im Rahmen der Corona-Pandemie andeutet. Großes Potenzial liegt darüber hinaus in der Sektorkopplung. Hierfür müssen unter anderem GEG und Messstellenbetriebsgesetz harmonisiert werden. Die Chancen der Digitalisierung müssen auch im Gebäudesektor genutzt werden. Denn Daten, die im Gebäude erhoben werden, ermöglichen es, den Energieverbrauch und auch wie das Zusammenspiel mit dem Smart Grid zu optimieren. Dieser zukunftsweisende Aspekt wurde im Gesetz nicht umfänglich mitgedacht werden. Eine schnelle und vor allem zukunftsgerichtete Novellierung des GEG muss folgen. Aus Sicht des ZVEI sollte sie dringend die folgenden Aspekte berücksichtigen: die Anforderungen der EPBD umsetzenBeleuchtung als eigenständiges Gewerk aufnehmenSmart Readiness Indicator einführenSektorkopplung stärken ]]> Fri, 03 Jul 2020 00:00:00 +0200 9057 <![CDATA[Ob Klimaschutzpaket oder Green Deal – Innovation schützt Klima]]> <![CDATA[Auch fehlt erneut eine schlüssige Agenda für den Netzausbau. Aber ohne die überfälligen Investitionen in intelligente Verteilnetze können die Klimaziele 2030 nicht erreicht werden. Überfällig bleibt weiterhin auch die Digitalisierung der Energiewende und damit die Transformation des Stromnetzes in ein Smart Grid. Damit ist und bleibt die Digitalisierung eines der herausforderndsten Projekte der Energiewende. Ende 2019 wurde hier mit der Zertifizierung des dritten Smart-Meter-Gateways ein wichtiges Etappenziel erreicht. Damit sind die Startkriterien aus dem Messstellenbetriebsgesetz erfüllt und dem Rollout steht nichts mehr im Wege. Das Gateway soll dabei nicht nur für die Übermittlung von Messwerten verwendet werden: Es soll als sichere Kommunikationsplattform etwa auch die Netzintegration von erneuerbaren Energien und Elektromobilität erleichtern. Wie wichtig intelligente Lösungen bei der Stromverteilung zeigt auch das ZVEI-Zukunftsbild Stromverteilnetze. Der ZVEI wird sich weiterhin sektorübergreifend für die Digitalisierung des Energiesystems einsetzen. Gleichzeitig werden wir 2020 verstärkt aufzeigen, welchen Beitrag Innovationen aus der Elektroindustrie zum Klimaschutz leisten.  ]]> Thu, 30 Jan 2020 00:00:00 +0100 8580 <![CDATA[UN-Klimakonferenz in Madrid #COP25]]> <![CDATA[2015 haben die Vereinten Nationen beschlossen, den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter 2° C über dem vorindustriellen Niveau zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, ihn auf 1,5° C zu begrenzen. Die Ergebnisse sollen im einem „Regelbuch“ festgehalten werden, das darlegt wie das Pariser Abkommen konkret umgesetzt und erreicht werden kann. Im Rahmen der COP24 im polnischen Katowice war es der Staatengemeinschaft gelungen, sich auf ein umfassendes Regelbuch zur Umsetzung des Übereinkommens von Paris zu verständigen. Auf dieser Grundlage werden alle Staaten von 2024 an nach gleichen Standards über ihre Klimaschutzaktivitäten berichten. Offen geblieben waren jedoch die Detailregeln zum Emissionshandel. Die Verhandlungen dazu sollten in Madrid fortgesetzt werden. Im Ergebnis sollten Emissionsminderungen unter klaren Voraussetzungen auch im Ausland erbracht werden können, z.B. durch Wiederaufforstungsprojekte. Dabei soll in jedem Fall sichergestellt werden, dass sich nur ein Land die Emissionsminderung anrechnen kann und die Minderung nicht doppelt verbucht wird. Der ZVEI unterstützt eine ehrgeizige Klimaschutzpolitik: eine Reduktion der Treibhausgase um mindestens 80 Prozent bis 2050 ist machbar und die Energiewende ist volkswirtschaftlich realisierbar. In beidem liegen zudem große Chancen für die Industrie. Denn: Die Technologien sind größtenteils bereits vorhanden, sie müssen nur endlich in der Breite eingesetzt werden. Nur durch eine starke europäische – vielmehr noch durch eine globale – Zusammenarbeit und durch eine harmonisierte Klimaschutzpolitik können die gemeinsamen Ziele erreicht werden. Gleichwohl: Wenn Deutschland zeigt, wie durch erneuerbare Energien, Digitalisierung und Energieeffizienz ein leistungsstarkes Energiesystem entsteht, kann es mit seinen Technologien eine Vorreiterrolle einnehmen. Der ZVEI und Mitgliedsunternehmen beteiligen sich im Rahmen von Side Events während der Klimakonferenz an der Lösungsfindung. Bei Panel-Diskussionen zum Thema Dekarbonisierung der Industrie sowie des Verkehrssektors werden ZVEI-Mitglieder technologische Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, um vor einem internationalen Publikum darzulegen, dass Klimaschutzziele technologisch erreichbar sind und es richtiger politischer Rahmenbedingungen bedarf.  ]]> Mon, 02 Dec 2019 00:00:00 +0100 8309 <![CDATA[ZVEI zeichnet Zukunftsbild für die Stromverteilnetze]]> <![CDATA[Um die Klimaziele zu erreichen, wird Deutschland in den kommenden zehn Jahren das Energiesystem grundlegend verändern müssen. Dabei geht es sowohl um die umfassende Integration der erneuerbaren Energien in das Energiesystem als auch um die Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität. Auch die Verteilnetze für Strom werden in diesem Kontext sukzessive an ihre Grenzen geführt und müssen daher verstärkt in den Fokus rücken. Die Anforderungen an die Verteilnetze der Zukunft werden nicht nur durch die angeschlossenen Erzeugungsanlagen und Verbraucher definiert, sondern auch durch ein verändertes Verhalten von Kunden und den demografischen Wandel. Eine alternde Gesellschaft, die zunehmende Urbanisierung, sich ändernde Lebensweisen und eine steigende Akzeptanz und Verfügbarkeit vernetzter Geräte werden Verteilnetzbetreiber vor neue Herausforderungen stellen und ihnen gleichzeitig Wege zu deren Lösung aufzeigen. Das vor diesem Hintergrund entwickelte „Zukunftsbild Stromverteilnetze 2030“bezieht die genannten Effekte ein und stellt das Energienutzungsverhalten der Endkunden in den Mittelpunkt. Ausführlich beleuchtet werden die Auswirkungen auf die verschiedenen Akteure der Energiewirtschaft, die Konsequenzen für die Verteilnetze werden analysiert und daraus entsprechende Handlungsfelder abgeleitet.  ]]> Tue, 24 Sep 2019 00:00:00 +0200 7975 <![CDATA[Das Energiesystem wird digital]]> <![CDATA[Für den Einsatz des intelligenten Messsystems fordert der Gesetzgeber die Verfügbarkeit von mindestens drei Geräten unterschiedlicher Hersteller, die durch das BSI zertifiziert wurden. Diese Hürde sollte noch in diesem Jahr t genommen werden. Auch mit Eckpunkten des BMWi zu einer Verordnung (Umsetzung des §14a EnWG), die zusätzliche Anreize für ein flexibles Netznutzungsverhalten setzen soll, ist zeitnah zu rechnen. Parallel setzen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Arbeitsgruppen ein, welche die Standards für den Einsatz von Messsystemen in den Einsatzbereichen Submetering, Smart Grid und Elektromobilität im engen Austausch mit den beteiligten Branchen definieren. Der ZVEI betont dabei sowohl den Bedarf und die hohe Bedeutung des intelligenten Messsystems, sieht gleichzeitig aber auch die Notwendigkeit, bestehende Kommunikationslösungen abseits des intelligenten Messsystems zuzulassen. Dies ermöglicht Anwendungen bzw. Geschäftsmodellen, die keinen unmittelbaren Einfluss auf die Stromnetze haben, eine Wahlmöglichkeit zwischen der Nutzung bestehender Kommunikationswege und des intelligenten Messsystems bzw. des Smart Meter Gateways. Die Breite der möglichen Einsatzbereiche zeigen auch die diesjährigen metering days, die am 9. und 10. Oktober 2019 in Fulda über 600 Besucher mit circa 60 Ausstellern zusammenbringen. Im Konferenzprogramm werden unter anderem BMWi und BSI zum Stand und weiteren Vorgehen bei der Digitalisierung der Energiewende Stellung nehmen.]]> Tue, 24 Sep 2019 00:00:00 +0200 7976 <![CDATA[#InnovationSchütztKlima]]> <![CDATA[Was die Elektroindustrie genau leistet, zeigt der ZVEI in seiner neuen Informationskampagne #InnovationSchütztKlima. Sie ist eine Einladung zum Mitdiskutieren an junge Menschen, Politiker, Unternehmensvertreter, Wissenschaftler und alle, denen der Klimaschutz wichtig ist.  Wir sind gespannt auf die verschiedenen Perspektiven, auf Inspirationen und Denkanstöße für einen wirkungsvollen Klimaschutz. Teilen Sie sich mit, auf Twitter unter #InnovationSchütztKlima. Innovationen verändern die Welt. Heute kommen sie in immer kürzeren Abständen zur Reife. Wir wollen zeigen, welchen Beitrag sie zum Klimaschutz leisten. Auf zvei.org und unserem Twitter-Kanal werden wir Sie ab jetzt auf dem Laufenden halten. ]]> Tue, 03 Sep 2019 00:00:00 +0200 7965 <![CDATA[Von Energieaudits mehrfach profitieren]]> <![CDATA[Seit 2015 gilt für größere Betriebe, sog. Nicht-KMU, die Pflicht, alle vier Jahre ein solches Audit durchzuführen. Bei der Novelle des Gesetzes wurde nun eine Bagatellgrenze in Höhe von 500.000 Kilowattstunden Gesamtenergieverbrauch p.a. eingeführt. Bei Unternehmen, die darunter fallen, reicht eine Art Mini-Audit in Form einer Online-Erklärung. Neu ist eine umfassende Meldepflicht über das durchgeführte Audit für alle Nicht-KMU gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) spätestens zwei Monate nach dem Audit. Neben Angaben zum Audit (Auditor, Kosten) und zu Energieverbrauch und Energiekosten, aufgeschlüsselt nach Energieträgern, müssen auditpflichtige Unternehmen auch die im Auditbericht empfohlenen Maßnahmen detailliert darstellen. Unternehmen in Höhe oder unterhalb der Bagatellgrenze müssen zumindest Energieverbrauch und Energiekosten nach Energieträgern spätestens zwei Monate nach dem Datum zur Auditdurchführung melden. Das betrifft auch Unternehmen, die in 2015 das erste Pflichtaudit durchführen mussten. Da diese Daten in den Unternehmen oftmals unvollständig und nicht detailliert vorliegen können, sollte auch diese vereinfachte Meldung von einem Energieexperten erstellt werden. Neu im Energiedienstleistungsgesetz ist zudem eine Fortbildungspflicht für Energieberater. So soll die Audit-Qualität verbessert werden. Unternehmen, die der Energieauditverpflichtung unterliegen, können diese auch innerhalb eines Netzwerkes nachkommen. Nähere Informationen sind der jeweils gültigen Fassung des „BAFA-Merkblatts für Energieaudits nach den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 8 ff. EDL-G“ zu entnehmen. Ein qualifiziertes Energieaudit stellt auch eine gute Grundlage für die Umsetzung wirtschaftlicher Effizienz-Maßnahmen dar. Es kann auch genutzt werden als Grundlage zur Beteiligung an Energieeffizienznetzwerken. Unternehmen, die bereits in einem Netzwerk arbeiten, haben ohnehin ein Audit vorliegen und können der EDL-G-Novelle gelassen entgegensehen, weil sie im Rahmen der Netzwerkarbeit sowieso das geforderte Energieaudit durchführen müssen.    Die EDL-G-Novelle muss noch final im Bundesrat beraten werden. Diese ist aktuell für den 20.09.2019 vorgesehen. Als Einspruchsgesetz unterliegt das EDL-G nicht der Zustimmungspflicht durch die Bundesländer. Daher ist davon auszugehen, dass die vom Bundestag beschlossene Fassung durch den Bundesrat bestätigt wird. Eine Anrufung des Vermittlungsausschusses erscheint unwahrscheinlich. Damit könnte das EDL-G im Oktober 2019 in Kraft treten. ]]> Mon, 15 Jul 2019 00:00:00 +0200 7335 <![CDATA[ZVEI-Umfrage "Energiekennzahlen 2019"]]> <![CDATA[Um diese zu schaffen, hatten wir Sie im Jahr 2012 erstmalig zu Themen rund um die Energiewende befragt. Die Themenkomplexe befassen sich mit Fragen der Stromerzeugung und- verbrauch, Stromkosten, steuerliche Entlastungsmöglichkeiten, Energieeffizienz und Energiewende. Neu sind Fragen zum Thema Klimaschutztechnologien und Treibhausgasreduktionszielen.  Wenn auch Sie die Erhebung unterstützen wollen wenden Sie sich bitte an Herrn Seitz. Ihre Daten werden selbstverständlich anonym behandelt und nur aggregiert ausgewertet. Dies versetzt den ZVEI in die Lage, energiepolitische Diskussionen auf der Basis von Daten, Fakten und Meinungen seiner Mitglieder zu führen.  ]]> Fri, 24 May 2019 00:00:00 +0200 6989 <![CDATA[Europäisches Energiepaket erfolgreich abgeschlossen]]> <![CDATA[Innerhalb von zwei Jahren haben die Europäischen Institutionen das ambitionierte Gesetzespaket „Saubere Energie für alle“ ausgehandelt und erlassen. Ziel ist es, die Emissionen bis 2030 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken, den Anteil erneuerbarer Energien auszubauen und die Energieeffizienz zu steigern. Vier der acht Rechtsakte sind bereits im letzten Jahr in Kraft getreten. Die Gesetze zum Strommarktdesign wurden diese Woche offiziell vom Ministerrat verabschiedet und ihre Veröffentlichung im Amtsblatt der EU wird in Kürze erwartet. Der ZVEI begleitet die Debatte zum Energiepaket aktiv und begrüßt das Ziel, die Energieeffizienz von 32,5 Prozent bis 2030 zu verbessern. Positiv bewertet er auch den angestrebten Anteil erneuerbarer Energien von 32 Prozent am Endenergieverbrauch. Technologien, mit denen erneuerbare Energien generiert werden, sind zu fördern. Die Richtlinie ‚Gesamtenergieeffizienz im Gebäude‘ sieht die Entwicklung von Renovierungsstrategien vor, um bis 2050 einen energieeffizienten Gebäudestand zu erreichen. Hier hat sich der ZVEI für die Ausgestaltung politischer und finanzieller Anreize eingesetzt, die den Ausbau von Digitalisierung und Automation sowie den ‚Smart Readiness Indicator‘ in Gebäuden voranbringen. Dieser soll die Fähigkeit eines Gebäudes bewerten, mit Nutzer und Netz zu interagieren sowie dessen Betrieb energieeffizient zu regeln. Als nächstes gilt es, dass die Mitgliedsstaaten die im Gesetzespaket formulierten Ziele erfolgreich umsetzen. Damit das gelingt, muss die Digitalisierung im Energiesektor ausgebaut werden. Die Technologien zur Einhaltung der Pariser Klimaziele sind bereits vorhanden, sie müssen jetzt flächendeckend angewendet werden. Die Arbeit in den Europäischen Institutionen steht auch nach dem Gesetzespaket natürlich nicht still: Erst im letzten November hat die Kommission einen Vorschlag für eine Klimastrategie veröffentlicht, die Szenarien zur Emissionsreduzierung bis 2050 vorstellt. Nach der Wahl am 26. Mai ist es abzuwarten wie sich das neue Parlament und die Kommission zu den energie- und klimapolitischen Themen aufstellen werden. ]]> Fri, 24 May 2019 00:00:00 +0200 7004 <![CDATA[Federal Government honors energy efficiency networks]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/federal-government-honors-energy-efficiency-networks <![CDATA[Ein Meilenstein war hier die Zertifizierung des ersten Smart-Meter-Gateways Ende 2018 – weitere werden für die kommenden Monate erwartet. Somit sollten die Startkriterien aus dem Messstellenbetriebsgesetz bald erfüllt sein und dem Rollout nichts mehr im Wege stehen. Das Gateway soll dabei nicht nur für die Übermittlung von Messwerten verwendet werden: Es soll als sichere Kommunikationsplattform etwa auch die Netzintegration von Erneuerbaren Energien und Elektromobilität erleichtern. Diese Einsatzbereiche beschreibt eine vom BMWi und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veröffentlichte Standardisierungs-Roadmap. In den dazugehörigen Diskussionsprozess wird sich der ZVEI aktiv einbringen.Auch bei der Gestaltung der Energie- und Klimapolitik wird sich der ZVEI einsetzen: Durch die Teilnahme an diversen Stakeholder-Veranstaltungen wird der Verband die Interessen der Elektroindustrie in den politischen Prozess einbringen. Die Bundesregierung plant noch in diesem Jahr die Verabschiedung eines Klimaschutzgesetzes, welches das Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, festschreiben soll. Die konkreten Maßnahmen zur CO2-Reduzierung, die in den oben genannten Gremien erarbeitet werden, sollen in ein entsprechendes Programm aufgenommen werden.Der ZVEI unterstützt eine ehrgeizige Klimapolitik – so auch im Gebäudebereich. Hier strebt die Bundesregierung einen klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050 an. Ein wichtiges Ziel, ohne das die Energiewende nicht zu schaffen ist. Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammenfassen und reformieren. Ende 2018 wurde ein Arbeitsentwurf des Gesetzes bekannt. Die geplante Entbürokratisierung und Vereinfachung kommen dabei aus Sicht des Verbands allerdings zu kurz. Derzeit wird im ZVEI eine fachverbandsübergreifende Positionierung abgestimmt.]]> Thu, 14 Feb 2019 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/federal-government-honors-energy-efficiency-networks6348 <![CDATA[UN-Klimakonferenz in Katowice]]> <![CDATA[Ziel der Konferenz ist es, gemeinsame und konkrete Maßnahmen zur Eindämmung der globalen Erwärmung im Einklang mit dem Pariser Abkommen zu vereinbaren. 2015 haben die Vereinten Nationen beschlossen, den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter 2° C über dem vorindustriellem Niveau zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, ihn auf 1,5° C zu begrenzen. Die Ergebnisse sollen im einem „Regelbuch“ festgehalten werden, das darlegt wie das Pariser Abkommen konkret umgesetzt und erreicht werden kann.  ZVEI unterstützt ehrgeizige Klimaschutzpolitik Eine Reduktion der Treibhausgase um mindestens 80 Prozent bis 2050 ist machbar und die Energiewende ist volkswirtschaftlich realisierbar. In beidem liegen zudem große Chancen für die Industrie. Denn: Die Technologien sind größtenteils bereits vorhanden, sie müssen nur endlich in der Breite eingesetzt werden. Zu diesem Schluss kam auch die BDI-Studie „Klimapfade für Deutschland“. Klimaschutz endet auch nicht an Landesgrenzen. Nur durch eine starke europäische – vielmehr noch durch eine globale – Zusammenarbeit und durch eine harmonisierte Klimaschutzpolitik können die gemeinsamen Ziele erreicht werden. Gleichwohl: Wenn Deutschland zeigt, wie durch erneuerbare Energien, Digitalisierung und Energieeffizienz ein leistungsstarkes Energiesystem entsteht, kann es mit seinen Technologien eine Vorreiterrolle einnehmen. ]]> Tue, 04 Dec 2018 00:00:00 +0100 6035 <![CDATA[Federal Government honors energy efficiency networks]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/federal-government-honors-energy-efficiency-networks-1 <![CDATA[Aktuell sind 210 Netzwerke im Rahmen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke aktiv. Insgesamt beteiligen sich jetzt mehr als 1.800 Unternehmen an der Initiative von Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden - darunter der ZVEI. Die Initiative unterstützt Unternehmen dabei, sich zu Energieeffizienz auszutauschen und Effizienzpotenziale zu identifizieren und zu heben. Dadurch senken die Teilnehmer ihren Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Im 210. Netzwerk "Ökoprofit Klub Wiesbaden" haben sich 21 Unternehmen verschiedener Branchen aus Wiesbaden zusammengetan - darunter auch das Rathaus der hessischen Landeshauptstadt. Das Netzwerk geht bereits in die zweite Runde und konnte dieses mal die Teilnehmerzahl fast verdoppeln. Das über viele Jahre gewachsene Ökoprofit-Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften bringt optimale Voraussetzungen für die gemeinsame Arbeit zum Thema Energie- und Ressourceneffizienz mit sich. Denn der intensive Ideen- und Erfahrungsaustausch ist nicht nur Basis der Energieeffizienz-Netzwerke, sondern auch wichtiger Bestandteil des betrieblichen Umweltberatungsprogramms Ökoprofit.  Sie wollen mehr über die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke lernen? Die auf dieser Seite verlinkten Videos erklären zum einen der Ansatz der Initiative und zum anderen werden einzelne regionale Projekte vorgestellt.  ]]> Mon, 05 Nov 2018 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/federal-government-honors-energy-efficiency-networks-15922 <![CDATA[Federal Government honors energy efficiency networks]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/federal-government-honors-energy-efficiency-networks-2 <![CDATA[Im September wurde das 200. Netzwerk der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke gegründet. Insgesamt beteiligen sich jetzt mehr als 1.800 Unternehmen an der Initiative von Bundesregierung und 22 Verbänden und Wirtschaftsorganisationen, darunter der ZVEI. Die Initiative unterstützt Unternehmen dabei, sich zu Energieeffizienz auszutauschen und Effizienzpotenziale zu identifizieren und zu heben. Dadurch senken die Teilnehmer ihren Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. "Die Zahl von 200 Netzwerken ist ein wichtiger Beleg dafür, dass die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke einen wirkungsvollen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Klimaschutz leisten kann", so Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie.  Im 200. Netzwerk "ecoistics.EffNaNet Ford 05" haben sich fünf Autohäuser aus Bayern zusammengetan. Der Fokus der Händler mit angeschlossenen Werkstätten liegt vor allem darauf, energieintensive Druckluftprozesse zu optimieren. Auch bei der Beleuchtung der Verkaufsräume will das Netzwerk in Zukunft Energie einsparen.  ]]> Fri, 14 Sep 2018 12:00:00 +0200 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/federal-government-honors-energy-efficiency-networks-25820 <![CDATA[Federal Government honors energy efficiency networks]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/federal-government-honors-energy-efficiency-networks-3 <![CDATA[Die Energiewende bedeutet einen tiefgreifenden Wandel des Energiesystems – hin zu einer dezentralen, auf erneuerbaren Ressourcen basierenden, Erzeugung. Damit diese fundamentale Umstellung gelingt, ist eine zeitgemäße elektrische Infrastruktur notwendig. Umso drängender ist diese vor dem Hintergrund, dass der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis 2030 bei 65 Prozent liegen soll. Zu Recht ist die optimierte Nutzung der Bestandsnetze ein Teil der „Doppelstrategie“ im Aktionsplan des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Jedoch gilt es, auch die Verteilnetze einzubeziehen und Anreize mit einer Regulierung zu setzen, um die Chancen der Digitalisierung zu realisieren. ]]> Tue, 21 Aug 2018 12:00:00 +0200 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/federal-government-honors-energy-efficiency-networks-35733 <![CDATA[Energiepolitik: EU-Gesetzespaket auf gutem Weg]]> <![CDATA[So wurde zum Beispiel im Rahmen der Erneuerbare-Energien-Richtlinie festgelegt, dass der Endenergieverbrauch aus erneuerbaren Energien in der EU bis 2030 bei mindestens 32 Prozent liegen soll. 2014 hatte sich die EU auf ein Ziel von nur 27 Prozent verständigt. Die Neufassung der Energieeffizienz-Richtlinie sieht für 2030 ein Energieeffizienzziel von 32,5 Prozent vor und verpflichtet die Mitgliedsstaaten zu jährlichen Energieeinsparungen von 0,8 Prozent in dem Zeitraum von 2021 bis 2030. Um die klimapolitischen Ziele effizient umsetzen zu können, hat die EU mit der Governance-Verordnung unter anderem die Anfertigung nationaler Energie- und Klimapläne beschlossen. Entsprechende Entwürfe sollen die Mitgliedsstaaten der Kommission bis zum 31. Dezember 2018 vorlegen. Außerdem wurde geregelt, dass Mitgliedsstaaten, die unter ihre Referenzpunkte für die Erneuerbare-Energien-Ziele fallen, zusätzliche Maßnahmen auf nationaler Ebene beschließen müssen. Nach Ansicht des ZVEI sind ambitionierte energiepolitische Ziele für eine wirksame EU-Energiepolitik wichtig. Eine starke europäische Energieunion ist Voraussetzung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Union.  ]]> Mon, 13 Aug 2018 00:00:00 +0200 5707 <![CDATA[Denkt im System!]]> <![CDATA[Sonnen- und Windstrom erreichen Rekordwerte. Doch damit sie auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, muss das Energiesystem in seiner Gesamtheit betrachtet werden. Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende, und ZVEI-Präsident Michael Ziesemer liefern dazu im AMPERE-Doppelinterview wichtige Impulse.  Die Mehrheit  der Menschen  in Deutschland befürwortet die  Energiewende. Doch  momentan passiert nicht viel. Warum? Ziesemer: Es ist  doch  schon  sehr  viel passiert  – und zwar in der ganzen  Welt! Ob China, USA oder sogar  der  Mittlere Osten, die  Energiewende ist überall.  Wir konnten gewaltige  Skaleneffekte heben  und  haben  dadurch zur  konventionellen Stromerzeugung in vielen  Fällen  bereits  Kostenparität erreicht. Graichen: Global geht das jetzt erst richtig los. Was allerdings dazugehört,  wenn   man  Klimaschutz betreiben will, ist der Ausstieg aus der alten  Energiewelt: weniger Kohle, weniger Benzin und Diesel, weniger Gas und Heizöl. Konkreter bitte: Was muss jetzt in Angriff genommen werden? Ziesemer: Die Technologien  sind alle da und sie rechnen sich auch. Der Zubau weiterer Er­ zeugungskapazitäten im Bereich der Erneuerbaren ist nicht  mehr  die große Herausforderung. Nun geht es darum,  wie wir den volatilen Charakter der Erzeugung und die Stromnetze managen. Und wir müssen die Frage beantworten, wie schnell wir aus den fossilen Energieträgern  aussteigen. Dafür brauchen  wir eine  Systembetrachtung, wie wir sie mit der BDI­Studie „Klimapfade für Deutschland“ initiiert  haben. Für die Umsetzung  ist eine Regulierung aus einem Guss notwendig.  Derzeit existieren  Dutzende  Gesetze und  Verordnungen zur Energiewirtschaft. Graichen: Wenn  man  so eine Gesamtbetrachtung anstellen will, muss man einige Grundsatzentschei­ dungen zu Netzen und Märkten treffen. Neben dem Netzausbau gehört dazu die Frage, wie man  durch smartere Netze  in der  bestehenden Infrastruktur mehr  Strom  transportieren kann.  Dem  haben  wir in den vergangenen Jahren nicht ausreichend Aufmerksamkeit gewidmet. Über  das richtige Markt­ design  führen wir seit  längerem eine  Diskussion, sprechen über Kapazitätsmärkte, über die Auktions­ verfahren für Erneuerbare, über den Emissionshandel  –  im  Kern  fehlt uns  aber  die  Klarheit  über den  Pfad hin  zu den  65 Prozent Erneuerbaren im Jahr 2030, die der Koalitionsvertrag als Ziel vorgibt. Das müsste die Politik deutlich aktiver steuern. ]]> Wed, 13 Jun 2018 00:00:00 +0200 5433 <![CDATA[Jetzt für den Energy Efficiency Award 2018 bewerben]]> <![CDATA[Die Deutsche Energie-Agentur (dena) sucht herausragende Projekte, die den Energieverbrauch und die klimarelevanten Emissionen in Unternehmen messbar mindern. Der international ausgeschriebene Energy Efficiency Award ist mit Preisgeldern von insgesamt 30.000 Euro dotiert und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 30. Juni 2018 über die Webseite www.EnergyEfficiencyAward.de in einer der Wettbewerbskategorien bewerben. Teilnehmen können Unternehmen jeglicher Größe und Branchen aus dem In- und Ausland. Im Mittelpunkt des Wettbewerbes stehen innovative Ansätze zur Energieeffizienzsteigerung in Industrie, Gewerbe sowie bei öffentlichen Unternehmen in vier Kategorien: „Energiewende 2.0“, „Energieeffizienz“, „Energiedienstleistungen und Energiemanagement“ sowie „Publikumspreis“. Letztere zeichnet Konzepte statt bereits umgesetzte Projekte aus.  Die Gewinner aller vier Kategorien werden im Rahmen des dena-Kongresses am 26. November 2018 in Berlin ausgezeichnet. Die drei nominierten Unternehmen für den Publikumspreis werden ihre Konzepte zur Steigerung der Energieeffizienz auch vor Ort auf dem Kongress präsentieren. Das Publikum wird dann in einer Abstimmung entscheiden, welches Konzept diesen Preis erhält. ]]> Mon, 11 Jun 2018 00:00:00 +0200 5454 <![CDATA[EU Energy Council: Decision on the Energy Performance of Buildings Directive (EPBD)]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/eu-energy-council-decision-on-the-energy-performance-of-buildings-directive-epbd <![CDATA[Der ZVEI hat sich erfolgreich für ein hohes Maß an Energieeffizienz in Gebäuden auf europäischer Ebene ausgesprochen und befürwortet den Fortschritt im Regulierungsprozess. Wesentliche Maßnahmen der Richtlinie sind:  Anreize für Gebäuderenovierungen zu schaffen;Einführung eines Intelligenzindikators, der die Fähigkeit eines Gebäudes misst, neue Technologien zu verwenden, um seinen Betrieb zu optimieren und sich an die Bedürfnisse des Verbrauchers anzupassen; Vereinfachung der Inspektionen von Heiz- und Klimaanlagen;Einrichtung einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge am Gebäude;  Die Richtlinie tritt 20 Tage nach Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Die Mitgliedsstaaten haben dann 20 Monate Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Aus Sicht des ZVEI notwendig:  Harmonisierung, Vereinfachung und Zusammenfassung des Ordnungsrechts;Stärkung der Energieberatung im Gebäudebereich; Potenziale der Sektorkopplung zwischen Strom, Wärme und Verkehr ausschöpfen; Fokus nicht nur auf Neubauten, sondern auch auf Bestands-, Nichtwohn-, und öffentliche Gebäude legen ]]> Wed, 30 May 2018 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/eu-energy-council-decision-on-the-energy-performance-of-buildings-directive-epbd5402 <![CDATA[Federal Government honors energy efficiency networks]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/federal-government-honors-energy-efficiency-networks-5 <![CDATA[Die vier ausgezeichneten Netzwerke sind: das "EVU-Energieeffizienznetzwerk II" (Träger: envia Mitteldeutsche Energie AG), das Netzwerk "Ökoprofit Klub 2017/18" (Träger: Landeshauptstadt München), das Netzwerk "GlasNET 2.0" (Träger: Bundesverband Glasindustrie e. V.) und das "Energieeffizienznetzwerk Dresden 2" (Träger: Sächsische Energieagentur SAENA GmbH). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit haben am 9. April 2018 gemeinsam Unternehmen aus ganz Deutschland für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke ausgezeichnet. Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Berthold Goeke, Unterabteilungsleiter Klimaschutz im Bundesumweltministerium überreichten in Berlin gemeinsam mit Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Auszeichnungen an Vertreter von 60 Unternehmen aus vier erfolgreichen Netzwerken, die ihre Zusammenarbeit in einer zweiten Runde fortsetzen werden. Die ausgezeichneten Netzwerke sind unter anderem das „EVU-Energieeffizienznetzwerk II“ der Envia Mitteldeutsche Energie AG oder das „Energieeffizienznetzwerk Dresden 2“ der sächsischen Energieagentur Saena GmbH. Die Verleihung erfolgte im Rahmen der Jahresveranstaltung der Initiative, die am 9. April mit rund 300 Teilnehmern aus Wirtschaft und Politik in Berlin stattfand. Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke ist Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und damit des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 und wird von der Bundesregierung und 22 Verbänden und Organisationen der Wirtschaft getragen. Seit Start der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke im Dezember 2014 haben bundesweit bereits mehr als 160 Netzwerke unter Beteiligung von über 1.600 Unternehmen ihre Arbeit aufgenommen. ]]> Tue, 10 Apr 2018 12:00:00 +0200 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/federal-government-honors-energy-efficiency-networks-55170 <![CDATA[STEP up! Wettbewerb für mehr Stromeffizienz]]> <![CDATA[Was wird gefördert? STEP up! fördert stromsparende Maßnahmen, bei denen Unternehmen (einschließlich kommunale Unternehmen und Contractoren) in neue hocheffiziente Technologien investieren, die sich ohne Förderung erst nach einem Zeitraum von mehr als drei Jahren rechnen würden. Alle Unternehmen – vom kleinen Familienbetrieb bis hin zum großen Industrieunternehmen – können ihre Projekte einreichen. Dabei funktioniert STEP up! grundsätzlich wie ein klassisches Förderprogramm, es wird jedoch ergänzt um eine wettbewerbliche Komponente: Je höher die Stromeinsparung im Vergleich zur Fördersumme ist, desto besser sind Ihre Chancen im Wettbewerb um die Fördermittel. STEP up! Website: Umfangreiche Informationen, Schnelltest und Projektideen Sie interessieren sich für STEP up!, möchten wissen, ob Ihr Projekt gefördert werden kann oder wie die Teilnahmebedingungen lauten? Unter www.stepup-energieeffizienz.de finden Sie umfangreiche Informationen, einen Schnelltest für Ihr Projekt und Beispiele für förderfähige Ideen. Bewerbungsfrist 31.5.: Das BMWi-Förderprogramm STEP up! unterstützt stromsparende Maßnahmen, bei denen Unternehmen in neue Technologien investieren. ]]> Thu, 29 Mar 2018 12:00:00 +0200 5159 <![CDATA[BDI study: Climate protection offers opportunities]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/bdi-studie-klimaschutz-bietet-chancen <![CDATA[Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat heute die Studie "Klimapfade für Deutschland" veröffentlicht, an der sich neben dem ZVEI zahlreiche weitere Verbände beteiligt haben. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass das Klimaziel der Bundesregierung, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um mindestens 80 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, technologisch und volkswirtschaftlich erreichbar ist.  Der ZVEI unterstützt die ehrgeizigen europäischen und deutschen Klimaschutzziele. Mit der Beteiligung an der BDI-Studie zeigt der ZVEI auf einer belastbaren Datenbasis Wege auf, wie das Großprojekt Energiewende erfolgreich gestaltet werden kann. Dabei wird deutlich, dass der Klimaschutz für Industrie und Standort Chancen bietet, die vor allem auf der Modernisierung der Infrastrukturen in allen Sektoren basieren. Die Studie belegt außerdem, dass die politischen Klimaschutzziele nur mit den Technologien der Industrie umsetzbar sind. ]]> Thu, 18 Jan 2018 12:00:00 +0100 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/bdi-studie-klimaschutz-bietet-chancen4902 <![CDATA[Focus on climate protection: ZVEI calls for more speed in the energy transition]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/klimaschutz-ins-zentrum-ruecken-zvei-fordert-mehr-tempo-bei-der-energiewende <![CDATA[In einer breiten Allianz von 51 großen und mittelständischen Unternehmen sowie Unternehmensverbänden ruft der ZVEI die Parteien in den Sondierungsgesprächen auf, den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen Bundesregierung zu machen. Der ZVEI fordert gemeinsam mit den Unternehmen in dem am 7. November veröffentlichten Appell dazu auf, Klimaschutz und Energiewende sowie die Umsetzung des Klimaschutzplans 2050 zum Modernisierungsprogramm für Deutschland zu machen. „Eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz ist eine große Chance für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft“, heißt es in der Erklärung. Die kommende Regierungskoalition solle daher die Geschwindigkeit der Transformation hin zur treibhausgasneutralen Wirtschaft erhöhen und hierzu die enge Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnern suchen. ]]> Thu, 09 Nov 2017 12:00:00 +0100 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/klimaschutz-ins-zentrum-ruecken-zvei-fordert-mehr-tempo-bei-der-energiewende4569 <![CDATA[Chancen und Potenziale der Sektorkopplung besser erschließen]]> <![CDATA[Die Besteuerung und Abgabenbelastung der einzelnen Energieträger ist bisher nicht an den politischen Zielen der Bundesregierung ausgerichtet. Steuern, Umlagen und Abgaben machen heute über 50 Prozent des Strompreises aus. Strom ist dabei gegenüber Gas und Erdöl durch Steuern und Abgaben benachteiligt, obwohl Strom durch die wachsende regenerative Energieerzeugung zu einem sehr niedrigen Grenzkostensatz zur Verfügung stünde und zur Dekarbonisierung des gesamten Energiesektors beitragen würde. Die dadurch entstehenden Kostenunterschiede sind ein zentrales Hemmnis für die Nutzung von Strom in den Sektoren Wärme und Verkehr.  Um die Ziele der Energie- und Klimapolitik zu erreichen, müssen die Märkte von Strom, Wärme und Mobilität künftig stärker zusammenwachsen. Dies ist über eine Reihe von Technologien möglich, die bereits heute verfügbar sind. Neben strombasierter Fahrzeugtechnologie sind dies im Bereich der Wärmeerzeugung für Haushalte sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungen hocheffiziente Wärmepumpen, Durchlauferhitzer und Nachtspeicherheizungen. Im Industriebereich ist Prozesswärmeerzeugung in bestimmten Temperaturbereichen durch den Einsatz von Elektrodenkesseln möglich. Dazu gehören auch Power-to-X-Technologien. Diese sind eine Option, um Strom z. B. über Wasserstoff-Anwendungen in der Industrie (Chemie, Raffinerien etc.), im Verkehrssektor (z. B. mit Wasserstoff betriebene Busse, etc.) oder in der Schifffahrt effizient einzusetzen. Der Einsatz dieser Technologien leistet einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des deutschen Energiesystems. ]]> Wed, 04 Oct 2017 00:00:00 +0200 4546 <![CDATA[Tallinn e-Energy declaration signed]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/tallinn-e-energy-declaration-unterzeichnet <![CDATA[Das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten diskutieren derzeit die im November 2016 von der Kommission vorgeschlagene Neugestaltung des europäischen Strommarkts. Hauptziele des Energiepakets und des neuen Marktdesigns sind „Energy Efficiency First“, Marktführerschaft im Bereich der erneuerbaren Energien und die Stärkung der Verbraucher. Wichtige Voraussetzungen, um dies zu schaffen, sind aus Sicht des ZVEI die Digitalisierung und Flexibilisierung der Strommärkte. Denn digitale Technologien werden im Energiesektor immer wichtiger und bieten Vorteile für alle. Der aktuelle Vorsitz Estlands im Ministerrat der EU unterstützt den ZVEI in diesen Punkten und zielt bei der Bearbeitung der Richtlinie und Verordnung des Strommarktdesigns auf eine weitergehende Digitalisierung des Energiemarkts ab. Dies manifestiert die Ratspräsidentschaft in der „Tallinn e-Energy declaration“, welche von 28 Mitgliedsstaaten plus Norwegen, europäischen Verbänden und Industrievertretern am 19. und 20. September in Tallinn unterzeichnet wurde. Der ZVEI unterstützt und befürwortet diese Erklärung, da sie eine wichtige Voraussetzung für die weiteren Verhandlungen in den europäischen Institutionen darstellt. Die europäischen Klimaziele für 2030 können nur durch digitale Lösungen erreicht werden. Dazu gehören intelligente Energieeffizienz- und Management-Tools. Dieses digitale Know-how ist für einen effektiven und effizienten Energiemarkt notwendig, da es Demand Response fördert, erneuerbare Energien besser integrieren kann und Verbraucher stärkt. ]]> Thu, 21 Sep 2017 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/tallinn-e-energy-declaration-unterzeichnet4275 <![CDATA[Digitalisierung ermöglicht Energieeffizienz]]> <![CDATA[Energieeffizienzpotenziale sind in allen Sektoren vorhanden – in Deutschland können allein im Industriebereich mit bestehenden Technologien, wie zum Beispiel Energiemanagement-Systemen oder effizienten und drehzahlgeregelten Motoren, mindestens 200 TWh Energie im Jahr eingespart werden. Dies sind etwa 30 Prozent des gesamten Energiebedarfs der deutschen Industrie. Auch die Digitalisierung des Energiesystems, z.B. durch Smart Meter und andere intelligente Messsysteme, wird die Effizienz des Energieeinsatzes erhöhen und den steigenden Anteil von dezentraler und volatiler Energieerzeugung synchronisieren helfen. Im Gebäudesektor entfallen mehr als 70 Prozent der Lebenszykluskosten eines Gebäudes durchschnittlich auf die Betriebskosten, 30 Prozent allein auf die Energiekosten. Nur mit einem intelligenten Gebäudemanagement, das die Digitalisierung und damit die Vernetzung der verschiedenen Gewerke konsequent nutzt, werden die steigenden Ansprüche an nachhaltige, energieeffiziente, sichere und komfortable Gebäude erfüllt. Die weitere Digitalisierung des Gebäudesektors ist damit eine notwendige Voraussetzung, um die Dekarbonisierung des Gebäudesektors weiter voranzutreiben und damit einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Ziele der Energiewende zu leisten. ]]> Tue, 01 Aug 2017 00:00:00 +0200 4430 <![CDATA[Klimaschutz: eine Frage des Preises?]]> <![CDATA[Betrachten Sie den Weltklimagipfel in Paris als den entscheidenden Durchbruch? Edenhofer: Mit der Veröffentlichung des fünften Sachstandsberichts hatte der Weltklimarat vor dem Gipfel in Paris Pflöcke eingeschlagen, an denen so leicht niemand vorbeikam. In dem Bericht ist festgehalten, dass ein Großteil der Kohle, des Erdgases und des Öls im Boden bleiben müssen, wenn wir die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad begrenzen wollen. Da ist es fast ein Wunder, dass sich in Paris so viele Staaten diplomatisch geeinigt haben. Ich plädiere daher für den langen Atem.  Ziesemer: Die Erkenntnis, dass gegen den Klimawandel gearbeitet werden muss, ist auch in der Industrie verbreitet. Die Frage ist jetzt nur: Wie machen wir es? Wir haben ja kein internationales Regime, daher müssen wir in Deutschland darauf achten, dass die vernetzten Wertschöpfungsketten unserer Industrie nicht zerreißen. Ein Beispiel: Um wettbewerbsfähige Autos anbieten zu können, müssen wir in Deutschland auch moderne Stahlsorten und Polymere entwickeln und fertigen. Wir sollten aufpassen, dass wir durch einseitige Belastungen, die internationale Wettbewerber nicht haben, keinen Schaden nehmen.  Edenhofer: Idealweise würde ein internationales Abkommen dafür sorgen, dass alle Marktteilnehmer dem gleichen Preis für die Emission von Kohlendioxid ausgesetzt wären. Ob der Preis durch den Handel mit Emissionszertifikaten oder durch eine Steuer erzielt würde, ist dabei nachrangig. Transferzahlungen müssten dafür sorgen, dass die Länder, die sich einen hohen CO2-Preis nicht leisten können, von der Staatengemeinschaft unterstützt werden. So wäre es möglich, eine ambitionierte Klimapolitik zu betreiben, ohne dass die Industrie Wettbewerbsnachteile befürchten müsste – im Gegenteil, wer effektiven Klimaschutz betreibt, hätte einen Vorteil.  Was ist der Instrumentenmix, den wir unter realen Bedingungen anstreben sollten? Ziesemer: Natürlich könnte man über CO2-Zertifikate theoretisch alles regeln. Aber unter heutigen Bedingungen ist das nicht möglich, daher brauchen wir weitere Instrumente. So werden fossile Energieträger nur genutzt, wenn sie gegenüber Erneuerbaren Energien einen Kostenvorteil bieten. Mittlerweile haben wir in vielen Fällen Kostenparität erreicht. Ohne das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) hätten wir die dafür notwendigen Skaleneffekte nicht erreicht. Mittlerweile geht es aber auch darum, mehr Intelligenz in die Netze zu bringen, um lokale Netzwerke zu schaffen, die Erzeugung und Verbrauch lokal steuern. Die damit mögliche Lastverschiebung hat den gleichen Effekt wie ein Ausbau der Speicherkapazitäten. Edenhofer: Es ist klar, dass wir für die Energiewende jenseits des EEG neue Politikinstrumente brauchen. Die Frage ist nur, ob diese Förderung durch Subventionierung oder durch CO2-Bepreisung erfolgen sollte. Schauen wir doch mal genauer hin: Obwohl der Anteil der Erneuerbaren an der Stromproduktion stark gestiegen ist, sinken die CO2-Emissionen hierzulande nicht wesentlich. Grund dafür ist, dass die Stromerzeugung aus, vor allem aus Braunkohle, nach wie vor sehr rentabel ist. Dass sich emissionsärmere Gaskraftwerke nicht rechnen, ist im Wesentlichen auf den Preisverfall im europäischen Emissionshandel zurückzuführen. Wenn wir den Kohleausstieg wollen – was auch aufgrund der lokalen Schadstoffemissionen sinnvoll wäre –, dann brauchen wir einen stetig steigenden Mindestpreis im europäischen Emissionshandel. Die deutsche Energiewende wird ihr Ziel sonst nicht erreichen. Ziesemer: Grundsätzlich bin ich mit dem einverstanden, was Sie sagen. Aber können wir uns wirklich darauf verlassen, dass so eine Lösung schnell kommt? Deshalb glaube ich, dass wir die Potenziale nutzen sollten, die in erneuerbaren Energien, der besseren Steuerung der Netze und höherer Energieeffizienz liegen. Allein über CO2-Preise wird es nicht gehen. Welche Rolle spielt Energieeffizienz dabei, die Paris-Ziele zu erreichen? Edenhofer: Da kommt der Reboundeffekt ins Spiel: Energieeffizienz und Energieverbrauch können gleichzeitig steigen. Denn wenn die Energiekosten sinken, schafft man einen Anreiz für zusätzlichen Verbrauch. Anders ausgedrückt: Wir fahren zwar in effizienteren Autos als vor 30 Jahren, aber mehr Leute fahren größere Autos. Die Effizienz hat meist auch eine Kehrseite. Das Mittel der Wahl gegen den Reboundeffekt ist eine CO2-Bepreisung.  Ziesemer: Wenn wir uns die Effizienzfortschritte in der Industrie ansehen, dann stimmt das so nicht. Man nutzt heute zum Beispiel Abwärme oder setzt regelbare Pumpen und Antriebe ein, lauter Dinge, die den „Carbon Footprint“ eindeutig reduziert haben. Im Grundsatz ist Effizienz also schon etwas Gutes. Edenhofer: Effizienz ist rundherum gut, wenn es einen CO2-Preis gibt. Ziesemer: Auch weil Energieeffizienz unsere Wettbewerbsfähigkeit steigert. Die deutsche Industrie exportiert diese Technologien in alle Welt. Edenhofer: Das bestreite ich nicht, im Gegenteil: Ich bewundere, was die Industrie hier leistet. Ich weise nur darauf hin, dass im globalen Maßstab Effizienzsteigerungen durch das Wachstum der Bevölkerung und der Wirtschaft überkompensiert werden.  Ziesemer: Der Energieverbrauch in vielen Schwellenländern wird zunächst noch einmal dramatisch steigen, das können wir ihnen auch nicht verwehren. Für deutsche Effizienztechnologien ist das eine große Geschäftschance. Edenhofer: Wir sollten nur nicht davon ausgehen, dass es steigende Energiekosten auf die Dauer richten. Es ist ein Mythos, dass fossile Energieträger bald knapp werden, das Gegenteil ist der Fall. Begrenzt ist jedoch die CO2-Aufnahmekapazität unserer Atmosphäre. Die Marktkräfte allein werden uns nicht auf den Pfad der klimapolitischen Tugend zwingen. ]]> Mon, 10 Apr 2017 00:00:00 +0200 263 <![CDATA[Energy transformation? Do it efficiently, right away!]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/energy-efficiency <![CDATA[Die erneuerbaren Energien machen mit nahezu 35 Prozent bereits heute den bis 2020 angestrebten Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung aus. Doch der Ausbau der erneuerbaren Energien ist nur ein Teil, der die Energiewende zum Erfolg machen kann.  Daneben spielen weitere wichtige Themen eine Rolle: Der Ausbau der Netze stockt weiterhin. Zwar sind das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ und die Verbesserung der Investitionsbedingungen für Verteilnetzbetreiber wichtige Meilensteine. Doch nun gilt es, die Finanzierung der Netze durch die Nutzer sicher zu stellen.  Oberste politische Priorität sollte auch das Thema Energieeffizienz bekommen. Der Gebäudesektor ist für etwa 40 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Ohne das Erreichen der Energieeffizienzziele im Gebäudesektor sind die Ziele der Energiewende nicht zu schaffen.  Die Technologien für Energieeffizienz liegen vor und müssen eingesetzt werden. Wettbewerbliche Mechanismen bei der Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen zu stärken, ist nur eine Maßnahme auf dem Weg zum Ziel.  In einem System, das immer stärker von erneuerbarer Stromerzeugung geprägt ist, muss auch die Elektrifizierung der Bereiche Wärme und Mobilität mitgedacht werden. Contracting und Energiedienstleistungen helfen, Effizienzpotenziale wirtschaftliche umzusetzen und müssen als Geschäftsmodelle für mehr Energieeffizienz gestärkt werden.  Der Fortschritt bei diesen Themen wird über Erfolg oder Misserfolg der Energiewende entscheiden.  ]]> Wed, 22 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/energy-efficiency247 <![CDATA[Energy Efficiency pays off: Lifecycle Cost Evaluation (LCE)]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/energy-efficiency-pays-off-lifecycle-cost-evaluation-lce <![CDATA[Mit dem Lifecycle Cost Evaluation Tool (LCE-Tool) bietet der ZVEI ein herstellerneutrales, betriebswirtschaftliches Instrument zur Berechnung für Lebenszykluskosten bei Investitionsentscheidungen. Damit werden betriebswirtschaftliche Auswirkungen von vergleichbaren Effizienzmaßnahmen schnell transparent.Wichtige Fragen für den Erfolg von Energieeffizienz-Maßnahmen sind: Wie wirtschaftlich sind meine Maßnahmen? Rechnen sich die Investitionen in energieeffiziente und energieeffizienzhebende Technologien für mein Unternehmen auch betriebswirtschaftlich?Beantworten lassen sich diese Fragen mit dem LCE-Tool, das der ZVEI in Kooperation mit Deloitte und der Unterstützung von neun Unternehmen (ABB, Auma, Endress+Hauser, Festo, Krohne, Pepperl+Fuchs, Phoenix Contact, Siemens, Vega) entwickelt hat. Es steht hier kostenfrei zum Download bereit. Und so funktioniert das LCE-Tool: Nachdem Basisinformationen wie beispielsweise Anschaffungs-, Energie- und Betriebskosten eingegeben wurden, vergleicht das auf Excel basierende Tool die Projektalternativen anhand ihres Barwertes und der Annuität. Es evaluiert, welche Option energieeffizienter ist, welche Alternative zu den geringeren Gesamtkosten führt und quantifiziert die Unterschiede. Als Optionen können zum Beispiel einzelne Komponenten, Komponentenstränge sowie Anlagenteile miteinander verglichen werden. Da es sich dabei um ein rein betriebswirtschaftliches Instrument handelt, ist es nicht auf bestimmte Anwendungen und Technologien beschränkt, sondern vielfältig in Industrie und Infrastruktur einsetzbar.Laut Roland Berger Strategy Consultants lassen sich beispielsweise in der Grundstoffchemie bei Investitionskosten von 10 Milliarden Euro bis zum Jahr 2050 kumulierte Einsparungen von 42 Milliarden Euro an Energiekosten erzielen. Die Investitionskosten umfassen hier im wesentlichen Mehrkosten für den Einsatz von effizienteren Maschinen und Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz der industriellen Prozesse, zum Beispiel moderne Mess-, Steuer- und Regeltechnik. In anderen energieintensiven Branchen wie Papierindustrie, Metallerzeugende Industrie und bei der Verarbeitung von Steinen und Erden sind ähnliche Hebel zu erwarten.Testen Sie das LCE-Tool gleich hier.  ]]> Tue, 14 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/energy-efficiency-pays-off-lifecycle-cost-evaluation-lce236 <![CDATA[EN:Contracting und Energiewende]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/encontracting-und-energiewende <![CDATA[Contracting bietet wirtschaftliche Lösungen für Klima- und Umweltschutz. Es eröffnet außerdem den Zugang zu privaten Finanzierungsquellen und liefert damit ein wirksames Rezept gegen Investitionszurückhaltung.Momentan bestehen allerdings nach wie vor Hemmnisse auf dem Energiedienstleistungsmarkt. Diese müssen konsequent beseitigt werden, damit Contractoren Ihren Teil zur energiepolitischen Zielerreichung beitragen können.Der ZVEI schlägt vor faire Rahmenbedingungen für mehr Energieeffizienz durch EnergiedienstleistungenGleichbehandlung des Contracting zu Eigentümer-Lösungen im Mietrecht und EEGbessere Abstimmung der gesetzlichen Förder- und Umlage-Instrumente]]> Thu, 09 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/encontracting-und-energiewende235 <![CDATA[Smart-Metre-Rollout: Law entered into force]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/smart-metre-rollout-law-entered-into-force <![CDATA[Die so genannten Smart Meter, die in vielen Gebäuden den mechanischen Stromzähler ersetzen werden, schaffen die Voraussetzungen für ein sicheres und energieeffizientes Energiesystem der Zukunft.  Bis 2032 wird die moderne Messeinrichtung, ein elektronischer Zähler, alle elektromechanischen Zähler in Deutschland ersetzen. Stufenweise werden zudem die intelligenten Messsysteme eingeführt. Diese bestehen aus einer modernen Messeinrichtung, ergänzt um ein „Smart Meter Gateway“, welches die Messeinrichtung erst fernkommunikationsfähig macht.  Der Einbau intelligenter Messsysteme ist unter anderem ein wichtiger Baustein, die erneuerbaren Energien in die Stromnetze zu integrieren und den Strommarkt 2.0 zu realisieren.  Die Bundesregierung hatte die Einführung moderner Messeinrichtungen und intelligenter Messsysteme mit dem „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ im Juli 2016 beschlossen. Auf dieser Basis werden jetzt EU-Richtlinien in Deutschland umgesetzt und auf die besonderen Anforderungen der Energiewende hin angepasst.  ]]> Mon, 06 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/smart-metre-rollout-law-entered-into-force3992 <![CDATA[Reformed: Renewable Energy Act]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/reformed-renewable-energy-act <![CDATA[Am 1. Januar 2017 ist das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft getreten. Damit sind die Weichen für die Förderung der erneuerbaren Energien aus Sicht des ZVEI richtig gestellt.  Mit der EEG-Reform im Jahr 2014 wurden Grundlagen geschaffen, um die erneuerbaren Energien planbar auszubauen. Das EEG 2017 setzt dagegen auf Wettbewerb, damit die Vielfalt an Akteuren am Energiemarkt erhalten bleibt.  Der ZVEI bewertet das am 8. Juli 2016 beschlossene EEG positiv und befürwortet, dass die Förderung der erneuerbaren Energien durch Ausschreibungen ermittelt wird.  Mit der EEG-Novelle soll der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch von heute über 33 Prozent bis 2025 auf 45 Prozent gesteigert werden. Dabei sollten aus Sicht des ZVEI wichtige Themen wie die Einbettung in ein übergeordnetes Strommarktdesign, Netz- und Speicherausbau sowie die Sektorkopplung nicht außer Acht gelassen werden.  Der ZVEI schlägt vor Einbettung in ein übergeordnetes Strommartkdesign vorantreibenAusbau der erneuerbaren Energien mit dem Netz- und Speicherausbau synchronisierenSektorkopplung fördernVertrauensschutz bei der Eigenerzeugung stärken]]> Thu, 12 Jan 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/reformed-renewable-energy-act255 <![CDATA[New energy-efficiency networks starting off]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/new-energy-efficiency-networks-starting-off <![CDATA[Mit dem 100. „Initiative-Energieeffizienz-Netzwerk“ verdoppeln Bundesregierung und Wirtschaftsorganisationen innerhalb von neun Monaten die Zahl der Wissensplattformen. Der ZVEI unterstützt als Unterzeichner die gemeinsame Initiative von Bundesregierung und Wirtschaft zur Gründung und Durchführung von rund 500 neuen Energieeffizienz-Netzwerken bis 2020. Die Initiative ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE).  Bei einem Energieeffizienz-Netzwerk handelt es sich um einen freiwilligen Zusammenschluss von Unternehmen, mit dem Ziel, die Energieeffizienz in den teilnehmenden Unternehmen zu steigern. Dazu entwickeln die Teilnehmer mit Hilfe einer qualifizierten Energieberatung individuelle Einsparziele und unterlegen diese mit geeigneten Effizienzmaßnahmen. Auf dieser Basis wird ein gemeinsames Netzwerkziel formuliert. Während den regelmäßig stattfindenden Netzwerktreffen können sich die Teilnehmer über Energieeffizienzthemen austauschen und profitieren von der gemeinsamen Netzwerkarbeit. Ein erfahrener Moderator begleitet das Netzwerk über die gesamte Laufzeit. Bislang beteiligen sich überwiegend mittlere bis größere Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes sowie Energieversorgungsunternehmen an Energieeffizienz-Netzwerken. Dort sind Energieaudits und -management bereits eingeführte Maßnahmen, die eine gute Grundlage für die Netzwerkarbeit darstellen. Ein Ziel für die weitere Arbeit der Initiative ist es deshalb, Netzwerke auch für kleinere Unternehmen attraktiv zu gestalten und auf Bereiche wie den Handel und das Handwerk auszuweiten. Die meisten Netzwerke sind bisher in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen entstanden. Gemeinsam mit seinen Landesstellen trägt der ZVEI dazu bei, das Thema Energieeffizienz noch stärker als bisher in die Regionen zu tragen und vor Ort bekannt zu machen. Ein Erfolg dieser Arbeit ist die Gründung des Energieeffizienz-Netzwerks des Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie, das in Kooperation mit dem ZVEI gegründet wurde.  ]]> Wed, 14 Dec 2016 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/new-energy-efficiency-networks-starting-off234 <![CDATA[Arranging EU-Emissions-Trading effectively]]> https://www.zvei.org/en/subjects/energy/arranging-eu-emissions-trading-effectively <![CDATA[Der europäische Emissionshandel hilft nicht nur dem Klima, sondern kann gleichzeitig auch Innovationen und Investitionen anreizen. Dafür muss das Leitinstrument der europäischen Klimapolitik zur Reduktion von Treibhausgasen wirksam ausgestaltet werden. Bei einer richtigen und ambitionierten Ausgestaltung ist der Emissionshandel ein geeignetes Instrument für den Klimaschutz.  Bei seiner Weiterentwicklung für die Zeit zwischen 2021 und 2030 ist jetzt die Förderung von Innovationen und Investitionen wesentlich. Aufgabe der Politik ist es, durch eine Verknappung der verfügbaren Zertifikatsmenge und einem klaren Preissignal, Anreize für Innovationen und Investitionen zu schaffen. Diese sind nötig, um den Emissionshandel effektiv zu gestalten und damit dem Ziel von Paris, unter zwei Grad Celsius Erderwärmung zu bleiben, näherzukommen. Der ZVEI schlägt vor stringentes Design des Emissionshandels: durchgehend marktwirtschaftliche Ausgestaltung ohne weitere Eingriffe, insbesondere nicht während laufender Handelsperiodenkeine Fortführung der kostenlosen Zuteilung für Stromerzeuger, sondern Überführung dieser Zertifikate in den ModernisierungsfondsInnovationsfonds mit mindestens 550 Millionen Zertifikaten ausstatten, um die notwendige Förderung innovativer Projekte sicherzustellendurchgehend Standards für Energieprojekte der Europäischen Investitionsbank bei allen Umverteilungs- und Fördermechanismen anwendenAnwendungsbereich des Innovationsfonds und des Modernisierungsfonds um Netzinfrastrukturinvestitionen erweiternZugang zum Innovationsfonds unbürokratisch und mittelstandsfreundlich auf Ebene der Mitgliedsstaaten ausgestalten]]> Fri, 18 Nov 2016 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/en/subjects/energy/arranging-eu-emissions-trading-effectively240