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23.07.2020

Der Chancenkompass Datenwirtschaft: Orientierungshilfe für datenbasierte Geschäftsmodelle

Der Übergang zur Daten- und Plattformökonomie stellt für viele Unternehmen sowohl eine große Chance für Wachstum und Innovation als auch eine beachtliche Herausforderung dar. Der Chancenkompass Datenwirtschaft kann Unternehmen mögliche Lösungswege aufzeigen und Hilfestellung leisten.

Die Bedeutung digitaler und datenbasierter Arbeitsprozesse für Wirtschaft und Gesellschaft ist im Zuge der globalen Corona-Krise noch einmal deutlich geworden. Gerade in Zeiten physischer Distanz ermöglichen digitale Technologien die Aufrechterhaltung der Arbeitsprozesse.  In vielen Bereichen der öffentlichen Verwaltung, in Schulen und auch in den Unternehmen erweist sich die Pandemie als einer der größten Digitalisierungstreiber der Republik.

Zahlreiche Unternehmen der Elektroindustrie nutzen bereits verschiedene datenbasierte Technologien und integrieren diese erfolgreich in die täglichen Arbeitsprozesse. Zudem gaben im Zuge der dritten ZVEI-Corona-Umfrage die Hälfte der befragten Unternehmen an, als Reaktion auf die Krise (noch) stärker in Digitalisierung zu investieren. In der gleichen Befragung sehen gar 81 Prozent der Unternehmen den Bereich Digitale Infrastruktur und Industrie 4.0 als politisches Schwerpunktthema zur Ankurbelung der Konjunktur. Die Innovationen in der Branche, beispielweise in den Bereichen Automatisierungs- und Prozesstechnik, Sensorik, Konnektivität oder Software, schaffen die Grundlage für die digitalen Transformation im B2B-Geschäft.

Nichtsdestotrotz herrscht häufig eine gewisse Unsicherheit im Umgang mit Daten und Plattformen. Einen Masterplan für die Etablierung digitaler Geschäftsmodelle oder die Nutzung neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz gibt es nicht. Um dennoch mögliche Nutzungswege aufzuzeigen, enthält der Chancenkompass einen Bewertungsrahmen mit wichtigen Anforderungen sowie konkreten Fallbeispielen zur Nutzung von Daten im industriellen Kontext. Ein Fünf-Schritte-Modell liefert den Bewertungsrahmen, mit dessen Hilfe Unternehmen konkrete Anwendungsfälle erkennen, analysieren und schließlich auch umsetzen können.

Das Dokument wurde im Auftrag der ZVEI-Servicegesellschaft (ZSG) und mit Unterstützung des ZVEI von McKinsey entwickelt und ist sowohl in der deutschen als auch der englischen Version verfügbar.

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