Presse

20.04.2017

AMPERE zum Thema „Arbeitsplatz Smart Factory“: Wie sich die Arbeitswelt mit der Digitalisierung wandelt

28/2017

Johann Soder, Geschäftsführer Technik bei SEW-Eurodrive, steht auf autonome Assistenzsysteme. Hier im Werk Graben-Neudorf. Quelle: ZVEI/Hintzen

Für Johann Soder, Geschäftsführer Technik bei SEW-Eurodrive und treibende Kraft hinter Industrie 4.0, steht fest: „Der Roboter ist dem Menschen untertan“. Am Standort von SEW-Eurodrive in Graben-Neudorf erprobt Soder Industrie 4.0-Technologien unter realen Bedingungen und demonstriert, wie die industrielle Produktion der Zukunft aussieht.

Für Johann Soder liegt die große Chance in der intelligenten Kombination von Mensch und Maschine: „Industrie 4.0 ermöglicht einen starken Produktivitätsschub, wenn man in ganzen Wertschöpfungsketten denkt und handelt.“ Wichtig sei jedoch, diese Veränderung gemeinsam mit den Mitarbeitern zu entwickeln und zu gestalten.

So ist es gelungen, mit Lean und Industrie 4.0 kleine Fabriken in der Fabrik zu realisieren, die jeweils von einem „Dirigenten der Wertschöpfung“ geleitet und von autonomen Assistenzsystemen vernetzt werden. Dabei übernehme der „Dirigent der Wertschöpfung“ zahlreiche koordinative und planerische Aufgaben. Die autonomen Assistenzsysteme unterstützen wiederum die Mitarbeiter in der Montage, um den Menschen zum Beispiel die richtigen Bauteile anzudienen und dabei körperlich zu entlasten.

Die Smart Factory ist keine Vision mehr. Neue, digitale Technologien haben längst Einzug in die Werkhallen gehalten. Wie genau die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter aussehen kann und welche Erleichterung digitale Hilfsmittel bieten, zeigt die AMPERE-Ausgabe „Arbeitsplatz Smart Factory“, die in dieser Woche erscheint.