Presse

26.08.2016

Energieeffizienz erleben: Leise und elektrisch kommt die Post

62/2016​​​​​​​​

Frankfurt am Main - Wenn die Post leise und elektrisch kommt, dann kommt sie nicht unbedingt als E-Mail daher. Die Rede ist von 1.000 Elektrolieferwagen, die die Deutsche Post für die Zustellung von Briefen und Paketen entwickelt hat. Achim Kampker spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Seit heute ist die vollständige Geschichte von Achim Kampker, Leiter Elektromobilität bei der Deutschen Post, online. Auf www.energieeffizienz-erleben.de schildert er, was möglich ist, wenn sich die richtigen Partner finden.

„Wir verbrauchen zu viele Ressourcen, die Zeit ist knapp“, sagt Kampker. „Um eine nachhaltige Welt zu schaffen, müssen wir die Innovationsgeschwindigkeit steigern – und die Innovationen am Ende auch umsetzen.“ Gesagt, getan: Seit 2014 baut seine Firma mit etwa 100 Mitarbeitern in Aachen zunächst 200 Fahrzeuge pro Jahr. Ende 2014 übernahm die Deutsche Post die StreetScooter GmbH und Kampker wurde Geschäftsbereichsleiter für Elektromobilität. Elektrofahrzeuge hält Kampker vor allem im Zustelldienst für wirtschaftlich überlegen. „Denn sie sind für die Kurzstrecke mit den vielen Stopps an Ampeln und in Staus einfach besser geeignet“, meint er.

In Bonn testet die Deutsche Post seit rund drei Jahren mehr als 130 Elektroautos, darunter auch StreetScooter, im Rahmen des Pilotprojekts "CO2-freie Zustellung". „Wir konnten in Bonn zeigen, dass sich unsere Elektrofahrzeuge für den Zustelldienst am besten eignen“, resümiert Achim Kampker. Bei einer Fahrleistung von 30 bis 80 Kilometern pro Schicht legten die Entwickler die Akku-Reichweite exakt auf den Bedarf aus. Nachgeladen wird über Nacht in den Betriebshöfen.

Mehr zu Kampkers StreetScooter-Einsatz bei der Deutschen Post und weitere Geschichten von Menschen, die sich mit Begeisterung für Energieeffizienz einsetzen, auf www.energieeffizienz-erleben.de.