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25.12.2016

Europäische Politik bestätigt Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie

61/2016

Frankfurt am Main – Erstmals werden im Rahmen eines „wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischen Interesse“ (Important Project of Common European Interest, IPCEI) Fördermittel für Forschungs- und Investitionsvorhaben ausgelobt. Dieses Instrument erlaubt es den Mitgliedsstaaten, transnationale Vorhaben zu fördern, die von strategischer Bedeutung für die EU und für die Verwirklichung der Ziele der Strategie Europa 2020 sind. Die Förderung in Deutschland erfolgt im Rahmen des Programms „Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber der Digitalisierung“.
 
Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie begrüßt diese Möglichkeit, den Mikroelektronikstandort Europa nachhaltig zu stärken. Dass das erste IPCEI-Programm für die Mikroelektronik aufgesetzt wird, unterstreicht die Bedeutung dieser Schlüsseltechnologie für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Europa.
 
Mikroelektronik ist die Basis für jede Digitalisierung von „eHealth“ im Gesundheitssystem, über „Industrie 4.0“ bis zum „Smart Grid“ oder dem „Autonomen Fahren“. Insbesondere Cybersicherheit erfordert State-of-the-art-Mikroelektronik. Diese Technologie hat damit systemrelevante Auswirkungen auf vor- und nachgelagerte Märkte. Sowohl die Politik als auch die Industrie wollen die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich der Digitaltechnik und damit die Technologische Kompetenz in Europa ausbauen.