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01.09.2016

IFA 2016: E-Branche präsentiert sich „Fit für die digitale Welt“

66/2016​​​​​​​

Die Digitalisierung prägt Wirtschaft und Gesellschaft mehr als jede andere technologische Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten. Treiber des digitalen Wandels ist die Elektrobranche, ihre Produkte und Dienstleistungen sind elementar für den digitalen Fortschritt. Gleichzeitig müssen sich die Unternehmen auch den hohen Anforderungen der Digitalisierung stellen, um in den dynamischen Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben. Daher gilt: Technik und Fachkräfte müssen „Fit für die digitale Welt“ sein. Dieses Motto rücken die Verbände VDE, ZVEH und ZVEI in den Mittelpunkt ihres gemeinschaftlichen Auftritts auf der IFA 2016 in Berlin.

Qualifizierte Fachkräfte wichtiger denn je


Damit unterstreichen die Verbände, welchen Stellenwert die berufliche Qualifizierung in der Elektrobranche aktuell hat. Sowohl Industrie als auch Handwerk sind auf exzellent ausgebildete Fachkräfte angewiesen, um den digitalen Wandel mitgestalten zu können. Dabei bietet die Branche nicht nur männlichen Bewerbern attraktive Perspektiven: Auch auf interessierte junge Frauen warten spannende Herausforderungen, wie VDE, ZVEH und ZVEI am IFA Girls‘ Day (6. September) zeigen.

Zu den gefragtesten Themenfeldern gehört aktuell die intelligente Gebäudevernetzung, die mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz ermöglicht. Ein richtungsweisendes Beispiel hierfür ist das 100 Quadratmeter große E-Haus. Am Gemeinschaftsstand der Verbände demonstriert es exemplarisch, welche Vorteile das Zusammenspiel von „smarter“ Technik und innovativer Planungs- und Installationskompetenz für die Nutzer mit sich bringt.


Der Gemeinschaftsauftritt der Verbände VDE, ZVEH und ZVEI befindet sich im TecWatch, Halle 11.1, Stand 14/15


Stimmen der Verbandsvertreter:

 

Ansgar Hinz, Vorstandsvorsitzender VDE:


Unser Ziel ist es, mehr junge Menschen für eine Ausbildung in der Elektro- und Informationstechnik zu motivieren. Der Bedarf in den elektrotechnischen Lehrberufen darf dabei nicht in Konkurrenz zur akademischen Ausbildung gesehen werden. Es gibt keine ‚Überakademisierung‘ in der Elektro- und Informationstechnik, sondern vielmehr einen ‚Double Gap‘, der Elektroingenieure und Elektrofachkräfte gleichermaßen betrifft.

Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des ZVEH:


Der Fortschritt in der digitalen Welt muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Es geht nicht darum, Mensch und Gesellschaft zu digitalisieren, sondern die Digitalisierung „menschlich“ zu gestalten. Deswegen sollen sich Lösungen in der digitalen Welt leicht bedienbar, sicher, komfortabel und nachhaltig darstellen. Dies muss für qualifizierte Fachkräfte der E-Branche stets die Maxime sein.

Frank Bechtloff, Geschäftsführer des ZVEI:


Menschenleere Fabriken? Nein, der Mensch bleibt Mittelpunkt der Arbeitswelt 4.0. Die richtigen Weichen dafür stellen wir heute, indem wir um den Nachwuchs werben und junge Menschen dort abholen, wo sie stehen: Um die Generation "digital native" für unsere Branche zu begeistern, brauchen wir auch eine stärkere Digitalisierung der beruflichen Ausbildung. So schlagen wir den Bogen zwischen Leben und Arbeiten in der digitalen Welt.​