Presse

20.03.2017

Interoperabilität im Smart Home: Der nächste große Schritt

19/2017

Wie das reibungslose Zusammenspiel verschiedener Gewerke und Services im Smart Home künftig funktionieren kann, verdeutlicht der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie anhand eines Exponats auf der diesjährigen Cebit (Halle 12, Stand B 63). „Wir zeigen, dass Interoperabilität im Smart Home über verschiedene Branchen und Technologien hinweg möglich ist“, so Anke Hüneburg, Bereichsleiterin Energie im ZVEI.

Das Exponat verdeutlicht am Beispiel verschiedener Wohnszenarien, welchen Nutzen die systemübergreifende Vernetzung für die Bewohner stiften kann. Es demonstriert, wie Produkte verschiedener Hersteller und Branchen vernetzt werden können und veranschaulicht ebenso die Rechte und Rollen der Bewohner, die man individuell vergeben kann.

„Das Gebäude der Zukunft stellt Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen, sei es in puncto Energieeffizienz oder hinsichtlich Sicherheit und Komfort. Umso wichtiger ist daher, dass wir endlich die Möglichkeiten der Vernetzung und Digitalisierung nutzen, beispielsweise in Form autonomer Systeme“, erklärt Hüneburg weiter.

Grundlagen für die Interoperabilität im Smart Home sind Internet-of-Things- und Cloud-Technologien. Geräte, Systeme und Services werden in ihren Eigenschaften abstrahiert, kontextbasiert in einem semantischen Modell beschrieben und in der Cloud repräsentiert. Dies ermöglicht vielfältige Services wobei die Interaktionen sowohl lokal als auch in der Cloud erfolgen.

Über den ZVEI

Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. vertritt die Interessen von 1.600 Unternehmen der Elektroindustrie und zugehöriger Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Jede dritte Neuerung im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland erfährt ihren originären Anstoß aus der Elektroindustrie. Die Branche beschäftigt 850.000 Arbeitnehmer im Inland und mehr als 700.000 im Ausland.