Presse

31.05.2017

Matthias Krauss neuer Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektrowerkzeuge

40/2017

–  EPTA-Präsident Horst W. Garbrecht zum Stellvertreter gewählt – Branchenumsatz steigt –  Akkugeräte im Fokus

Frankfurt am Main, 31. Mai 2017 – Der ZVEI-Fachverband Elektrowerkzeuge hat seinen bisher stellvertretenden Vorsitzenden Matthias Krauss (Vorsitzender des Vorstands der Mafell AG) für zwei Jahre zum neuen Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter wurde Horst W. Garbrecht (Vorsitzender des Vorstands der Metabowerke GmbH). Garbrecht ist zudem Präsident des europäischen Elektrowerkzeugverbands EPTA. Der bisherige Fachverbandsvorsitzende Richard E. Geitner stand für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung.

„Eine wichtige Aufgabe in der neuen Amtsperiode wird eine Einführung von digitalen Vernetzungs-Schnittstellen auch bei Werkzeugen sein. Schon heute lassen sich bei einigen Geräten Funktionen über eine App steuern. Einen weiteren Schwerpunkt wird die sich beschleunigende Veränderung in den Vertriebsstrukturen bilden. Auch gesetzliche Anforderungen aus Brüssel werden, in enger Abstimmung mit dem Europäischen Elektrowerkzeugverband EPTA, die Verbandsarbeit prägen“, sagt Matthias Krauss.

Branche wächst kräftig

Das Geschäft mit professionellen handgeführten Elektrowerkzeugen entwickelt sich positiv. 2016 lagen die Verkäufe rund sieben Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Die Verkäufe von Akku-Maschinen entwickelten sich mit plus zehn Prozent besonders dynamisch. Rund die Hälfte aller heute in Deutschland verkauften Elektrowerkzeuge für den professionellen Einsatz hat kein Kabel mehr. Dieser Trend ist ungebrochen: Akkubetriebene Elektrowerkzeuge verbessern die Sicherheit auf Baustellen, denn jedes Kabel ist eine potenzielle Stolperfalle. Zudem sind sie besser im Handling und steigern die Produktivität, weil die Suche nach der nächstgelegenen Steckdose und das Verlegen von Kabeln wegfallen. „Für mich gibt es keinen Zweifel: Akku-Maschinen sind weiter auf dem Vormarsch und werden auf Baustellen alsbald dominieren“, betont Horst W. Garbrecht.