Presse

16.11.2017

TV-Geräte-Hersteller ermöglichen diskriminierungsfreie Auffindbarkeit von Informationsangeboten

90/2017

TV-Geräte erfüllen die Anforderungen, die aktuell im Rahmen der Regulierung an Plattformbetreiber gestellt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag der Landesmedienanstalten erstellte Studie zu Benutzeroberflächen von Connected-TV-Geräten, die heute veröffentlicht wurde. Eine Bevorzugung von Sendern oder Sendergruppen in den voreingestellten Senderlisten ist nicht erkennbar. Nutzer können die Reihenfolge der Sender manuell ändern. Alle Geräte im Test bieten eine frei belegbare Favoritenliste an. Beide Funktionalitäten werden laut Studie in rund 60 Prozent der TV-Haushalte genutzt.

Auch App-Portale auf Smart-TV lassen sich bei der überwiegenden Mehrheit der untersuchten Geräte personalisieren; Apps können hinzugefügt, gelöscht oder umsortiert werden. In den App-Portalen überwiegt derzeit das Angebot an Video-on-Demand-Inhalten und öffentlich-rechtlichen Mediatheken. Damit kommen die Hersteller dem Kundenwunsch nach, Dienste unabhängig von der Sendezeit zu nutzen. Um die Such- und Sortierfunktionen möglichst einfach und intuitiv zu gestalten, entwickeln die Hersteller die Bedienbarkeit der Geräte mit Blick auf die Kundenzufriedenheit stets weiter. Gleichwohl bleiben Menüstruktur, grafische Darstellung der Benutzeroberflächen und Steuerungselemente wesentliche Differenzierungsmerkmale.