Presse

01.12.2016

ZVEI: Europa braucht starke Energieunion – EU-Gesetzespaket schnell umsetzen, Dialog erhöhen

94/2016

Das gestern von der Europäischen Kommission veröffentlichte Gesetzespaket sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer starken europäischen Energieunion, so Dr. Klaus Mittelbach. „Europa braucht einerseits verbindliche Vorgaben, um die klimapolitischen Ziele effizient umsetzen zu können. Andererseits brauchen wir aber auch den politischen Willen der Mitgliedsstaaten, der EU-Kommission zu folgen.“ Hier sieht der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung noch hohen Diskussionsbedarf. Der sogenannte „Governance-Rahmen“ verpflichtet Mitgliedsstaaten dazu, nationale Energie- und Klimapläne zu verfassen, die konkret darlegen, wie die EU-Energieziele erreicht werden sollen.
 
Der ZVEI unterstützt das von der Kommission vorgeschlagene neue Ziel einer Steigerung der Energieeffizienz um 30 Prozent. Die dafür notwendigen Technologien sind verfügbar und können eingesetzt werden. Die schnell voranschreitende Digitalisierung wird darüber hinaus einen weiteren wichtigen Beitrag zur Erreichung der Ziele liefern. „Wir müssen jetzt Taten auf die Verpflichtungen von Paris und Marrakesch folgen lassen. Eine starke europäische Energieunion ist Voraussetzung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Union.“