Presse

26.06.2017

ZVEI: Verbindliche Energieeffizienzziele festlegen, europäische Energieunion stärken

46/2017

Brüssel/Frankfurt am Main – Wenn die europäischen Energieminister im Rat der Europäischen Union heute über die Kommissionsvorschläge zur Revision der Energieeffizienz- und Gebäudeeffizienz-Richtlinie (EED und EPBD) abstimmen, sollte aus Sicht von Dr. Klaus Mittelbach ein verbindliches Energieeffizienzziel von mindestens 30 Prozent bis 2030 für Europa festgelegt werden. „Für die Umsetzung der klimapolitischen Ziele liegen die Technologien vor und können eingesetzt werden. Was jetzt fehlt, sind verbindliche Vorgaben auf EU-Ebene“, so der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung. 

Gemeinsam mit seinem französischen Partnerverband FIEEC setzt sich der ZVEI für eine robuste und fortschrittliche Ausgestaltung der europäischen Energieeffizienzpolitik ein. Dazu gehören zum einen ein verbindliches Energieeffizienzziel und zum anderen eine Gebäuderichtlinie, die ihren Fokus auf smarte und digitale Technologien legt. „Die größten Energieeffizienzpotenziale liegen in den europäischen Gebäuden. Hier haben wir die Chance, durch eine ambitionierte Zielsetzung Meilensteine für eine wirksame Energiepolitik zu setzen und so die europäische Energieunion zu stärken“, so Dr. Mittelbach. Dies sei umso wichtiger, seit sich die USA aus dem Klimaabkommen zurückgezogen haben.