05.07.2022 - 26.04.2022 , Konferenz in Frankfurt am Main

Digital Twin Xperience Day

Der Digitale Zwilling gilt aktuell als eine der Trendentwicklungen und wird schon jetzt als unverzichtbares Utensil im Werkzeugkasten einer jeden Produktionsstätte betrachtet, die sich mit dem Etikett einer Smart Factory auszeichnen will. Er erfasst rasant die unterschiedlichsten Felder der Produktion und auch darüber hinaus alle Abschnitte der Wertschöpfungskette: Sowohl in der diskreten Fertigung als auch in der Prozessindustrie werden reale Objekte, Prozesse und Dienstleistungen digital abgebildet, sei es im digitalen oder im realen, erweiterten (augmentierten) Raum.

Die Verheißungen des Digitalen Zwillings sind umwälzend, ja sogar disruptiv, und zwar für alle Abschnitte der Wertschöpfungskette eines Produktes bzw. einer Dienstleistung  - Von Design und Entwicklung über die Produktion, den Betrieb und die Wartung bis hin zum Recycling.

Exemplarisch sind folgende Verbesserungen zu nennen, die der Digitale Zwilling mit sich bringt:

 

  • Kürzere Planungsphase, optimiertes Design und ein reibungsloser Übergang von der Planung in die Produktion
  • Reduktion von Ausfallrisiken und Stillständen während der Produktion durch die Simulation einer Veränderung/ Anpassung zunächst im digitalen Zwilling
  • Verbesserte vorausschauende Wartung
  • Echtzeitüberwachung der realen Güter durch die permanente Verbindung des digitalen Pendants über Sensoren
  • Volle Transparenz über die Anlagen für alle Stakeholder und bessere Abstimmung mit Zulieferern
  • Stetige Produktoptimierungen durch realitätsgetreue Simulationen im Datenraum

Damit der digitale Zwilling seine vollen Potenziale zugunsten des Wertschöpfungsprozesses entfalten kann, müssen gewisse Bedingungen erfüllt sein. Die ganzheitliche Installation muss wohl durchdacht und zentrale Fragen sollten im Vorfeld beantwortet werden. 

Wie kann ein solider Datenbestand, als unabdingbare Voraussetzung, aus dem Shop- und dem Topfloor erstellt werden, um daraus den perfekten digitalen Doppelgänger nachzubilden? Gibt es für diese Technologie eine out of the box Lösung, oder muss eine eigene Insellösung entwickelt werden? Welche Anforderungen stellt die neue Technologie an die Mitarbeiter des Unternehmens und an das Mindset des Managements? Mit welchen Auswirkungen auf die IT-Struktur des Unternehmens muss gerechnet werden? Ist die Technologie des Digitalen Zwillings der Enabler für den Single Point of Truth (SPOT) für alle Beteiligten eines Shop- oder Topfloors? Sind evtl. juristische Aspekte im Vorfeld zu prüfen und welche neuen Geschäftsmodelle kann der digitale Zwilling eröffnen? 

Antworten auf diese Fragen und Beispiele aus der industriellen Praxis liefern Ihnen u.a. folgende Experten:

  • Kai Garrels, Head of Standardization and Industry Relations, ABB
  • Dr. Dirk Hartmann, Digital Industries SW, Siemens
  • Bernd Vojanec, Expert cooperating I4.0 systems, Wittenstein
  • Dr. Volker Franke, Managing Director, Harting Applied Technology
  • Dr. Robert Rae, CEO, PerFAct Innovation
  • Oliver Ganser, Vorstandsvorsitzender, Catena-X

Die Konferenz findet im ZVEI-Konferenzzentrum statt, Veranstalter ist die ZVEI-Akademie. Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.



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