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13.03.2015

Neuer Master-Studiengang zur Ausbildung technischer Berufsschullehrkräfte an der TU Dortmund

Insbesondere in den Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbau werden in Zukunft zahlreiche Lehrerstellen unbesetzt bleiben, da es nicht genügend ausgebildetes Lehrpersonal gibt. Ein neuer Studiengang an der TU Dortmund soll dem Mangel an Lehrkräften für technische Berufskollegs begegnen.

Der neue Masterstudiengang ermöglicht den Seiteneistieg in das Lehramt.
© Matej Kastelic - Fotolia.com
Der neue Masterstudiengang ermöglicht den Seiteneinstieg in das Lehramt.

Gut ausgebildete Schülerinnen, Schüler und Auszubildende sind die kompetenten Fachkräfte von morgen – dies setzt eine ausreichende Anzahl gut ausgebildeter Lehrkräfte voraus. Doch insbesondere an den gewerblich-technischen berufsbildenden Schulen zeichnet sich bundesweit ein gravierender Mangel an qualifizierten Lehrkräften ab.

An der TU Dortmund startete zum Wintersemester 2014/15 ein spezielles Programm zum „Master of Education“. Der Masterstudiengang für Seiteneinsteiger in das Lehramt eröffnet interessierten Fachkräften aus der freien Wirtschaft ebenso wie jungen Absolventen eines ingenieurwissenschaftlichen Bachelor- Studiums nun den Zugang zum Schuldienst an Berufskollegs. „Zu unserer Zielgruppe gehören Personen, die einen ingenieurwissenschaftlichen Bachelor-Abschluss in Elektrotechnik oder Maschinenbau an Fachhochschulen oder Universitäten erworben haben. In unserem speziellen Masterstudiengang werden die angehenden Lehrkräfte gezielt für ihren zukünftigen Einsatz an gewerblich-technischen Berufskollegs qualifiziert.“, erläutert Dr. Thomas Schröder vom Lehrstuhl für Berufspädagogik das innovative Vorhaben.

Kern des neuen Master-Programms sind bildungswissenschaftliche und berufspädagogische Seminare ebenso wie technikdidaktische und ausgewählte fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen.

Eingebettet in den Studiengang sind Orientierungs- und Berufsfeldpraktika sowie ein 5-monatiges Praxissemester, welches von der TU Dortmund vorbereitet und begleitet wird. Parallel werden die Studierenden von den regionalen Zentren für schulpraktische Lehrerbildung sowie den ausbildenden Lehrkräften an den Ausbildungsschulen der Region beraten und unterstützt, so dass der Übergang in das Referendariat reibungslos gelingt. Der Studiengang ermöglicht eine flexible Studiengestaltung durch die Studierenden. Ein erfolgreicher Abschluss des Studiums kann in der Regelstudienzeit eines Vollzeitstudiums oder als berufsbegleitendes Studium in Teilzeitform erreicht werden. Die Aufnahme des Master-Studiums ist frei von Studienzugangsbeschränkungen, und ein Beginn ist zu jedem Sommer- und Wintersemester möglich; ein individuelles Beratungsgespräch mit der Studienfachberatung ist vor der Einschreibung erforderlich und kann natürlich auch in den Semesterferien wahrgenommen werden.

Der ZVEI begrüßt diesen neuen Studiengang, da hiermit der richtige Weg eingeschlagen wird, um einem Mangel an technisch ausgebildetem Lehrpersonal entgegen zu wirken.

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