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22.05.2015

ZVEI-Ingenieurumfrage 2014 - Ergebnisse

71 Prozent der Unternehmen der Elektrotechnik- und Elektroindustrie in Deutschland wollen in den nächsten zwei Jahren mehr Elektroingenieure einstellen als in den Jahren zuvor. Dies ist eines der Ergebnisse der ZVEI-Ingenieurumfrage 2014. Die ausführlichen Ergebnisse der Ingenieurumfrage 2014 sind über das herunterladbare Dokument ersichtlich.

An der neunten Ingenieurumfrage des ZVEI haben sich 61 Unternehmen beteiligt, die Ende 2013 gut 153.000 Mitarbeiter und damit etwa 18 % aller Arbeitnehmer der Elektroindustrie beschäftigten. Unser herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen der Umfrage beigetragen haben.

Der Anteil der MINT-Akademiker an der Gesamtzahl der Beschäftigten liegt konstant bei über 25 Prozent. Elektroingenieure stellen mit etwa 60 Prozent Anteil nach wie vor die stabile Mehrheit der Ingenieurbelegschaft in der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Das wichtigste Arbeitsfeld der Ingenieure bleibt Forschung, Entwicklung (inkl. Softwareentwicklung) und Konstruktion gefolgt von dem Vertrieb anspruchsvoller elektrotechnischer Produkte.

Seit Beginn unserer Ingenieurumfragen im Jahre 1998 konstatieren wir eine stetige Verschiebung der Alterskurve der Ingenieurbelegschaft von ehemals einem Durchschnittsalter von Mitte 30 auf nun schon Mitte 40. Diese Entwicklung und das immer noch zu geringe Interesse Jugendlicher an ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen bleiben in den kommenden Jahren eine Herausforderung für unsere Branche und für die deutsche Wirtschaft insgesamt.

Es gibt aber einen Lichtblick: die Studienanfängerzahlen im Jahre 2013. Die Zahl der Studienanfänger in der Elektrotechnik steigt. Mehr noch: Wir freuen uns über etwa 27.500 Studienanfänger und mehr als 13.000 Absolventen der Elektrotechnik im Jahre 2013; beides langjährige Rekorde in unserem wichtigsten Ingenieurfach.

Im Rahmen der aktuellen Ingenieurumfrage haben wir die Mitgliedsunternehmen des ZVEI auch gefragt, ob sie den Fachkräftemangel in ihrem Unternehmen gespürt haben. Gut die Hälfte der Unternehmen hat dies bestätigt. Nachgefragt auf welchen Ebenen dies der Fall war, haben 44 % dieser Unternehmen angegeben, dass sie einen Fachkräftemangel vor allen Dingen auf der Facharbeiter-Ebene verzeichnen konnten; 28 % gaben an, dass sie den Mangel eher auf der Akademiker-Ebene bemerkt haben.

Laden Sie sich hier die ausführlichen Ergebnisse der Ingenieurumfrage 2014 herunter.

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