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14.03.2017

Energieeffizienz rechnet sich: Lifecycle Cost Evaluation (LCE)

Energieeffizienz rechnet sich! Vorstellung eines Berechnungsinstruments für Lebenszykluskosten bei Investitionsentscheidungen

Investitionen und Einsparungen bis 2050 - industriespezifisch
© ZVEI/Roland Berger Strategy Consultants
Investitionen und Einsparungen bis 2050 - industriespezifisch

Mit dem Lifecycle Cost Evaluation Tool (LCE-Tool) bietet der ZVEI ein herstellerneutrales, betriebswirtschaftliches Instrument zur Berechnung für Lebenszykluskosten bei Investitionsentscheidungen. Damit werden betriebswirtschaftliche Auswirkungen von vergleichbaren Effizienzmaßnahmen schnell transparent.
Wichtige Fragen für den Erfolg von Energieeffizienz-Maßnahmen sind: Wie wirtschaftlich sind meine Maßnahmen? Rechnen sich die Investitionen in energieeffiziente und energieeffizienzhebende Technologien für mein Unternehmen auch betriebswirtschaftlich?
Beantworten lassen sich diese Fragen mit dem LCE-Tool, das der ZVEI in Kooperation mit Deloitte und der Unterstützung von neun Unternehmen (ABB, Auma, Endress+Hauser, Festo, Krohne, Pepperl+Fuchs, Phoenix Contact, Siemens, Vega) entwickelt hat. Es steht hier kostenfrei zum Download bereit.

Und so funktioniert das LCE-Tool: Nachdem Basisinformationen wie beispielsweise Anschaffungs-, Energie- und Betriebskosten eingegeben wurden, vergleicht das auf Excel basierende Tool die Projektalternativen anhand ihres Barwertes und der Annuität. Es evaluiert, welche Option energieeffizienter ist, welche Alternative zu den geringeren Gesamtkosten führt und quantifiziert die Unterschiede. Als Optionen können zum Beispiel einzelne Komponenten, Komponentenstränge sowie Anlagenteile miteinander verglichen werden. Da es sich dabei um ein rein betriebswirtschaftliches Instrument handelt, ist es nicht auf bestimmte Anwendungen und Technologien beschränkt, sondern vielfältig in Industrie und Infrastruktur einsetzbar.
Laut Roland Berger Strategy Consultants lassen sich beispielsweise in der Grundstoffchemie bei Investitionskosten von 10 Milliarden Euro bis zum Jahr 2050 kumulierte Einsparungen von 42 Milliarden Euro an Energiekosten erzielen. Die Investitionskosten umfassen hier im wesentlichen Mehrkosten für den Einsatz von effizienteren Maschinen und Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz der industriellen Prozesse, zum Beispiel moderne Mess-, Steuer- und Regeltechnik. In anderen energieintensiven Branchen wie Papierindustrie, Metallerzeugende Industrie und bei der Verarbeitung von Steinen und Erden sind ähnliche Hebel zu erwarten.
Testen Sie das LCE-Tool gleich hier. 

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