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02.10.2015

Neuordnung der Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten

Die geänderte europäische Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) wurde mit dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in das deutsche Recht umgesetzt.​

Für Elektro- und Elektronik-Altgeräte sollen bald neue gesetzliche Vorgaben gelten.
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Für Elektro- und Elektronik-Altgeräte sollen bald neue gesetzliche Vorgaben gelten.

Das „Gesetz zur Neuordnung des Gesetzes über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz - ElektroG)“ setzt die europäischen Vorgaben der WEEE2-Richtlinie in deutsches Recht um. Die Kernpunkte sind in fünf Kurzpräsentationen zusammengefasst (Weiterführende Informationen siehe rechts). Den Gesetzestext finden Sie rechts unter externe Links.

Wiederverwendung von ausgedienten Elektro- und Elektronikgeräten

Zur Frage der Wiederverwendung von ausgedienten Elektro- und Elektronikgeräten, deren Möglichkeiten und Grenzen, haben ZVEI und BITKOM ausführliche Erläuterungen verfasst.

​Neuzuschnitt des Geltungsbereichs bringt EU-weit Kosten in Milliardenhöhe für meldepflichtige Hersteller in der EU

Die Neufassung der Richtlinie 2012/19/EU vom 4. Juli 2012 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte sieht ab dem 15. August 2018 einen völligen Neuzuschnitt der betroffenen. Kategorien vor. Dies verursacht einen Aufwand, der sich allein bei den über 12.000 registrierten Herstellern in Deutschland auf ca. 500 Millionen Euro summieren wird.

Abschätzung des Mengenanteils von Lithium-Batterien in gesammelten Elektro- und Elektronik-Altgeräten

Elektro- und Elektronik-Geräte werden vermehrt mit Lithium-Batterien ausgestattet, sei es als primäre Energiequelle oder als Stützbatterie zur Erhaltung von Daten oder einer integrierten Uhr. Abschätzungen zum Gewichtsanteil von Lithium-Batterien in Altgeräten zeigen, dass eine Maximalmenge von 333 kg Lithium-Batterien je Beförderungseinheit auch in weiterer Zukunft bei weitem nicht erreicht wird.

Abschätzung des Mengenanteils von eingebauten, nicht wiederaufladbaren Lithium-Metall-Batterien (Knopfzellen) in gesammelten Elektro- und Elektronik-Altgeräten

Nach Auffassung der Hersteller rechtfertigt eine geringe Menge von Knopfzellen in großer Verdünnung eine Freistellung von den Anforderungen des ADR. Lediglich 40 bis 100 g Lithium-Knopfzellen sind in den Geräten der SG 3 in einem 30m³ Container enthalten.​

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