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14.02.2019

Führungskreis Industrie 4.0 im ZVEI feiert fünfjähriges Jubiläum und hat weiter viel vor

RAMI 4.0, Industrie 4.0-Komponenten und Verwaltungsschale – all diese Begriffe und Modelle, die es im Oktober 2013 noch nicht gab, hat der Führungskreis Industrie 4.0 im ZVEI in den letzten fünf Jahren entwickelt und geprägt. Industrie 4.0 ist auf diese Weise zu einer international anerkannten Marke für die smarte Fabrik „made in Germany“ geworden.

Auf diesen Meilensteinen setzt der Verband 2019 auf und baut seine Vorreiterrolle bei Industrie 4.0 weiter aus: Eine gemeinsame Sprache für Industrie-4.0-fähige Geräte ist dabei eine wichtige Voraussetzung, denn sie macht die Fabrik letztendlich wirklich smart. Daran arbeitet der ZVEI derzeit. Basis dafür ist die Verwaltungsschale, der sogenannte digitale Zwilling eines Gegenstands. Für diese Verwaltungsschale wurde Ende 2018 die erste entwicklertaugliche Beschreibung eines Unified-Modeling-Language-(UML)-Modells bereitgestellt: Ein weiterer Meilenstein für Industrie 4.0 „made in Germany“ aus dem ZVEI. Die Umsetzung in das industrielle M2M-Kommunikationsprotokoll OPC-UA folgt in Kürze.

Auch die internationale Standardisierung steht 2019 weiter auf der Agenda. Der ZVEI engagiert sich, eine gemeinsame Position zu Verwaltungsschalen mit Italien und Frankreich in die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) und Internationale Organisation für Normung (ISO) einzubringen.

Gleichzeitig soll mit der Verwaltungsschale die 3i-Strategie des Führungskreises operativ umgesetzt werden: Die elektronische Kennzeichnung von Produkten mit digitalem Typenschild das in der Verwaltungsschale abgelegt wird, dient dabei als Anwendungsfall. Es handelt sich um die einmalige Gelegenheit, das Modell Verwaltungsschale in die operative Umsetzung zu bringen. Auf diese Weise zeigen die deutschen Automatisierer den Anwendern in den Unternehmen und der Politik wie eine papierlos überall verfügbare technische Dokumentation mit der Verwaltungsschale funktionieren kann.

Weiterhin wird sich der ZVEI auch 2019 für die lokale Vergabe von 5G-Frequenzen an die Industrie einsetzen und mit einem Demonstrator die Kommunikation zwischen Industrie-4.0-fähigen Antrieben, den sogenannten Antrieben 4.0, vorstellen. 

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