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Einmal getestet – überall akzeptiert

Ohne Prüfung und die Bestätigung von Anforderungen kein Marktzugang. Oft werden dafür Zertifikate von Drittstellen verlangt. Mit der Akkreditierung wird die Qualität der Zertifizierung gesichert und die Grundlage für ihre weltweite Akzeptanz gelegt.

Mit der Akkreditierung wird die Qualität der Zertifizierung gesichert und die Grundlage für ihre weltweite Akzeptanz gelegt.

Mit der Akkreditierung wird die Qualität der Zertifizierung gesichert und die Grundlage für ihre weltweite Akzeptanz gelegt.

© Christian Jung - Fotolia.com

Das Marktzugangssystem im EU-Binnenmarkt setzt auf Herstellereigenverantwortung. Das ist effektiv und kostengünstig, weil keine zusätzliche Drittstelle eingeschaltet werden muss. Nur in besonders sensiblen Bereichen (wie z. B. bestimmte Medizinprodukte, Explosionsschutz) verlangt der Gesetzgeber jedoch die Zertifizierung durch eine neutrale Stelle. In vielen Ländern außerhalb der EU sind Zertifizierungen auch in weniger kritischen Bereichen Pflicht und in bestimmten Marktbereichen lassen sich unabhängig von gesetzlichen Forderungen auch mit freiwilliger Zertifizierung Marktvorteile erzielen.

Zertifizierung als Kostenfaktor

Zertifizierung ist in der Abwicklung aufwendig und die für Hersteller ein erheblicher Kostenfaktor. Besonders problematisch wird dies, wenn sich der Kostenfaktor vervielfacht, weil eine bestimmte Zertifizierung nicht überall anerkannt wird und der Hersteller deshalb Zertifizierungen mehrerer Stellen gleichzeitig erlangen muss, um sein Produkt in verschiedenen Märkten anbieten zu können.

Akkreditierung ermöglicht Anerkennung

Die Hersteller erwarten daher von einer Drittstelle nicht nur, dass sie ihre Zertifizierung mit der nötigen Kompetenz durchführt, sondern auch dass diese im Markt von allen Beteiligten und möglichst international akzeptiert wird. Die Zertifizierung wird damit zum „Generalschlüssel“: Eine Prüfung – ein Zertifikat – und die Märkte sind geöffnet.

Als Voraussetzung müssen die Kompetenz und die Vertrauenswürdigkeit der Drittstellen für Hersteller, Kunden oder Behörden nachvollziehbar und sichtbar festgestellt werden. Aufgrund der EU-Verordnung 765/2008 geschieht dies in Europa durch nationale Akkreditierungsstellen.

Akkreditierung baut Handelsschranken ab

Durch Einbindung der nationalen Akkreditierungsstellen in internationale Abkommen gilt dies nicht nur innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums sondern international auch auf anderen Märkten.

Die Akkreditierung ist damit ein wesentlicher Baustein für das Ziel der Industrie, Produkte ohne Barrieren grenzüberschreitend vermarkten zu können. Der ZVEI ist deshalb einer der Mitträger der Deutschen Akkreditierungsstelle DAkkS und setzt sich dort für die Orientierung des Systems an den Erfordernissen der internationalen Vermarktbarkeit von Produkten im Sinne der Elektro- und Elektronikindustrie ein.

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