16.07.2019

Aktuelle Kennzahlen aus dem Bereich Konjunktur und Analysen

Auftragseingang

Im Mai 2019 sind die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie um 3,5 Prozent hinter ihrem entsprechenden Vorjahreswert zurückgeblieben. Während die Bestellungen aus dem Inland um 3,9 Prozent zulegen konnten, sackten die Auslandsaufträge um 9,0 Prozent ab. Dabei waren die Bestellungen aus dem Euroraum (-2,6%) weniger stark betroffen als die Aufträge aus Drittländern (-12,3%).

Produktion und Umsatz

Die – um Preiseffekte bereinigte – Produktion hat im Mai um 3,4 Prozent gegenüber Vorjahr zugenommen. Die nominalen Erlöse beliefen sich im Mai auf 16,1 Milliarden Euro, womit sie ihren Vorjahreswert um 4,5 Prozent übertrafen. Der Inlandsumsatz stieg um 5,5 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro und der Auslandsumsatz um 3,6 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro.

Geschäftsklima

Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist im Juni 2019 leicht gesunken – auf den niedrigsten Wert seit Herbst 2014. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die allgemeinen Geschäftserwartungen fielen etwas ungünstiger aus als im Vormonat. Unterm Strich befindet sich der Klima-Wert aber noch knapp im expansiven Bereich.

Außenhandel

Im April 2019 sind die Exporte der deutschen Elektroindustrie um 3,8 Prozent gegenüber Vorjahr auf 16,8 Milliarden Euro gestiegen. Zwar hat sich ihr Wachstum verglichen mit den ersten drei Monaten d.J. damit etwas verlangsamt, gleichwohl zeigen sich die Elektroexporte trotz globaler Konjunkturabkühlung und schwelender Handelskonflikte bislang ziemlich robust.



Ihr Ansprechpartner:

Dr. Andreas Gontermann, Chefvolkswirt
Leiter Abteilung Wirtschaftspolitik, Konjunktur und Märkte
Telefon: +49 69 6302-301 ; Fax: +49 69 6302-326 ; E-Mail: wipol(at)zvei.org

 

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