24.05.2019

Aktuelle Kennzahlen aus dem Bereich Konjunktur und Analysen

Auftragseingang

Im März 2019 haben die Bestellungen in der deutschen Elektroindustrie ihren Vorjahreswert um 2,8 Prozent verfehlt. Die Auftragseingänge aus dem Inland gingen um 0,9 Prozent zurück. Die Orders aus dem Ausland gaben deutlicher um 4,3 Prozent nach (Euroraum: -1,1%, Drittländer: -6,3%).

Produktion und Kapazitätsauslastung

Die preisbereinigte Produktion der heimischen Elektrounternehmen lag im März 2019 3,1 Prozent unter Vorjahr. Die Kapazitätsauslastung in der Branche ist zu Beginn des zweiten Quartals 2019 um fast zwei Prozentpunkte auf nunmehr 85,7 Prozent der betriebsüblichen Vollauslastung gesunken. Gleichzeitig fiel die Reichweite der Auftragsbestände von 3,8 auf 3,4 Produktionsmonate.

Geschäftsklima

Nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat hat sich das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie auch im April 2019 eingetrübt, wenn auch nur leicht. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die allgemeinen Geschäftserwartungen fielen etwas ungünstiger aus. Letztere liegen per saldo im negativen Bereich.

Außenhandel

Mit 18,4 Mrd. € lagen die Exporte der deutschen Elektroindustrie im März 2019 um 6,7% höher als vor einem Jahr. Gleichzeitig zogen die Importe elektrotechnischer und elektronischer Produkte nach Deutschland noch stärker an, nämlich um 8,4% auf 15,9 Mrd. €. Insgesamt entwickelte sich der Außenhandel damit im ersten Quartal wesentlich besser als Bestellungen, Produktion und Umsatz.



Ihr Ansprechpartner:

Dr. Andreas Gontermann, Chefvolkswirt
Leiter Abteilung Wirtschaftspolitik, Konjunktur und Märkte
Telefon: +49 69 6302-301 ; Fax: +49 69 6302-326 ; E-Mail: wipol(at)zvei.org

 

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