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14.03.2017

Software für Mobilität kommt von der Elektroindustrie

Automobilzulieferer sind Softwareunternehmen.
© ZVEI

Die Automobilelektronik verändert sich durch die Digitalisierung und Vernetzung dramatisch. In neuen High-End-Fahrzeug finden sich an die 100 Steuergeräte, 150 Aktoren und 200 Sensoren, alle vernetzt mit dem Bordcomputer. Jedes zweite neu gebaute Fahrzeug ist mittlerweile mit einer Internet-Konnektivität ausgestattet. So hat ein Fahrzeug heute zwischen 10 und 15 Millionen Lines of Code – also Software; das übertrifft selbst eine Boeing 787. Sieben von zehn der deutschen Automobilmanager glauben daher einer Kienbaum-Studie zufolge, dass das Software ihr Geschäft der Zukunft bestimmt.

Diese Herausforderungen erörtern Experten der Automobilindustrie und der Elektroindustrie mit Entscheidern aus Wissenschaft und Politik in der Themenplattform „Automotive – Electronics, Infrastructure and Software“ im ZVEI. Am 6. und 7. Dezember 2017 lädt sie zum 10. Kompetenztreffen Automobilelektronik nach München ein.

Mit der dort diskutierten Weiterentwicklung der Fahrerassistenzsysteme in Richtung automatisiertem Fahren und mit der Vernetzung der Fahrzeuge mit der Infrastruktur wachsen die Datenmengen und der Komplexitätsgrad der Technologie.

Sowohl bei der Hardware als auch bei der Software sind die Anforderungen an Fehlerfreiheit und Ausfallsicherheit bei sicherheitsrelevanter Funktionen im Auto besonders hoch. Bei solchen spezifischen Anforderungen an die Fahrzeuge liegt die Kompetenz der Elektronik-Partner der Automobilindustrie im ZVEI.

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