Thema Gebäude ZVEI RSS-Feed de-DE ZVEI 60 https://www.zvei.org/themen/rss-themen-gebaeude <![CDATA[EU-Gebäudebestand mit Technologien energieeffizient gestalten]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/eu-gebaeudebestand-mit-technologien-energieeffizient-gestalten <![CDATA[Nach Ansicht des ZVEI sind bereits vorhandene Technologien der Schlüssel, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu erhöhen sowie den Komfort der Nutzer zu verbessern. Dies sollte die EU-Kommission bei ihrer aktuellen Strategie im Rahmen der Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie (EPBD), die unter anderem energetische Renovierungen im Gebäudesektor vorsieht, berücksichtigen. Der ZVEI befürwortet, dass die EU-Kommission die Renovierungsquote von Gebäuden in Europa maßgeblich erhöhen will. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Klimaziele aus, sondern ermöglicht der gesamten europäischen Bevölkerung Zugang zu Gebäuden mit niedrigem Energieverbrauch. Die Steigerung der Renovierungsrate ist somit auch ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Energieverfügbarkeit. Technologien, die die Energieeffizienz von Gebäuden steigern und den Komfort der Nutzer verbessern, existieren bereits. Der Einsatz von energieeffizienter technischer Gebäudeausrüstung (TGA) kann entscheidend dazu beitragen, Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen und die Treibhausgasemissionen um 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren. Allerdings sind Förderungen in den EU-Mitgliedsstaaten unerlässlich, damit die TGA für die Dekarbonisierung des Gebäudebestands ausreichend genutzt werden kann. Die angestrebte Verdoppelung der Renovierungsrate ist nur erreichbar, wenn die Mitgliedsstaaten ihre Fördermaßnahmen entsprechend ausbauen. Die Förderungen sollten laut ZVEI gestaffelt sein und für umfangreiche, tiefe (Deep Renovation) und zukunftssichere Renovierungsmaßnahmen Anreize bieten. Die Einführung eines Standards für Deep Renovation ist in diesem Zusammenhang sinnvoll. Renovierungsmaßnahmen, die zum flächendeckenden Einsatz von innovativen Technologien beitragen und Aspekte der Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft berücksichtigen, senken die CO2-Emissionen von Gebäuden und machen diese über ihre Lebensdauer betrachtet wirtschaftlicher. Daher spricht sich der ZVEI für eine Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden in Hinblick auf Emissionen und Kosten aus. Damit auch neue TGA-Technologien die Nutzungsqualität von Gebäuden in Europa verbessern können, ist es wichtig im Zuge der Renovierungsmaßnahmen die Gebäude zukunftssicher zu gestalten und den Smart Readiness Indicator (SRI) sowie Building Information Modelling (BIM) als Eckpfeiler für die effektive Verwendung intelligenter Technologien zu nutzen. Dies sollte vor allem bei der Einführung des Gebäuderenovierungspasses berücksichtigt und dokumentiert werden. Der ZVEI unterstützt eine ambitionierte europäische Energie- und Umweltpolitik und bewertet die Revision der EPBD als Chance, um zukunftssichere Rahmenbedingungen für die notwendigen Renovierungsmaßnahmen zu schaffen. Nur durch die erfolgreiche Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten können die Klimaschutzziele erreicht werden. ]]> Tue, 22 Jun 2021 12:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/eu-gebaeudebestand-mit-technologien-energieeffizient-gestalten3208612 <![CDATA[Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Meilenstein für die Energiewende]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/bundesfoerderung-fuer-effiziente-gebaeude-beg-meilenstein-fuer-die-energiewende <![CDATA[Rund 35 Prozent der gesamtdeutschen Endenergie wird in Gebäuden verbraucht, vor allem für Heizung und Warmwasser. Bis zum Jahr 2050 will die Bundesregierung einen klimaneutralen Gebäudebestand realisieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden energieeffizientere Gebäude und ein höherer Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch benötigt. Mit der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG), einem Kernelement des nationalen Klimaschutzprogramms 2030, strukturiert die Bundesregierung derzeit ihre energetische Gebäudeförderung neu. Der Gebäudebestand in Deutschland ist weder fit für die Energiewende noch für die Erreichung der nationalen Energieeinsparziele. In der BEG sieht der ZVEI daher auch eine Chance, dass die hier dringend notwendige Dekarbonisierung durch Elektrifizierung und Digitalisierung an Fahrt aufnimmt. So fördert die BEG neben der Sanierung bzw. dem Austausch alter, ineffizienter Heizungs- oder Beleuchtungsanlagen erstmalig auch Digitalisierungsmaßnahmen inkl. Steuerungs- und Regelungstechnologien. Auch die dringend notwendig gewordene Vereinfachung des Antragsverfahrens reduziert die bisherigen Hürden: Die breit angelegte Förderung integriert zehn bisherige Einzelprogramme und wird bei den Projektträgern KfW und Bafa zentriert. Mit nur einem Antragsformular, welches für alle Fördermaßnahmen gilt, wird das Verfahren deutlich erleichtert. Für alle Maßnahmen kann zwischen Zuschüssen (Bafa) oder Krediten (KfW) gewählt werden. Gefördert werden zudem Beratung, Planung und Installation sowie weitere Maßnahmen, die nötig sind, um die eigentliche Sanierung durchzuführen (z.B. Austausch von Elektroverteilung, Unterverteilung, Zählerplatzanlagen, Steiger und sogar Malerarbeiten).  Der ZVEI hat eine Vielzahl an Informationen zur BEG  zusammengefasst: Bundesförderung für effiziente Gebäude startet - ein Überblick. ]]> Thu, 25 Feb 2021 12:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/bundesfoerderung-fuer-effiziente-gebaeude-beg-meilenstein-fuer-die-energiewende3207975 <![CDATA[ForeSight zieht für das Jahr 2020 positive Bilanz]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/foresight-zieht-fuer-das-jahr-2020-positive-bilanz <![CDATA[Erste Ergebnisse präsentiert ein Smart Living/GAIA-X – Demonstrator im Kontext eines „Intelligenten Türpförtners“. Das Labormodell, ausgestattet mit handelsüblichen Hardware-Komponenten, wurde auf Basis der ForeSight-KI-Plattform und der europäischen GAIA-X-Infrastruktur entwickelt. Mit der Umsetzung dieses wegweisenden Teilprojektziels übertrifft ForeSight seine selbst gesteckten Ziele um fast ein Jahr und zieht positive Bilanz.  Für 2021 hat sich ForeSight den weiteren Ausbau der Basisdienste vorgenommen und zielt vor allem auf die Umsetzung der weiteren Use Cases im Bereich Smarte Gebäudebewirtschaftung, Energiemanagement und Assistenzsysteme ab. Das Forschungsprojekt findet starken Zuwachs und zählt aktuell 69 Firmen und Organisationen aus der Elektroindustrie, Wohnungswirtschaft, Forschung, Digitalwirtschaft und dem Handwerk. Die Konsortialleitung liegt bei der Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V. (FE).   ]]> Thu, 25 Feb 2021 09:25:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/foresight-zieht-fuer-das-jahr-2020-positive-bilanz3207923 <![CDATA[SENSE - für mehr Interoperabilität im Smart Home]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/sense-fuer-mehr-interoperabilitaet-im-smart-home <![CDATA[Um dies zu erreichen, erweitern die Forschungspartner bereits vorhandenen Ontologien um ein Linked Data Konzept. Die Basis für eine übergreifende Kommunikation liefert das Web of Things Modell (WoT) des W3C. Die Schlüsselkomponente liegt in der WoT-Beschreibung, um damit (basierend auf semantischem Vokabular) ein virtuelles oder physisches Gerät (Thing) zu definieren. Im Projektverlauf entwickelte sich daraus ein innovatives SENSE-WoT-Konzept zur Beschreibung von Geräte-Zuständen und Lokation. Das Konzept bietet schon heute die Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz der Interoperabilität im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz und ist Grundlage weiterer Forschungsprojekte wie beispielsweise ForeSight.  Mit den praxisnahen Use Cases aus den Bereichen Komfort, Sicherheit, Energie und Assistenz erfährt SENSE zudem großen Zuspruch aus der Branche und konnte namhafte assoziierte Partner im Projektverlauf integrieren. Im Projektkonsortium um die Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V. kommen das DFKI (Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz), die Fachhochschule Dortmund sowie das Startup-Unternehmen IoT connctd zusammen.  ]]> Thu, 25 Feb 2021 08:53:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/sense-fuer-mehr-interoperabilitaet-im-smart-home3207925 <![CDATA[Bedeutung des Gebäudesektors wächst – auch im ZVEI]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/bedeutung-des-gebaeudesektors-waechst-auch-im-zvei <![CDATA[Aber auch hier stehen wir – mit Blick auf das System als Ganzes – vor einer großen Herausforderung: Der Gebäudebestand in Deutschland ist nicht Energiewende-fähig. Die elektrische Infrastruktur ist Großteils veraltet und nicht auf die nötigen Lösungen wie Batterie- und Warmwasserspeicher, Photovoltaik-Anlagen oder gar Ladesäulen für Elektro-Autos vorbereitet. Daher setzt sich der ZVEI dafür ein, dass der Gebäudebestand mit geänderten Rahmenbedingungen und intelligenten Fördermaßnahmen fit gemacht wird. Ein erster Meilenstein: die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Mit ihr wird die Energiewende im Gebäudesektor aus Sicht des Verbands deutlich an Fahrt aufnehmen. Mit der BEG werden erstmals die wichtigen digitalen Systeme der Gebäudeinfrastruktur gefördert werden – ein dringend benötigter Schritt, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Relevanz des Leitmarkts Gebäude steigt – nicht nur im Zusammenhang mit der Energiewende. Bereits heute bietet der Markt großes Potenzial: Der Bausektor ist die größte inländische Abnehmerbranche der deutschen Elektroindustrie. Die im ZVEI organisierten gebäuderelevanten Branchen Elektroinstallation, Licht, Sicherheit, Elektrohauswärme- und Speichertechnik, Energietechnik, Elektrohausgeräte, Consumer Electronics, Satellit und Kabel sowie E-Ladung von Fahrzeugen erzielten zusammen im Jahr 2019 einen Inlandsumsatz von 19 Milliarden Euro im Gebäudesektor – und dieser Markt wird weiter wachsen.  Nicht zuletzt deshalb hat der ZVEI Ende letzten Jahres die „Plattform Gebäude“ gegründet. Hier bündelt die deutsche Elektroindustrie ihre Kräfte zu allen gebäuderelevanten Themen in einer schlagkräftigen Verbandsinitiative. Dafür bringt er die oben genannten Branchen zusammen, und stellt sich auf eine für Deutschland prognostizierte und dringend nötige Renovierungswelle ein. Ziel der Plattform ist es unter anderem, das schnell voranschreitende Zusammenwachsen von elektrischer und digitaler Welt in diesem Bereich gemeinsam und gewerkeübergreifend aktiv zu gestalten und den Dialog mit Partnern aus Handwerk, Großhandel, Bau- und Wohnungswirtschaft sowie benachbarten Industrien fördern. Unternehmen und Verbände, die an einer Mitarbeit in oder einem Austausch mit der Plattform Gebäude interessiert sind, können sich gerne an Sebastian Treptow wenden.]]> Fri, 29 Jan 2021 15:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/bedeutung-des-gebaeudesektors-waechst-auch-im-zvei3207826 <![CDATA[Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) startet]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/bundesfoerderung-fuer-effiziente-gebaeude-beg-startet <![CDATA[Die verschiedenen Fördermaßnahme für energetische Sanierungen werden durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gebündelt. Gleichzeitig werden die zur Verfügung stehenden Mittel angehoben. Aus Sicht des ZVEI der richtige Schritt zur richtigen Zeit: „Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird die Energiewende im Gebäudesektor deutlich Fahrt aufnehmen“, ist Daniel Hager, Vorsitzender der ZVEI-Initiative ,Plattform Gebäude‘, überzeugt. „Die Zahl der Sanierungsmaßnahmen im Gebäude ist 2020 bereits um 50 Prozent angestiegen. Daher begrüßen wir seitens der Plattform Gebäude, dass mit der BEG erstmals die wichtigen digitalen Systeme der Gebäudeinfrastruktur gefördert werden. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, ist dieser Schritt dringend nötig. Wir erwarten auch im kommenden Jahr einen Anstieg der Sanierungsmaßnahmen – erst recht, wenn staatliche Anreize hinzukommen.“ Denn der Gebäudebestand in Deutschland ist weder fit für die Energiewende noch für die Erreichung der nationalen Energieeinsparziele. In der BEG sieht der ZVEI daher auch eine Chance, dass die hier dringend notwendige Dekarbonisierung durch Elektrifizierung und Digitalisierung an Fahrt aufnimmt. So fördert die BEG neben der Sanierung bzw. dem Austausch alter, ineffizienter Heizungs- oder Beleuchtungsanlagen erstmalig auch Digitalisierungsmaßnahmen inkl. Steuerungs- und Regelungstechnologien. Auch die dringend notwendig gewordene Vereinfachung des Antragsverfahrens reduziert die bisherigen Hürden: Die breit angelegte Förderung integriert zehn bisherige Einzelprogramme und wird bei den Projektträgern KfW und Bafa zentriert. Mit nur einem Antragsformular, welches für alle Fördermaßnahmen gilt, wird das Verfahren deutlich erleichtert. Für alle Maßnahmen kann zwischen Zuschüssen (Bafa) oder Krediten (KfW) gewählt werden. Gefördert werden zudem Beratung, Planung und Installation sowie weitere Maßnahmen, die nötig sind, um die eigentliche Sanierung durchzuführen (z.B. Austausch von Elektroverteilung, Unterverteilung, Zählerplatzanlagen, Steiger und sogar Malerarbeiten). Neu ist, dass die BEG sowohl für Wohn- als auch für Nichtwohngebäude gilt. Bisher gab es für Unternehmen nur die Möglichkeit einer Förderung über einen zinsgünstigen KfW-Kredit mit Tilgungszuschuss. Künftig können Besitzer von Nichtwohngebäuden eine Förderung als Direktzuschuss erhalten. Dies kann insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen interessant sein. Die gesamte BEG, also die Förderrichtlinien für Einzelmaßnahmen, für Wohngebäude sowie für Nichtwohngebäude (NWG), wurde von der Europäischen Kommission als beihilfefrei eingestuft. Das bedeutet, dass Sie in Ihren Förderanträgen keine für Beihilfen im Sinne des EU-Beihilferechts sonst notwendigen Angaben mehr tätigen müssen. Mehr Informationen zur BEG haben wir auf dieser Seite zusammengefasst. Was wird gefördert? Anlagentechnik (außer Heizung) Gefördert wird der Anlagentechnik nach technischen Mindestanforderungen: bei Nichtwohngebäuden: Einbau von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik zur Realisierung eines Gebäudeautomatisierungsgrades mindestens der Klasse B nach DIN V 18599-11; bei Nichtwohngebäuden: Austausch oder Optimierung der Beleuchtung. Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2.000 Euro (brutto) Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik) Gefördert werden der Einbau von effizienten Wärmeerzeugern, von Anlagen zur Heizungsunterstützung und der Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz … Fachplanung und Baubegleitung Gefördert werden energetische Fachplanungs- und Baubegleitungsleistungen durch einen Energieeffizienz-Experten oder einen zusätzlich beauftragten Dritten. Wird ein Dritter beauftragt, sind die Leistungen durch den Energieeffizienz-Experten zu prüfen und zu dokumentieren. Dritte dürfen nicht in einem Inhaber-, Gesellschafts- oder Beschäftigungsverhältnis zu den bauausführenden Unternehmen stehen oder Lieferungen und Leistungen für das Bauvorhaben vermitteln. Die Richtlinien für die BEG sowie Details zu den technischen Mindestanfoderungen finden Sie auf der Webseite des BMWi. Wer kann die Förderung in Anspruch nehmen? Antragsberechtigt sind: Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften; freiberuflich Tätige; Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften; gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen; Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen; sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften. Dies gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, sowie für Contractoren. Pächter, Mieter oder Contractoren benötigen eine schriftliche Erlaubnis des Eigentümers. Förderung: Art, Voraussetzungen, Höhe Gefördert werden Investitionsvorhaben in Deutschland, die zu einer Verbesserung des energetischen Niveaus des Gebäudes beitragen. Die geförderten Anlagen oder Gebäudeteile sind mindestens zehn Jahre zweckentsprechend zu nutzen. Beantragt ein Contractor die Förderung, so ist zusätzlich eine gemeinsame Erklärung von Contractor und Contractingnehmer abzugeben. Art der Förderung Die Förderung erfolgt als Projektförderung auf Ausgabenbasis oder in Form eines Kredits mit Zinsverbilligung. Förderfähige Kosten, Investitionsmehrkosten bei AGVO-relevanten Vorhaben Förderfähige Kosten können Brutto (einschließlich Mehrwertsteuer); als auch Nettokosten sein, für: Energetische Sanierungsmaßnahmen: Dazu zählen Materialkosten, Installation, Inbetriebnahme sowie Kosten für Umfeldmaßnahmen, bspw. Kosten der Baustelleneinrichtung einschließlich der Errichtung eines Baugerüstes und die Anschlussleitungen sowie deren Verlegung. Fachplanung und Baubegleitung: Förderfähig sind Kosten für Fachplanung- und Baubegleitung eines Effizienz Experten (Liste) einschließlich der eines beauftragten Dritten. Höchstgrenzen bei Nichtwohngebäuden (NWG) energetische Sanierungsmaßnahmen Förderfähige Kosten sind gedeckelt auf 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, insgesamt auf maximal 15 Mio. Euro pro Zusage Baubegleitung Förderfähige Kosten sind gedeckelt auf fünf Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, insgesamt auf maximal 20.000 Euro pro Zusage. Der Fördersatz für Einzelmaßnahme beträgt nach Ziffer 5.2. 20 Prozent. Investitionen in Fördergebieten nach Art.107- 3 Buchstabe c AEUV erhalten einen um fünf Prozent erhöhten Fördersatz. Der Fördersatz Fachplanung und Baubegleitung beträgt 50 Prozent. Antragstellung, Umsetzung eines iSFP In dem zweistufigen Antragsverfahren sind alle Unterlagen und Nachweise beizubringen. Förderanträge sind vor Vorhabenbeginn zu stellen. Das Vorhaben beginnt mit dem Abschluss eines der Lieferungs- oder Leistungsvertrags. Planungs- und Beratungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Für die Antragstellung ist das Eingangsdatum beim BAFA/der KfW maßgeblich. Fachunternehmererklärung / Einbindung eines Energieeffizienzexperten Für Einzelmaßnahmen ist ein Effizienzexperte (nach Liste) einzubinden. Dieser bestätigt die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen und die der förderfähigen Kosten. Der Energieeffizienz-Experte ist unabhängig zu beauftragen. Zuschussförderung Die Zuschussförderung wird für 24 Monate ab Zugang der Zusage zugesagt (Bewilligungszeitraum). Die Befristung kann um maximal 24 Monate verlängert werden, wenn die Umsetzung der Maßnahme aus Gründen nicht umgesetzt werden konnte, die der Antragsteller nicht zu vertreten hat. Die maximale Bewilligungsfrist für Einzelmaßnahmen beträgt damit 48 Monate. Geltungsdauer Die Richtlinie wird im Bundesanzeiger veröffentlicht; sie tritt am 1. Januar 2021 in Kraft und endet mit Ablauf des 31. Dezember 2030. Technische Mindestanforderungen - Einzelmaßnahmen Gefördert werden Verbesserungen von Effizienz und Netzdienlichkeit durch elektronische Systeme in den Gebäudetechnologien (Heizung, Lüftungs-/ Klimatechnik, Beleuchtung). Typische förderfähige Maßnahmen sind: Smart-Meter, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik für Heizungs-, Beleuchtungs-, Lüftungs- bzw. Klimatechnik sowie Einbindung von Wetterdaten, auch als Multi-Sparten-Systeme inklusive Strom, Gas und Wasser Systeme zur Erfassung und Auswertung von Energieflüssen, Energieverbräuchen, Teilverbräuchen der unterschiedlichen Sparten und Energiekosten elektronische Systeme zur Betriebsoptimierung, der Bereitstellung von Nutzerinformation bei nachlassender Systemeffizienz und der Anzeige von notwendigen Wartungsintervallen. Wohnungsdisplay bzw. Nutzerinterfaces zur Anzeige von aktuellen Daten der Heiz- und Elektroenergie, von Warm- und Kaltwasser et cetera. Luftqualitätssensoren, Fensterkontakten, Präsenzsensoren, Beleuchtungsaktoren Systemtechnik für den Datenaustausch hausintern/-extern Systeme zur Unterstützung der Netzdienlichkeit von Energieverbräuchen (zum Beispiel für Heizung, Kühlung, Lüftung, Warmwasser, Beleuchtung, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, Verbrauch und Erzeugung von erneuerbaren Energien präsenzabhängige Zentralschaltung von Geräten, Steckdosen etc. Bedienungs- und Antriebssysteme für Türen, Innentüren, Jalousien, Rollläden, Fenster, Türkommunikation, Beleuchtung, Heizung- und Klimatechnik intelligente Türsysteme mit personalisierten Zutrittsrechten Notwendige Verkabelung (zum Beispiel Ethernetkabel) oder kabellose funkbasierte Installationen (zum Beispiel Router) für Kommunikations-/Notrufsysteme und intelligente Assistenzsysteme, USB-Anschlussbuchsen Energiemanagementsystem inklusive Integration in wohnwirtschaftliche Software. Inbetriebnahme, Einregulierung und Einweisung. Einstellarbeiten an der Regelung der Heizungs-, Beleuchtungs-, Lüftungs- bzw. Klimatechnik mit dem Ziel der Senkung des Energieverbrauchs Nachweise Herstellernachweise zu den Produktmerkmalen oder Fachunternehmererklärung Rechnungen und Nachweise zu Investitionsmaßnahmen und –kosten Nichtwohngebäude: Einbau von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik Gefördert wird der Einbau sowie Ersatz von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, die der Realisierung eines Gebäudeautomatisierungsgrades mindestens der Klasse B nach DIN V 18599 - 11dienen (inklusive notwendiger Feldgeräte). Förderfähige Maßnahmen Sind (nicht abschließend): Tageslicht- oder präsenzabhängige Steuerung/Regelung von Beleuchtungsanlagen Komponenten für ein Energiemanagementsystems (z.B. Monitoring von Anlagen- oder bereichsbezogenen Kenndaten und Energieverbräuchen (Sensorik), inklusive Gebäudeleittechnik sowie erforderliche Automations- und Feldelemente). Nichtwohngebäude: Energieeffiziente Beleuchtungssysteme Die Systemlichtausbeute des eingebauten Leuchtmittels mit Betriebsgerät (Leuchtenlichtausbeute) muss mindestens: 140 Lumen je Watt bei LED-Lichtbandleuchten. 120 Lumen je Watt bei allen anderen Beleuchtungssystemen betragen. Der Lichtstromerhalt der eingesetzten Leuchten muss mindestens für LED-Leuchten L80 bei 50.000 Betriebsstunden, für alle anderen Beleuchtungstypen größer oder gleich 90 % bei 16.000 Betriebsstunden betragen. Förderfähig ist der Leuchtentausch einschließlich erforderlicher Nebenarbeiten und Komponenten. Lampen, für den Einbau in bestehende Bestandsleuchten, zum Beispiel Retrofitlampen sind nicht förderfähig. Details zu den technischen Mindestanfoderungen finden Sie auf der Webseite des BMWi. ]]> Tue, 15 Dec 2020 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/bundesfoerderung-fuer-effiziente-gebaeude-beg-startet3207683 <![CDATA[Gebäude 4.0 - klimaneutral, dezentral und digital?]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/gebaeude-40-klimaneutral-dezentral-und-digital <![CDATA[Dem Gebäudesektor als einem der größten CO2-Emittenten kommt dabei eine zentrale Verantwortung zu. Häuser verbrauchen 40 Prozent der gesamten europäischen Energie, 80 Prozent davon sind Heizkosten. Die Energie- und Mobilitätswende ist daher auch eine Gebäudewende“. Ohne flächendeckend kommunikationsfähige und netzdienliche „Prosumer“-Gebäude wird es keine regenerative Energieversorgung und auch keine nachhaltige Verkehrswende geben. Die bisherigen ordnungspolitischen Instrumente das EEG, EnWG, GEG etc. sind jedoch nicht so ausgestaltet, dass es zu einer echten Dezentralisierung der Energieversorgung und der Sektorenkopplung im Sinne der Dekarbonisierung unserer Volkswirtschaft kommt. Es wird in Zukunft keine Standardlösungen geben. Dabei werden die jeweiligen Objektanforderungen die Technologie-Kombination und die Kommunikation mit den Infrastrukturen definieren. Kombiniert man PV-Anlagen mit Energiespeichern und Energiemanagementsystemen, dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos sowie der strombasierten Wärmeerzeugung, entsteht eine zukunftstaugliche und Sektor-übergreifende Energielandschaft. Denn ein dezentrales und vernetztes Energiesystem bietet die besten Chancen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Systemoptimierung. Sie bietet auch Chancen für Bürgerbeteiligung, erschließt Zukunftsmärkte für die deutsche Industrie, und schafft gute Arbeitsplätze im Elektrohandwerk und dessen Zuliefererindustrie. Bislang wird mit dem elektrischen Strom ausgerechnet die Energieform zur Finanzierung der Transformation herangezogen, die den Klimaschutz und die Dekarbonisierung nach vorne bringen kann. Eine ehrgeizigere CO2-Bepreisung, die zur volkswirtschaftlichen Führungsgröße werden könnte, wäre dagegen eine marktwirtschaftliche Lösung für die Dekarbonisierung und die Digitalisierung. Vor diesem Hintergrund diskutierten am 11. November 2020:  ]]> Wed, 09 Dec 2020 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/gebaeude-40-klimaneutral-dezentral-und-digital3207662 <![CDATA[ForeSight: Smart Service Readiness – Studie]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/foresight-smart-service-readiness-studie <![CDATA[Intelligente Geräte und Dienstleistungen halten zunehmend Einzug in den privaten Lebensraum und versprechen neue Qualitäten des Wohnens und der Bewirtschaftung von Gebäuden. Diese Entwicklungen, die weit über den Begriff „Smart Home“ hinausgehen, werden der Domäne „Smart Living“ zugeordnet. Bei Smart Living steht das digitalisierte Wohngebäude im Mittelpunkt eines Ökosystems, welches private Smart-Home-Anwendungen, Assistenzsysteme, alle elektrischen Komponenten in der Gebäudehülle, Smart-City-Anwendungen und Mobilitätsangebote miteinander verbindet. Sichergestellt wird nicht nur eine komfortable und sichere Wohnumgebung, sondern auch eine energieeffiziente und kostengünstige Gebäudebewirtschaftung. Wie sehen Smart-Living-Geschäftsmodelle der Zukunft aus?   Welche Anforderungen an die Entwicklung der vielfältigen und komplexen Smart- Living-Angebote sowie des daraus resultierenden Smart-Living-Marktes gestellt werden, soll nun eine Studie im Rahmen des Projekts ForeSight klären. Dazu führen die beiden ForeSight-Konsortialpartner Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI, Forschungsgruppe Smart Enterprise Engineering) zusammen mit der Strategion GmbH die (anonyme) „Smart Service Readiness“-Studie durch – unter Betreibern von Smart-Living-Angeboten bis hin zum (potenziellen) Endnutzer sind alle gefragt.  Mehr Infos und Teilnahmemöglichkeiten  Was ist ForeSight? ForeSight ist ein gemeinsames Projekt von Wohnungswirtschaft, Elektroindustrie, Digitalwirtschaft und dem Handwerk. Im Netzwerk mit Partnern hat sich das ForeSight-Konsortium zum Ziel gesetzt, Künstliche Intelligenz zu einem maßgeblichen Treiber für intelligente und vorausschauende Smart-Living-Anwendungen zu machen. Sie wollen zum langfristigen Wachstum eines breit aufgestellten, gesunden und stabilen Ökosystems beitragen.  ]]> Thu, 29 Oct 2020 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/foresight-smart-service-readiness-studie3207273 <![CDATA[Smart leben mit künstlicher Intelligenz]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/smart-leben-mit-kuenstlicher-intelligenz <![CDATA[Der ZVEI macht sich stark für Innovationen, erkennt Marktchancen und macht sie für die Elektroindustrie nutzbar. Einen schlummernden Marktriesen für die Branche hat er schon früh erkannt – das Stichwort lautet „Smart Living“. Deshalb arbeitet der ZVEI seit Januar 2020 im Netzwerk mit Partnern im Projekt „ForeSight“ an einem neuen Ökosystem rund um die digitale Wohnimmobilie. Die Nachfrage bei potenziellen Partnern steigt. Pioniere mit Weitblick: Elektroindustrie trifft Wohnungswirtschaft Was ist Smart Living? Einfach gesagt geht es dabei um neue digitale Produkte und Dienste, die den privaten Alltag der Menschen cleverer gestalten sollen. Dazu beitragen können vom IT-Startup bis zum Weltkonzern ganz unterschiedliche Branchen und Gewerke, die sich mit Ideen für Smart Living neue Geschäftsmodelle schaffen können. Die Chancen sind enorm: Die Bundesregierung rechnet bis 2025 mit einem Anstieg des Smart-Home-Marktvolumens auf rund 20 Mrd. Euro allein in Deutschland. KI als Basis für ein neues Ökosystem „Smart Living“ Gut, dass es die Forschungsvereinigung Elektrotechnik bei ZVEI (FE) gibt. Sie macht dieses Potenzial für die Mitglieder des ZVEI nutzbar und bringt die Elektroindustrie dafür erstmals mit der Wohnungswirtschaft, Technologieanbietern, Verbänden und Forschern an einen Tisch. Gemeinsam arbeiten sie im Projekt „ForeSight“ an Smart-Living-Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz (KI). Ein Highlight: Bei ForeSight ergänzt KI bestehende Technologien im Wohnumfeld nicht nur, KI eröffnet vor allem neue Perspektiven bei der Wirtschaftlichkeit digitaler Gebäude. So wird KI zur Basis für ein vollkommen neues digitales Ökosystem „Smart Living“. Beteiligen Sie sich Wenn Ihr Unternehmen, Institut oder Verband im Themenkomplex Smart Living agiert, bietet ForeSight die Gelegenheit, gewerkeübergreifend zusammenzuarbeiten. Wie und wo erklärt gern das ForeSight-Projektbüro der FE. Nehmen Sie einfach Kontakt auf: info@foresight-plattform.de Jochen SchäferGeschäftsführer ]]> Thu, 27 Aug 2020 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/smart-leben-mit-kuenstlicher-intelligenz9233 <![CDATA[Digitalisierung, Vernetzung, KI – Gebäude zukunftsfähig machen]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/digitalisierung-vernetzung-ki-gebaeude-zukunftsfaehig-machen <![CDATA[Vernetzte Lösungen für Smart Living wird es auch bei der Light + Building im März zu sehen geben. Der ZVEI ist wieder mit dem Technologieforum (Halle 12.1 D86) dabei und liefert eine Woche lang spannende Vorträge und Diskussionen zu den Branchenthemen rund um Gebäudeautomation, Licht, Hauswärme und Sicherheit. Vernetzte Sicherheitstechnik ist auch der Fokus des Intersec Forums (Halle 9.1). Besonderes Messe-Highlight in diesem Jahr: Die Light + Building feiert 20-jähriges Jubiläum. Der ZVEI ist von Anfang an als Partner dabei. Das Thema Gebäude ist für den ZVEI ganz stark mit dem Thema Energie verknüpft: Bestehende Wohngebäude in Deutschland sind in der Regel nicht Energiewende-fähig. Das berührt auch die Verkehrswende. Immerhin sollen bis zu sieben Millionen mehr Elektroautos in den nächsten zehn Jahren geladen werden. Die elektrische Sicherheit in Gebäuden sinkt, die Digitalisierung der Stromnetze endet bereits vor dem Haus. Nur, wenn Gebäude künftig einen Großteil der von ihnen benötigten Energie selbst erzeugen, speichern, verbrauchen oder ins Netz einspeisen können, wird die Energiewende gelingen. Aktuell ist die überwiegende Mehrheit der Wohngebäude jedoch aus elektrotechnischer Sicht nicht auf die dafür nötigen Batteriespeicher, Photovoltaik-Anlagen oder gar Ladesäulen für E-Autos ausgelegt. Aus Sicht des Verbands muss der Gebäudebestand durch geänderte Rahmenbedingungen und intelligente Fördermaßnahmen fit gemacht werden. Der ZVEI setzt sich dafür ein, dass eine anlassbezogene Überprüfung der Elektroinstallation gesetzlich verankert wird. ]]> Thu, 30 Jan 2020 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/digitalisierung-vernetzung-ki-gebaeude-zukunftsfaehig-machen8581 <![CDATA[BIM – Bedeutung für die Elektroindustrie]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/bim-bedeutung-fuer-die-elektroindustrie <![CDATA[Eine erst kürzlich zu diesem Thema gehaltene ZVEI-Konferenz mit mehr als 180 Mitgliedsunter-nehmen zeigte auf, dass BIM zunehmend bei öffentlichen Ausschreibungen und großen privaten Bauprojekten gefordert wird,BIM ein strukturiertes und stringentes Stammdatenmanagement seitens der Unternehmen erfordert,der heutige BIM-Prozess überwiegend durch proprietäre Produktdatenanforderung, dem „Closed BIM“, bestimmt wird,die Elektrobranche einen Standard für BIM-Objekte entwickeln sollte. Der ZVEI setzt sich für ein „Open BIM“ ein, das die Einbindung offener Standards und Schnittstellen in den BIM-Prozess ermöglicht. Eine wesentliche Branchenaufgabe ist es, Produkte einheitlich zu beschreiben. Dazu müssen sogenannte BIM-Objekte erstellt werden. Diese enthalten neben den 3D-Daten auch einheitliche Produktmerkmale, die die Eigenschaften des Produktes abbilden. Mit ETIM und eCl@ss verfügt die Elektroindustrie bereits über Organisationsstrukturen, die Produkte einheitlich beschreiben und klassifizieren. Diese Klassifikationen sind eine hervorragende Basis, die für BIM relevanten Produkte zu identifizieren und dann BIM-fähig weiterzuentwickeln. Eine relevante Veranstaltung zum Thema Open BIM ist das 23. buildingSMART-Forum am 23. Oktober 2019 in Berlin, die der ZVEI als ideeller Partner unterstützt. Unter dem Titel „Den digitalen Wandel mitgestalten“ lädt buildingSMART zum Austausch und zu Diskussionen mit hochrangigen Vertretern und Experten aus Wirtschaft, Politik sowie Forschung und Entwicklung ein. Das buildingSMART-Forum blickt auf kommende Trends und Entwicklungen des digitalen Planens, Bauens und Betreibens. Anmeldungen sind ab sofort über die Website von buildingSMART möglich, dort gibt es auch weitere Informationen zum Programm. ]]> Tue, 24 Sep 2019 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/bim-bedeutung-fuer-die-elektroindustrie8013 <![CDATA[Semantic Building Lab in Berlin eröffnet]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/semantic-building-lab-in-berlin-eroeffnet <![CDATA[Im Fokus stehen neue Anwendungen und Services in den Bereichen Energie, Komfort, Sicherheit sowie Assistenz über die heutigen Technologiegrenzen hinweg. Ziel ist ein gemeinsames, offenes Ökosystem, das bestehende Ökosysteme integrieren kann und von dem Hersteller, Serviceanbieter und das Handwerk profitieren. Mit anschaulichen Demos wurden verschiedene technische Fragestellungen aufgegriffen und exemplarische Lösungswege gezeigt: Gestaltung von maschinenlesbaren und für Menschen verständlichen Gerätebeschreibungen am Beispiel von Beleuchtungssystemen unterschiedlicher Hersteller.Demonstration einer Energiedienste-Umgebung mit digitalem Zwilling von Photovoltaikanlage, Energiespeicher und E-Mobilität sowie einer parametrierten Lichtsteuerung.Mensch-Maschine Kommunikation in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz für Gesten-, Gesicht- und Stimmungserkennung sowie herstellerübegreifender Smart-Home-Steuerung. Neben der Projektarbeit werden im Semantic Building Lab auch künftig Veranstaltungen, etwa für Hersteller und Entwickler, stattfinden. Außerdem sind Meetups, Design Thinking Workshops und Hackathons geplant. Die Konsortialpartner von SENSE sind Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), FH Dortmund, IoT connctd, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V. Interessierte Hersteller und Serviceanbieter sind eingeladen, sich in assoziierten Projekten zu engagieren. Wenden Sie sich direkt an Sevgi Öksüz, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V. ]]> Tue, 16 Jul 2019 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/semantic-building-lab-in-berlin-eroeffnet7296 <![CDATA[Smart Living – mehr Nutzen durch gemeinsame Sprache]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/smart-living-mehr-nutzen-durch-gemeinsame-sprache <![CDATA[Nicht zuletzt um die Vernetzung von verschiedenen Systemwelten zu ermöglichen, hat der ZVEI den AK Semantische Interoperabilität gegründet. Denn in einer gemeinsamen Sprache für vernetzte Geräte und Dienstleistungen liegt der Mehrwert – für Anwender und Anbieter. Sie ist notwendig, wenn Smart Living mehr sein soll als ein Schlagwort. Wenn wir ein funktionierendes, nutzerfreundliches und offenes Ökosystem schaffen wollen, an dem sich alle andocken können. Auch das vom BMWi-geförderte Projekt Sense (Semantisches interoperables Smart Home), an welchem die ZVEI-Forschungsvereinigung Elektrotechnik maßgeblich beteiligt ist, widmet sich diesem Plattformgedanken. In einem Semantic Building Lab sollen Hersteller, Anwendungs- und Technologieentwickler, Integratoren und Handwerker gemeinsam Smart-Living-Lösungen erarbeiten. Mit dem Internet der Dinge als Basis soll Konnektivität möglich gemacht und eine gemeinsame Sprache gefunden werden. Daraus können offene Standards resultieren, die das Zusammenspiel von Geräten und Diensten über Herstellergrenzen hinweg quasi kinderleicht machen. Dem Lab liegt die feste Überzeugung zugrunde, dass man gemeinsam bessere Innovationen schafft als jedes Unternehmen für sich allein, und so jedes Unternehmen seine Position im internationalen Wettbewerb erfolgreicher sichern kann. Eröffnet wird es im Frühjahr in Berlin. Zuvor findet am 16. Mai ein Workshop statt, um die ersten Arbeiten vorzubereiten und über das Lab zu informieren. Interessierte Unternehmen können sich gerne an den ZVEI wenden. ]]> Tue, 16 Apr 2019 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/smart-living-mehr-nutzen-durch-gemeinsame-sprache6871 <![CDATA[Semantische Interoperabilität im ZVEI]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/semantische-interoperabilitaet-im-zvei <![CDATA[In diesem Umfeld macht sich der ZVEI für Kompetenzaufbau, Standards, technische Plattformen und Interoperabilität stark. Dies tut er in enger Zusammenarbeit mit Experten aus Industrie, Serviceanbietern und Forschung. So hat der ZVEI das Projekt „Semantische Interoperabilität“ gestartet. Hier werden gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen und wissenschaftlichen Partnern Konzepte für die langfristige semantische Beschreibung zur Vernetzung von Geräten unterschiedlicher Hersteller und häufig auch unterschiedlicher Branchen in Systemen erarbeitet. Ziel ist es, wichtige Grundlagen für eine semantische Interoperabilität und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Smart-Home-Umfeld zu schaffen. Eine große Rolle kommt dabei der Forschungsvereinigung Elektrotechnik, dem F&E-Projektdienstleister der ZVEI-Gruppe zu. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, der FH Dortmund und dem Start-up IoT connctd setzt sie das vom BMWi geförderte Projekt „Sense – Semantisches, interoperables Smart Home“ um. Im Fokus steht das Gebäude als Service und der Gedanke, dass es eine zentrale Stellung einnehmen wird im Netzwerk aus Energie, Mobilität, Gesundheit, Sicherheit und Komfort. Sense sieht u.a. den Aufbau eines offenen Semantic Building Lab in Berlin zur gemeinsamen Erprobung neuer gewerkeübergreifender Dienste mit semantischen Interfaces im IoT vor. Das Labor steht interessierten Unternehmen offen und soll die Arbeiten der ZVEI-Fachverbände im Hinblick auf das Thema semantische Interoperabilität unterstützen. Geplant ist die Eröffnung für Mai 2019.  ]]> Thu, 14 Feb 2019 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/semantische-interoperabilitaet-im-zvei6340 <![CDATA[Künstliche Intelligenz für intelligentere Gebäude]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/kuenstliche-intelligenz-fuer-intelligentere-gebaeude <![CDATA[Das Smart Home, wie wir es heute verstehen, ist mit Sensoren und Aktoren ausgestattet, die Steuerungsabläufe im Gebäude automatisiert ausführen können. Das Smart Home von morgen wird durch die umfassende Vernetzung, Selbstlernfunktionen und die Einführung von weiteren Technologien aus der künstlichen Intelligenz (KI) deutlich intelligenter sein, sich dynamischer an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen, sehr viel mehr individuelle Komfort- und Assistenzfunktionen für ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Wohnumfeld bieten sowie wichtige Beiträge zu mehr Energieeffizienz leisten. Besondere Effizienzpotenziale sind durch die selbstlernende und dynamischere Steuerung des Zusammenspiels von Smart Homes und Smart Grid zu erwarten.Wesentliche Voraussetzungen für diese Zukunftsvision sind eine hochgradig interoperable Sensorik/Aktorik, innovative Sensoren, die semantische Beschreibung von Komponenten und Daten sowie darauf basierende, intelligente Steuerungsfähigkeiten. Das Smart Home wird sich selbsttätig und vorausschauend an die Bedürfnisse der Bewohner und der Umgebung anpassen können und zunehmend autonom handeln. Es wird zugleich ein wesentlicher Teil einer umfassend digitalisierten Umgebung, wie z.B. einer Smart City und smarten Energienetzen, sein.Die Elektroindustrie ist als Anbieter von Geräten, Sensoren und Services eine Schlüsselindustrie in dieser Zukunftsvision. Die Weichen für eine, an die Bedürfnisse der Elektroindustrie angepasste Weiterentwicklung von Verfahren der künstlichen Intelligenz müssen jetzt gestellt werden. Es erscheint notwendig, sich verstärkt in dieses Zukunftsthema einzubringen und Kompetenzen aufzubauen. Der ZVEI wird zwischen den Bereichen Smart Home, Smart Grid, Smart Mobility und Smart City moderieren und sich für Kompetenzaufbau, Standards, technische Plattformen und Interoperabilität stark machen. Hierzu sucht der Verband die enge Zusammenarbeit mit Experten aus den Unternehmen, den Serviceanbietern und der Forschung. Der Arbeitskreis Semantische Interoperabilität im ZVEI erarbeitet beispielsweise im Verbund mit den Mitgliedsunternehmen sowie wissenschaftlichen Partnern Konzepte für die langfristige semantische Beschreibung von Gebäudeautomationen und legt damit wichtige Grundlagen für eine semantische Interoperabilität und den Einsatz von KI im Smart Home Umfeld. ]]> Fri, 21 Sep 2018 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/kuenstliche-intelligenz-fuer-intelligentere-gebaeude5838 <![CDATA[Zukunftssicheres Bauen und Wohnen]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/zukunftssicheres-bauen-und-wohnen <![CDATA[Smarte, vernetzte Gebäudetechnik für mehr Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit. © ZVEI Bezahlbares Wohnen eine der gesellschaftlichen Herausforderung unserer Zeit. Mit mehr Neubauten und mehr Wohneigentum will man auf den angespannten Wohnungsmarkt und die daraus resultierenden sozialen Fragen reagieren. Gleichwohl darf die berechtigte Forderung nach bezahlbarem Bauen und Wohnen aus unserer Sicht nicht dazu führen, dass die Errichtung moderner Gebäude verhindert wird. Kurzum: Die Neubauten von heute dürfen nicht zum Sanierungsfall von morgen werden. Der für 21. September 2018 geplante Wohngipfel der Bundesregierung sollte daher nicht nur zum Ziel haben, die Baukosten zu senken, sondern auch die energie- und klimapolitischen sowie demografischen Entwicklungen berücksichtigen. Millionen Bestandsgebäude sind elektrotechnisch überaltert und somit für modernes Wohnen und intelligente Energienutzung kaum geeignet. Zukunftsweisende Gebäude mit smarter, vernetzter Gebäudetechnik sind energetisch hochwertig, energieintelligent und unterstützen ein eigenständiges Leben auch im Alter – damit tragen sie zur Lösung der drängendsten Probleme bei: die Energiewende realisieren und dem demografischen Wandel begegnen. Die Grundlagen dafür müssen heute gelegt werden. ]]> Thu, 20 Sep 2018 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/zukunftssicheres-bauen-und-wohnen5835 <![CDATA[Newsgame Home Smart Home]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/newsgame-home-smart-home <![CDATA[Sicherheit, Komfort, Energieeffizienz – ein Smart Home bietet viele Vorteile. Die Verbindung einzelner Produkte untereinander sowie mit dem Internet, Software und clevere Programmierung machen das reibungslose Zusammenspiel erst möglich: Haustür per Smartphone öffnen, Lichtszenarien für unterschiedliche Ansprüche, energiesparend Heizen – das sind nur einige der Möglichkeiten, die intelligente Vernetzung schafft. Im Newsgame „Home Smart Home“ hilft der Spieler Familie Sommer, ihre Smart-Home-Lösungen zu programmieren – immer im Wettlauf gegen die Zeit. Premiere hatte das Newsgame auf der IFA am 31. August am Stand der Verbände im IFA Next (Halle 26 A). Ab sofort können Sie es auch online spielen unter  homesmarthome-game.de. Wir freuen uns auf zahlreiche Spieler – let’s play!]]> Mon, 03 Sep 2018 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/newsgame-home-smart-home5721 <![CDATA[Light + Building 2018 - vernetzt, sicher, komfortabel]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/light-building-2018-vernetzt-sicher-komfortabel <![CDATA[Intelligente Produkte und Lösungen aus den Bereichen Licht und Elektroinstallation und deren Vernetzung im Gebäude standen im Fokus der Light + Building 2018. Der ZVEI war als langjähriger Partner der Messe natürlich mit dabei: an unserem Stand und im ZVEI-Technologieforum (beides in Halle 8) konnte man sich über alle wichtigen Branchenthemen informieren. Die ZVEI-Brancheninitiative Licht.de widmete sich in Halle 3.0 ganz dem Thema Beleuchtung. Die Light + Building  nahm in diesem Jahr außerdem das Thema Sicherheitstechnik stärker ins Visier. In Halle 9.1 wurden die Bereiche Haus- und Gebäudeautomation mit der elektrischen Sicherheitstechnik gebündelt. Ergänzt wurde der Ausstellungsbereich durch die Sonderschau „Secure!“. Das in Kooperation mit dem ZVEI veranstaltete „Intersec Forum“ – die Konferenz für vernetzte Sicherheitstechnik – war Teil dieser Sonderschau und zog mit seinem spannenden Programm zahlreiche interessierte Besucher an. Erstmals haben ZVEH und ZVEI besonders innovative Smart-Living-Projekte mit dem Preis „Smart Living Professional“ ausgezeichnet. Die beiden Verbände würdigten damit herausragende handwerkliche Lösungen von Unternehmen im Bereich der Gebäudeautomation. Vergeben wurde der Preis in den Kategorien „Wohnbau“, „Zweckbau“ und „Anwendung im eigenen Unternehmen“. Mehr zu den Preisträgern erfahren Sie in unserer Presseinformation.]]> Tue, 27 Mar 2018 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/light-building-2018-vernetzt-sicher-komfortabel5135 <![CDATA[Datensicherheit im Smart Home]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/datensicherheit-im-smart-home <![CDATA[Die digitalisierte Vernetzung von Hausgeräten, Multimedia und klassischen Gebäudefunktionen (Licht, Jalousie, Heizung etc.) ermöglicht eine Steigerung des Komforts, der Sicherheit und der Energieeffizienz. Doch jede Vernetzung birgt das Risiko eines Angriffs auf das Smart Home und somit auf die Privatsphäre. Aus einer bewussten Manipulation kann im schlimmsten Fall auch ein finanzieller Schaden entstehen. Durch eine sorgfältige Abschottung des Systems erhöht man die Sicherheit vor Angreifern. Je nach Beschaffenheit des Systems oder Geräts stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Der ZVEI hat Informationen rund um das Thema Datensicherheit im vernetzten Zuhause in einer Empfehlung zusammengefasst. Die Empfehlung umfasst Hinweise zu allgemeinen Sicherheitseinstellungender Abschottung gegen physischen Zugangder Abschottung gegen datentechnischen ZugangFernzugriff via Smartphone oder Tablet Hier finden Sie den Infoflyer zum Download.]]> Thu, 19 Oct 2017 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/datensicherheit-im-smart-home4402 <![CDATA[Interview "Smart Living: Sind wir fit genug?"]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/interview-smart-living-sind-wir-fit-genug <![CDATA[Dr. Hoffmann, die Menschen interessieren sich zunehmend für vernetztes Wohnen und Leben; immer mehr Produkte und Lösungen kommen auf den Markt – aber sind wir eigentlich fit für „Smart Living“? Für meine Generation – ich bin 1983 geboren und gehöre damit zu den sogenannten „Digital Natives“, die schon früh in der Kindheit Kontakt zu Computern hatten – ist es ganz normal, vor dem Weg zur Arbeit oder nach Hause auf dem Smartphone die Verkehrslage zu checken oder nach der besten Bahnverbindung zu suchen. Wir lassen unsere Aktivitäten messen und unseren Schlaf überwachen. Serien, Filme und Musik werden ausschließlich gestreamt, denn wir sind es gewohnt, selbst zu entscheiden, was wann läuft. Klassisches Fernsehen oder Radio passt nicht mehr wirklich zu unserem Leben. Alles ist vernetzt, alles ist smart. Man sollte die Frage anders stellen: Wie fit sind die „Digital Immigrants“ für Smart Living? Sind Sie der Meinung, dass die "Digital Immigrants" – also die Eltern- und Großeltern-Generation – bereits abgehängt sind? Ich vertrat lange die Ansicht, dass jemand, der einmal den Anschluss an technologische Entwicklungen verpasst hat, praktisch für immer abgehängt ist. Heute bin ich anderer Meinung. Die Komplexität der Produkte und Dienste hat durch die Vernetzung dermaßen zugenommen, dass man deren Nutzung stark vereinfachen musste. So stark, dass selbst Menschen, die Computer als ihren Erzfeind betrachten, zum Smartphone greifen. Mit Freude werden Urlaubsbilder von Kindern und Enkeln empfangen, geteilt und kommentiert. Fitness ist – wie so oft – auch in diesem Fall eine Frage des Wollens. Was muss passieren, damit nicht nur die junge Generation in die digitale, vernetzte Welt mitgenommen wird? Ich bin mir sicher, dass unter günstigen Rahmenbedingungen eine ausreichende Fitness – um bei diesem Bild zu bleiben – vorhanden ist. Dieser Rahmen wird neben der einfachen Anwendung maßgeblich durch den Nutzen, den Smart-Living-Lösungen für uns haben, definiert. Dem Smart Home wird häufig vorgeworfen, beiden Aspekten nicht gerecht zu werden. Dies sei der Grund, weshalb seine Verbreitung nur zögerlich voranschreitet. Doch die Crux ist, dass sich entsprechende Anwendungen erst dann etablieren können, wenn die Infrastruktur, sprich smarte Häuser, vorhanden sind. Auch beim Smartphone kam der App Store mit vielen nützlichen Apps erst nachdem eine kritische Masse an Geräten am Markt war. Auf dem Weg zu dieser kritischen Masse sind erstmal die "Digital Natives" und natürlich die Anbieter von Smart-Home-Systemen gefragt. Letztere müssen auch ohne App Store einen Kundennutzen bieten. Wenn später die kreativen App-Entwickler Gefallen am Smart Home gefunden haben, wird eine große Bandbreite an Funktionen zur Verfügung stehen – von Spielereien bis zu Anwendungen, die „nice-to-have“ bis lebenserleichternd sind. Dann werden sicher die "Digital Immigrants" einen Nutzen in einigen Funktionen erkennen und die nötige Smart-Living-Fitness an den Tag legen. Das wäre sogar nicht nur für den Einzelnen, sondern für die gesamte Gesellschaft von Vorteil, denn Anwendungen, die das selbstständige Leben in den eigenen vier Wänden erleichtern, werden bei Smart Living eine zentrale Rolle spielen. ]]> Wed, 05 Jul 2017 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/interview-smart-living-sind-wir-fit-genug3389 <![CDATA[ZVEI-Jahreskongress 2017: Wie fit sind wir für Smart Living?]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/zvei-jahreskongress-2017-wie-fit-sind-wir-fuer-smart-living <![CDATA[Einig waren sich die drei Unternehmensvertreter, dass in vielen Lebensbereichen intelligentes Wohnen schon Realität ist. Doch sie betonten auch, dass für die Erfolgsgeschichte von Smart Living in Deutschland noch Handlungsbedarf besteht. Dabei ging es den Podiumsteilnehmern um Interoperabilität, die Kompatibilität der Systeme untereinander, individuell auf den Nutzer zugeschnittene Services, eine einfache Bedienbarkeit und nicht zuletzt um die Datensicherheit. Richtschnur sei dabei immer der Mensch mit seinen Erwartungen an ein vernetztes Zuhause. Gemeinsam mit Unternehmen und anderen Verbänden hat der ZVEI im März 2017 die „Initiative Smart Living“ mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ins Leben gerufen. Mit dieser unabhängigen, branchen- und unternehmensübergreifenden Plattform soll die Technologie fortentwickelt werden und den Nutzern die Zukunftsfähigkeit von Smart-Home-Anwendungen erklärt werden. Besucher des ZVEI-Jahreskongresses konnten sich vom Smart Home direkt vor Ort überzeugen lassen: Im Eingangsbereich des Tempodroms veranschaulichte ein ZVEI-Exponat das Zusammenspiel verschiedener Gewerke und Services.]]> Wed, 31 May 2017 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/zvei-jahreskongress-2017-wie-fit-sind-wir-fuer-smart-living2829 <![CDATA[Im Smart Building steht der Nutzer im Mittelpunkt]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/im-smart-building-steht-der-nutzer-im-mittelpunkt <![CDATA[Nicht nur das Smart Home, das vernetzte Zuhause, sondern das Smart Building, also das intelligente Zweckgebäude, bietet große Chancen in den Bereichen Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz. Die neue ZVEI-Publikation „Smart Building: Der Nutzer im Mittelpunkt“ zeigt anschaulich, wie der Aufenthalt in Zweckgebäuden – ob Büro, Supermarkt oder Hotel – angenehmer, effizienter und sicherer gestaltet werden kann.  Vier Aspekte sind für das smarte Gebäude der Zukunft charakteristisch: Dazu gehört, dass es sich optimal an jeden einzelnen Gebäudenutzer anpasst. Beispielsweise können Arbeitsplätze maßgeschneidert temperiert oder die Lichtverhältnisse individuell zugeschnitten werden. Gleichzeitig ermittelt die integrierte Steuerung des Gebäudes die Auswirkungen einzelner Parameteränderungen auf die Gesamtheit der Nutzer und ist so im Zeitverlauf immer besser in der Lage, eine für alle Nutzer optimierte Gesamtsituation herzustellen.  Dank intelligenter Analyse aller Daten ist das Gebäude außerdem in der Lage, vorausschauend zu handeln: So ist der Fahrstuhl schon da, bevor er per Knopfdruck angefordert wurde und die Anzahl an Mittagessen in der Kantine ist auf die im Gebäude befindliche Personenzahl abgestimmt.  Das smarte Gebäude verfügt zudem über individualisierte digitale Navigationsangebote, die jeden Einzelnen an den richtigen Punkt im Gebäude leitet und ihn – wenn gewünscht – auf dem Weg mit passenden Informationen versorgt.  Schließlich bietet das Smart Building auch in punkto Sicherheit große Verbesserungen: Es gewährt nicht mehr nur passiv Schutz, sondern reagiert aktiv auf sicherheitsrelevante Veränderungen wie zum Beispiel einen erhöhten CO2-Wert, Temperaturanstiege oder eine nicht autorisierte Person im Gebäude. Zur Broschüre gelangen Sie über den Link in der rechten Spalte.]]> Mon, 03 Apr 2017 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/im-smart-building-steht-der-nutzer-im-mittelpunkt310 <![CDATA[Smart Home und Smart Building]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/smart-home-und-smart-building <![CDATA[Smart Home: Digitalisierung und Vernetzung im privaten Wohnraum. © ZVEI ​Smart Home beschreibt die Umsetzung der Digitalisierung und Vernetzung im privaten Wohnraum und beinhaltet dabei ganz unterschiedliche Aspekte: So bedeutet Smart Home zum einen die Automatisierung klassischer Gebäudefunktionen wie Licht, Verschattung und Heizung. Zum anderen steht Smart Home für die Vernetzung von Hausgeräten aus den Bereichen Multimedia, Haushalt und Komfort sowohl mit dem Smartphone als auch untereinander.  Aktuelle Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Grenze zwischen beiden Definitionen immer unschärfer wird – die vormals getrennt agierenden Branchen entdecken und entwickeln vermehrt Schnittstellen zueinander. Das Smart Home entwickelt sich zu einem vom Konsumenten getriebenen Markt, bei dem die Themen Komfort und Lifestyle im Vordergrund stehen. Smart Building beschreibt die Automation und zentrale Bedienung der technischen Ausstattung von Zweckgebäuden wie Bürogebäuden, Flughäfen, Einkaufszentren oder Fertigungshallen. Kernthemen sind dabei die Sicherheit des Gebäudes – z.B. durch Brandmeldetechnik oder dynamische Fluchtwegeplanung – sowie die energetische Optimierung des Gebäudebetriebs, welche in großem Umfang Betriebskosten einspart.  Die Elektroindustrie liefert für Smart Buildings zahlreiche innovative Produkte und Lösungen, die bereits heute in Neubauten erprobt und üblich sind. Gerade der Bereich Energieeffizienz kann bereits große Erfolge verbuchen: Es konnte gezeigt werden, dass durch Automation der Energiebedarf eines Bürogebäudes um bis zu 30 % reduziert werden kann. ]]> Wed, 22 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/smart-home-und-smart-building2748 <![CDATA[Energieeffizienz im Gebäudesektor stärken]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/energieeffizienz-im-gebaeudesektor-staerken <![CDATA[Mit dem Pariser Klimaabkommen und den 2030-Klimazielen der Europäischen Union beschlossen die europäische und die internationale Gesellschaft der zunehmenden Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre aktiv entgegenzutreten. Zum Erreichen dieser Ziele kommt Gebäuden eine Schlüsselfunktion zu. Denn der Gebäudesektor trägt mit etwa 40 Prozent zum europäischen Energieverbrauch bei. Nach Expertenschätzungen gelten allerdings bis zu 75 Prozent aller Gebäude als ineffizient. Deshalb werden dringend neue Impulse für die Renovierung des Gebäudebestands in Europa benötigt. Hierfür ist ein gut abgestimmter Mix aus Information und Anreizen inklusive Förderung und Regulierung notwendig, um Investitionen in CO2-arme Technologien zu forcieren. Der ZVEI schlägt verschiedene Maßnahmen vor, unter anderem Gebäude ganzheitlich betrachten Nur über ganzheitliche, technologieoffene Sanierungskonzepte lassen sich vorhandene, aber noch ungenutzte Energieeffizienzpotenziale in der Gebäudetechnik, im intelligenten Anlagenbetrieb und in der Dämmung von Anlagen und Gebäudehülle erschließen – effizient und ohne Komfort- und Nutzungseinschränkung. Sanierungsstrategie für Bestandsgebäude erarbeiten Während Neubauten bereits heute höchsten Effizienzstandards genügen, besteht eine wesentliche Herausforderung in der Modernisierung des Gebäudebestands. Erforderlich ist zunächst die Erstellung eines belastbaren und detaillierten Überblicks über den Bestand und dessen Effizienzpotentiale um darauf aufbauend eine langfristige, technologieoffene und gebäudeindividuelle Sanierungsstrategie zu erarbeiten.  ]]> Fri, 17 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/energieeffizienz-im-gebaeudesektor-staerken962 <![CDATA[Erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung im Gebäudesektor]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/erneuerbare-energien-zur-waermeversorgung-im-gebaeudesektor <![CDATA[Bis zum Jahr 2050 will die Bundesregierung einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand realisieren. Um dieses Ziel zu erreichen, ist neben der weiteren Absenkung des Energiebedarfs auch die Nutzung erneuerbarer Energien für die Wärmeversorgung erforderlich. Hierzu ist es notwendig, strombasierten Anwendungen mehr Geltung zu verschaffen. Der Wettbewerb um die energieeffizientesten Technologien darf aber nicht über staatlich getriebene Belastungen einzelner Energieträger verzerrt werden. Die Nutzung von erneuerbarer Wärme sollte stattdessen technologieoffen ausgestaltet werden und im Hinblick auf die Qualitätsanforderungen und zu liefernden Wärmeanteile für alle Technologien gleichermaßen gelten.  In einem System, welches zukünftig deutlich stärker von erneuerbarer Stromerzeugung geprägt ist, wird dieser Strom zunehmend im Wärme- und Verkehrsbereich zum Einsatz kommen. Sektorkopplung wird damit zu einem wichtigen Baustein der Energiewende. Weitere Bausteine sind unter anderem • vorhandene Speichertechnologien nutzen und weiterentwickeln,  • Qualität der Energieberatung verbessern,  • Hemmnisse für Contractoren abbauen,  • EU-Emissionshandel wirksam gestalten,  • Energiemonitoring und Transparenz für Verbraucher schaffen sowie  • fairer Wettbewerb bei umweltfreundlichen Produkten. ]]> Fri, 17 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/erneuerbare-energien-zur-waermeversorgung-im-gebaeudesektor977 <![CDATA[Elektroinstallationen erfüllen moderne Anforderungen nicht]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/elektroinstallationen-erfuellen-moderne-anforderungen-nicht <![CDATA[In Deutschland sind Millionen Bestandsgebäude elektrotechnisch überaltert, da ihre Installationen nicht für die heutigen Anforderungen konzipiert wurden. Es mangelt an Stromkreisen, sodass beispielsweise der Elektroherd mit reduzierter Leistung läuft oder die Sicherung auslöst, wenn mehrere Küchengeräte gleichzeitig betrieben werden. Auch die Anzahl der Steckdosen ist nicht für die Vielzahl von (Lade-)Geräten ausgelegt, die heute in einem Haushalt üblich sind. Nutzer werden so zum ausgiebigen Gebrauch von Mehrfachsteckdosen gezwungen.  Auch die Energiewende stellt höhere Ansprüche an die Elektroinstallation.. Allerdings können die energieintensiven Systeme alte Installationen überlasten, wodurch im Extremfall die Sicherheit der Hausbewohner nicht mehr gewährleistet ist. Der ZVEI setzt sich deshalb dafür ein, dass Elektroinstallationen gesetzlich verankert anlassbezogen überprüft werden. Anlässe sind etwa die Inbetriebnahme von neuen Photovoltaikanlagen, Speichern, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerken (BHKW) oder Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. Des Weiteren eignen sich Eigentümerwechsel oder größere Renovierungen des Gebäudes für Überprüfungen. Sollten sich hieraus Mängel ergeben, müssen diese im Hinblick auf einen sicheren und normengerechten Betrieb der Anlage durch den Eigentümer verpflichtend behoben werden.  ]]> Thu, 16 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/elektroinstallationen-erfuellen-moderne-anforderungen-nicht1000 <![CDATA[Energieeffizienz durch Gebäudeautomation]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/studie-energieeffizienz-durch-gebaeudeautomation <![CDATA[Heizung, Lüftung und Beleuchtung verbrauchen in der Regel die meiste Energie. Die Praxis zeigt dabei, dass insbesondere menschliches Nutzungsverhalten einen erheblichen Einfluss auf den Energieverbrauch von Gebäuden hat, weil Nutzer sich nicht immer „energiebewusst“ verhalten. Hier hilft die Gebäudeautomation. Der ZVEI hat in einer wissenschaftlichen Studie aufgezeigt, dass hiermit (je nach Automatisierungsklasse) 29 bis 41 Prozent Energieeinsparung möglich sind. Da die Vorteile effizienter Technologien allein auf Seiten der Nutzer liegen, fehlen Wohnungsbaugesellschaften und Investoren die Anreize für Investitionen in die Gebäudeautomation. Das muss sich ändern.Der ZVEI schlägt vor Die Abschreibungs- und Fördermöglichkeiten für Energieeinspar-Investitionen müssen verbessert werden. Auch Investitionen in Gebäudeautomation und Energie-/Gebäudemanagement sollten über die Gebäudesanierungsprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert werden.Der Energieverbrauch von Gebäuden und Anlagen verändert sich über die Betriebs- und Nutzungszeit signifikant. Die Betreiber von Zweckgebäuden sollten daher zum Einsatz von Energiemanagementtechnologien verpflichtet werden.Im öffentlichen Sektor sollte sich das Ausschreibungsverfahren nicht nach den günstigsten Erstellungskosten sondern nach den günstigsten Betreiberkosten ausrichten. Die Gewerke übergreifende Betriebsführung und Optimierung der Energieströme sind als Leistungsmerkmal in öffentlichen Ausschreibungen verpflichtend zu berücksichtigen.Bei Neubauten und bei umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen ist in Zweckgebäuden ein Mindest-Energiemonitoring nach EN 15232 nach Automatisationsgrad A umzusetzen, um alle Energieflüsse in einem Gebäude transparent zu machen.]]> Wed, 15 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/studie-energieeffizienz-durch-gebaeudeautomation969 <![CDATA[Neu: „Initiative Smart Living“ für den Markterfolg von Smart Home]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/neu-initiative-smart-living-fuer-den-markterfolg-von-smart-home <![CDATA[Auf der internationalen Leitmesse ISH für Sanitär, Heizung und Klima in Frankfurt am Main gründete der ZVEI gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie zahlreichen Unternehmen und Verbänden die „Initiative Smart Living“. Ziel der unabhängigen Plattform ist es, Deutschland zu einem Leitmarkt für Smart-Living-Technologien zu machen.  Mit der Initiative soll das Wissen aus der Forschung in die mittelständische Wirtschaft sowie das Handwerk am Standort Deutschland gebracht werden. Es geht um die Fortentwicklung der Smart-Home-Technologien und darum, den Nutzern die Zukunftsfähigkeit der entsprechenden Anwendungen verständlich zu machen. Dabei sind Themen wie Vertrauen in die Sicherheit der Produkte, branchenübergreifende Lösungen, individuell auf den Nutzer zugeschnittene Services und neue Geschäftsmodelle zentral.  Die Digitalisierung durchdringt immer stärker die Lebens- und Arbeitswelt der Menschen. Dabei spielt die intelligente Vernetzung von Wohnungen und Häusern eine wichtige Rolle. Sie trägt vor allem zu mehr Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort bei.  ]]> Tue, 14 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/neu-initiative-smart-living-fuer-den-markterfolg-von-smart-home2470 <![CDATA[Elektrisches Licht und Energieeffizienz]]> https://www.zvei.org/themen/gebaeude/elektrisches-licht-und-energieeffizienz <![CDATA[Nach Berechnungen des ZVEI sind 75 Prozent der Beleuchtungsanlagen in Nichtwohngebäuden älter als 25 Jahre. In gut 85 Prozent der Lichtwohngebäude gibt es keine intelligente Beleuchtung. Beim Einsatz elektrischen Lichts lassen sich Effizienzreserven durch die Nutzung neuester Technik und durch die intelligente Steuerung heben. Wie auch bei anderen Investitionen kommt es bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung auf den gesamten Lebenszyklus an.Der ZVEI schlägt vor Die Lebenszykluskostenbetrachtung solle bei der öffentlichen Vergabe verbindlich werden.Im Rahmen der Energiewende wird von der Bundesregierung über die Vorteile intelligenter Straßenbeleuchtungssysteme informiert.Länder und Kommunen werden in einen (öffentlichen) Dialog hierüber einbezogen. Geltende Standards für Planung und Betrieb von Beleuchtungsanlagen müssen weiterentwickelt und ihre Einhaltung durchgesetzt werden.]]> Sat, 01 Jun 2013 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/gebaeude/elektrisches-licht-und-energieeffizienz985