Thema Mobilität ZVEI RSS-Feed de-DE ZVEI 60 https://www.zvei.org/themen/rss-themen-mobilitaet <![CDATA[Appell von BDEW, VDA und ZVEI an die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten: Elektromobilität für Nutzer vereinfachen]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/appell-von-bdew-vda-und-zvei-an-die-bundesregierung-und-die-ministerpraesidenten-elektromobilitaet-fuer-nutzer-vereinfachen <![CDATA[Das angenehme und barrierefreie Laden von Elektrofahrzeugen ist einer der wichtigsten Bausteine für den Markthochlauf der Elektromobilität. Davon sind die drei Verbände BDEW, VDA und ZVEI überzeugt und fordern jetzt in einem Appell an die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten dazu auf, den Einbau von Kartenlesegeräten in Ladesäulen nicht zur Pflicht zu machen.  Um das Ad-hoc-Laden, das heißt Laden ohne Vertrag mit dem Ladesäulenbetreiber, zu vereinfachen, sollte der Zahlungsvorgang auch per Kreditkarte über eine mobile Website oder ein anderes Online-Bezahlsystem erfolgen können, wie BDEW, VDA und ZVEI meinen. Zudem erhöht eine mobile digitale Lösung das Innovationstempo der Elektromobilitätsdienstleister und macht den Weg für neue Dienste frei. Die drei Verbände rufen daher dazu auf, in der Ladesäulenverordnung und bei den Verhandlungen in Brüssel zu der AFIR - Alternative Fuels Infrastructure Regulation - auf verpflichtende Kartenlesegeräte zu verzichten.  Veraltete Technologien, wie EC-Kartenterminals mit Pin-Pad, verursachen zusätzliche Kosten für die Nutzer, reduzieren die Innnovationsdynamik der Elektromobilitätsbranche und behindern den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur. So werden Ladelösungen mit kleinen Bauformen, die Ladestrom an möglichst vielen Orten verfügbar machen, etwa an Straßenlaternen, ausgebremst. Auch die Doppelnutzung von privater Infrastruktur, die zeitweise der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden könnte, wird sich so kaum entwickeln können. Die Mehrzahl der Dienste in der Elektromobilität, wie zum Beispiel die Ladesäulensuche, die Preisinformation, die Authentifikation, die Information zum Ladestatus sowie Abrechnung und Quittung sind bereits digital und mobil nutzbar. Bezahlsysteme sollten hier keine veraltete Ausnahme sein.]]> Thu, 09 Sep 2021 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/appell-von-bdew-vda-und-zvei-an-die-bundesregierung-und-die-ministerpraesidenten-elektromobilitaet-fuer-nutzer-vereinfachen3208879 <![CDATA[Schnellladegesetz ist wichtiger Baustein für Ausbau der Ladeinfrastruktur]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/schnellladegesetz-ist-wichtiger-baustein-fuer-ausbau-der-ladeinfrastruktur <![CDATA[Für ein flächendeckendes Netz an öffentlichen Ladestationen müssen sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden. So wird unter anderem das Schnellladegesetz dazu beitragen, die Anwendung der Elektromobilität in Deutschland voranzutreiben. Allerdings sollte beim Schnellladen die Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund stehen und die Fahrzeuge dementsprechend an einem Schnellladepunkt auch tatsächlich in kurzer Zeit geladen werden können. Dies ist der Fall, wenn ein Ladepunkt als absolutes Minimum eine Ladeleistung von 150 kW hat, die einige Fahrzeuge bereits heute übertreffen. Für die zukunftssichere Anlage der Ladeinfrastruktur sind beim Schnellladen noch höhere Leistungen zu empfehlen. Außerdem spricht sich der ZVEI dafür aus, dass die Standorte für die Schnellladepunkte nicht unbedingt an die Verfügbarkeit eines passenden Anschlusses an das Energienetz gekoppelt sein sollten. Vielmehr könnte mit Pufferbatterien übergangsweise eine mögliche Nicht-Verfügbarkeit überbrückt werden. Nun kommt es darauf an, dass die Ausschreibung zügig erfolgt und der Ausbau des Schnellladenetzes das bestehende Ladenetz komplementiert, ohne den Wettbewerb zu beeinträchtigen. Die Elektromobilität als systemische Technologie erfordert, dass die Elektroindustrie als Hersteller der Ladetechnik eng in den weiteren Prozess einbezogen wird. Für die weitere Entwicklung der technischen Anforderungen an das Schnellladen ist die Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft unerlässlich.]]> Thu, 20 May 2021 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/schnellladegesetz-ist-wichtiger-baustein-fuer-ausbau-der-ladeinfrastruktur3208457 <![CDATA[Immer noch zu wenig Ladepunkte für die E-Mobilität]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/immer-noch-zu-wenig-ladepunkte-fuer-die-e-mobilitaet <![CDATA[ Vor allem die veralteten Elektroinstallationen in vielen Gebäuden haben unmittelbare Folgen für den Mobilitätssektor. Der größte Teil der Gebäude in Deutschland ist nicht oder nur eingeschränkt energiewendefähig und untauglich für die Elektromobilität. Beim privaten Laden waren die Versuche der Bundesregierung, gesetzgeberisch mit dem Gebäude-Elektromobilitätsgesetz gegenzusteuern richtig. Doch sie waren nicht konsequent genug, denn die Maßnahmen umfassen lediglich 75 Prozent des jährlichen Privat-Neubaumarkts. Außerdem ist die Förderung privater Ladeinfrastruktur mit 900 Euro zu gering und deckt nicht die Kosten für die Erneuerung von Elektroinstallationen ab. Nach Ansicht des ZVEI sollte sie auf 1.500 Euro heraufgesetzt werden, wie ursprünglich angedacht.  Öffentliche Ladepunkte müssen zum einen in ausreichender Anzahl vorhanden sein und zum anderen nutzerfreundlich gestaltet sein. Dabei spielen besonders ein europaweit flächendeckendes Roaming-System und einheitliche Bezahlsysteme große Rollen. Bei beiden Punkten muss dringend nachjustiert werden. Der ZVEI fordert ein konsequentes Gegensteuern im Sinne der Verbraucher. Durch einheitliche Zahlungsvorgänge sowie durch vertragsbasiertes Laden mittels eines flächendeckenden Roaming-Systems muss ein barrierefreies Laden ermöglicht werden. Elektrofahrzeuge sind die Schlüssel zur nachhaltigen Umgestaltung der Mobilität, sofern sie über ein funktionierendes Netz aus Ladestationen verfügen.   ]]> Fri, 29 Jan 2021 08:34:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/immer-noch-zu-wenig-ladepunkte-fuer-die-e-mobilitaet3207815 <![CDATA[Förderung privater Ladeinfrastruktur bringt Elektromobilität voran]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/foerderung-privater-ladeinfrastruktur-bringt-elektromobilitaet-voran <![CDATA[Mieter und Eigentümer erhalten beim Erwerb und bei der Errichtung einer steuerbaren Ladestation an Stellplätzen von Wohngebäuden ab sofort einen Förderbetrag von 900 Euro. Aus Sicht des ZVEI ist die Förderung ein wichtiger Impuls seitens der Politik für den weiteren Ausbau der Elektromobilität in Deutschland - zumal die meisten Ladetätigkeiten zuhause oder am Arbeitsplatz stattfinden. Erst vor kurzem wurde das Miet- und Wohneigentumsgesetz (WemoG) entsprechend angepasst, um Blockademöglichkeiten durch die Eigentümergemeinschaft größtenteils aufzuheben.    Voraussetzung für die Ladetätigkeit ist, dass die Elektroinstallationen in den Wohngebäuden für die Anforderungen der Ladeinrichtungen ausgelegt sind. Allerdings zeigt die ZVEI-Studie „Zustand der Elektroanlagen in Wohngebäuden in Deutschland“, dass 70 Prozent der Elektroanlagen älter als 35 Jahre und zum überwiegenden Teil für das Laden von Elektroautos ohne Modernisierung ungeeignet sind. Daher handelt es sich bei der aktuellen Förderung der privaten Ladeinfrastruktur aus Sicht des ZVEI noch nicht um ein ganzheitliches Förderprogramm. Die Politik sollte bei den Förderkonzepten die elektrotechnischen Maßnahmen im Umfeld der Ladestationen noch stärker in den Blick nehmen, um die Elektromobilität weiter voranzubringen und die Dekarbonisierung des Verkehrssektors zu beschleunigen.   ]]> Fri, 09 Oct 2020 11:44:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/foerderung-privater-ladeinfrastruktur-bringt-elektromobilitaet-voran12387 <![CDATA[Elektromobilität benötigt Gebäudeinfrastruktur]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/elektromobilitaet-benoetigt-gebaeudeinfrastruktur <![CDATA[Die Leitungen in vielen Gebäuden in Deutschland sind jedoch auf die Ladeleistungen für Elektrofahrzeuge nicht vorbereitet. Etwa 70 Prozent der Immobilien in Deutschland verfügen über eine Elektroinfrastruktur, die 35 Jahre und älter ist. Fast die Hälfte der in den 60er-Jahren errichteten Gebäude ist nach seiner Fertigstellung elektrotechnisch nicht mehr modernisiert worden, obwohl die Anzahl der Stromverbraucher in den Wohnungen enorm angestiegen ist. Neben der Ertüchtigung der Leitungen ist aber auch der Einsatz und die Verzahnung von intelligenten Energiemanagementsystemen notwendig. Denn zukünftig werden immer mehr Haushalte ihren Strom, zum Beispiel mit einer Photovoltaik-Anlage, selbst erzeugen. In den Batterien der E-Fahrzeuge kann der Strom gespeichert und später verbraucht werden. Zudem steht die wachsende Flotte von Elektrofahrzeugen in Summe als zusätzlicher Speicher zur Verfügung und ist eine Ergänzung für die erneuerbare Energieversorgung mit schwankender Stromerzeugung aus Wasser, Sonne und Wind.  Der ZVEI spricht sich daher dafür aus, dass die Politik die Gebäudeinfrastruktur in den Fokus rückt. Der immense Nachholbedarf im Gebäudebestand erfordert, dass bei Architekten, Bauunternehmen und Immobilienbetreibenden um eine E-Mobilität-taugliche Infrastruktur geworben wird. Vor allem jedoch sind gesetzliche und förderpolitische Maßnahmen notwendig, damit Elektromobilität ein Teil der Mobilität der Zukunft sein kann.  ]]> Thu, 30 Jan 2020 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/elektromobilitaet-benoetigt-gebaeudeinfrastruktur8526 <![CDATA[MES Expo zeigt Mobilität der Zukunft]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/mes-expo-zeigt-mobilitaet-der-zukunft <![CDATA[Auf der Messe geht es um den Wandel der Mobilität im Ganzen, das heißt um die Innovationen der Bahnindustrie als auch um Elektromobilität, um automatisiertes und autonomes Fahren oder um Nutzfahrzeuge. Im Fokus stehen Themen wie Cybersicherheit, Konnektivität und Klimaschutz. Am ersten Messetag eröffnet der ZVEI in Halle 1.2. das Dialog Forum, wo unter anderem das vom ZVEI veröffentlichte „Zukunftsbild Stromverteilnetze 2030“ vorgestellt wird.  Daneben geht es in weiteren Vorträgen um Lösungen für nachhaltige Mobilität, um die Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum sowie die Anforderungen an Gebäude, um saubere Mobilität zu ermöglichen.  ]]> Tue, 05 Nov 2019 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/mes-expo-zeigt-mobilitaet-der-zukunft8172 <![CDATA[Elektromobilität braucht Ladelösungen]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/elektromobilitaet-braucht-ladeloesungen <![CDATA[Für ein flächendeckendes Netz an öffentlichen und privaten Ladestationen müssen sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden. So kann unter anderem eine Überarbeitung des nationalen Miet- und Wohneigentumsrecht dazu beitragen, die Anwendung der Elektromobilität in Deutschland voranzutreiben. Denn die meisten Ladetätigkeiten werden zuhause durchgeführt. Auf europäischer Ebene spricht sich der ZVEI dafür aus, die europäische Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden bei der Umsetzung in nationales Recht anzupassen. Vor allem der Schwellenwert bei der vorgeschriebenen Anzahl der Ladepunkte in Gebäuden sollte herabgesetzt werden. Einen weiteren wichtigen Punkt sieht der ZVEI in den Elektroinstallationen in deutschen Wohngebäuden, die zum überwiegenden Teil für das Laden von Elektroauto-Batterien nicht geeignet sind. Vielmehr besteht die Gefahr einer Überlastung. Notwendig ist daher, dass die Ertüchtigung der Elektroinstallationen in Eigenheimen gefördert wird. ]]> Mon, 04 Nov 2019 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/elektromobilitaet-braucht-ladeloesungen8171 <![CDATA[Wettbewerb: Welche Ideen würden die Mobilität in Ihrem Alltag verbessern?]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/wettbewerb-welche-ideen-wuerden-die-mobilitaet-in-ihrem-alltag-verbessern <![CDATA[Zum Beispiel Ideen, wie der Pendelverkehr zukünftig reibungsloser und komfortabler erfolgen kann. Digitale Lösungen, die älteren Personen mehr Mobilität im Alltag ermöglichen. Klimaschonende Alternativen, die auf dem Land oder in der Stadt für mehr Lebensqualität sorgen. Oder ausgefallene Entwürfe für den Einsatz autonomer Fahrzeuge auf Straßen oder Schienen. Jeder kann mitmachen und gewinnen. Kreative Zukunftsvisionen, frische Denkanstöße oder unkonventionelle Konzeptskizzen können bis zum 6. Oktober unter http://www.deutscher-mobilitätspreis.de eingereicht werden. Die besten drei Ideengeber erhalten Preisgelder im Gesamtwert von 6.000 Euro. Die besten Ideen werden Ende November bei der Preisverleihung des Deutschen Mobilitätspreises öffentlich bekanntgegeben. In diesem Rahmen werden die Gewinner vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Initiative „Deutschland - Land der Ideen", zusammen mit dem ZVEI, geehrt. Nicht nur die Gewinner profitieren von der Teilnahme am Deutschen Mobilitätspreis. Alle Einreicher haben die Chance, sich mit ihren Projekten um eine finanzielle Förderung durch das BMVI zu bewerben.  ]]> Thu, 12 Sep 2019 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/wettbewerb-welche-ideen-wuerden-die-mobilitaet-in-ihrem-alltag-verbessern8006 <![CDATA[Neue Studie: Klimaschutzziel für Verkehrssektor ist erreichbar]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/neue-studie-klimaschutzziel-fuer-verkehrssektor-ist-erreichbar <![CDATA[Die von der Bundesregierung angestrebte 40-Prozent-Verminderung von Treibhausgasen bis 2030 gegenüber 1990 für den Verkehr ist erreichbar, wenn auch unter Ausreizung aller technischen Hebel. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle, vom BDI veröffentlichte, Studie, an der sich unter anderem der ZVEI beteiligt hat. Die Analyse identifiziert die Elektrifizierung als wesentlichen Schlüssel für die Mobilitätswende. Der Antriebswechsel zur Elektromobilität sowie die Erhöhung der Verfügbarkeit CO2-neutraler Kraftstoffe könnten zusammen rund drei Viertel der erforderlichen Treibhausgasreduktionen ausmachen. Dafür müsse der Anteil der Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen zwischen 2025 und 2030 von rund 30 Prozent auf etwa 75 Prozent ansteigen und der Einsatz CO2-neutraler Kraftstoffe gegenüber 2015 um das Vier- bis Fünffache ansteigen. Ein weiteres Viertel der Treibhausgase ließe sich durch die Verlagerung des Verkehrs auf andere Verkehrsträger, wie zum Beispiel die Schiene, und durch Effizienzsteigerungen einsparen. Für die Elektrifizierung des Verkehrs müsse vor allem die erforderliche Ladeinfrastruktur ausgebaut werden. Auch müsse beispielsweise der Ausbau der Infrastruktur für den Oberleitungs-LKW besonders schnell angegangen werden. So wären bis 2030 statt 500 rund 2.500 Kilometer Autobahn zu elektrifizieren. Rund 120.000 schwere Nutzfahrzeuge seien bis dahin mit Oberleitung, Brennstoffzelle, batterieelektrischem Antrieb und Plug-In-Hybrid-Antrieb auszustatten. Die Studie ist eine Sonderauswertung für den Verkehrssektor, die auf der im Januar 2018 veröffentlichten Studie „Klimapfade für Deutschland“ basiert. ]]> Thu, 14 Feb 2019 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/neue-studie-klimaschutzziel-fuer-verkehrssektor-ist-erreichbar6307 <![CDATA[MES-Expo: Neue Fachmesse zur digitalen Mobilität]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/mes-expo-neue-fachmesse-zur-digitalen-mobilitaet <![CDATA[Vom 5. bis 7. November bietet die neue Fachmesse auf dem Berliner Messegelände vor allem Elektronikzulieferern eine Plattform, auf der sie sich zur Digitalisierung der Mobilität informieren und austauschen können. Die Durchführung der Messe ist im Zweijahresturnus geplant.  Die Kernthemen der MES-Expo sind neben Elektromobilität sowie automatisiertes und autonomes Fahren auch Konnektivität und Cybersicherheit. Dabei geht es sowohl um Automobile als auch um Nutzfahrzeuge und den Schienenverkehr. Inhaltlich begleitet wird die Messe von kurzen und konzentrierten Dialogforen, die der ZVEI organisiert. Dass es einen eigenen Bereich für Start-ups auf der MES-Expo geben wird, befürwortet Olaf Zinne, Geschäftsführer der ZVEI-Plattform Smart Mobility. „Immer mehr etablierte Akteure im Mobilitätssektor setzen auf Kooperationen mit jungen Unternehmen, denn die Kombination aus Agilität und Innovation auf der einen Seite und Erfahrung und profunde Branchenkenntnisse auf der anderen Seite ebnen den Weg für zukunftsfähige Geschäftsmodelle", betont Zinne.]]> Tue, 12 Feb 2019 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/mes-expo-neue-fachmesse-zur-digitalen-mobilitaet6347 <![CDATA[Elektromobilität – auch private Ladeinfrastruktur braucht Förderung]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/elektromobilitaet-auch-private-ladeinfrastruktur-braucht-foerderung <![CDATA[Der Einbau von Wallboxen bereits beim Errichten von Wohn-Neubauten, ist technisch und wirtschaftlich besonders empfehlenswert. Auch der Bestand an jungen Gebäuden lässt sich in der Regel ebenfalls in finanziell vertretbarem Rahmen nachrüsten. Noch immer dürfte jedoch die Haustechnik selten mit Leitungen oder zumindest Leerrohren entsprechend vorbereitet sein. Es gilt also die Awareness bei Architekten, Installateuren und Bauherren zu erhöhen, um bei Planung und Neubau von Wohnungen frühzeitig die besonderen Anforderungen des intelligenten Ladens von Elektrofahrzeugen zu berücksichtigen. Größere Probleme bereitet der Altbau. Eine im Auftrag des ZVEI durchgeführte Studie belegt: Der derzeitige Gebäudebestand im privaten Bereich ist bei weitem nicht fit für die Belastungen durch Ladestationen. Fast drei Viertel aller Immobilien in Deutschland haben Installationen, die 35 Jahre und älter sind. Wenn eine Wallbox installiert werden soll, führt das zu hohen Investitionen für die Überprüfung der vorhandenen Installation und eine Nachrüstung mit der erforderlichen neuen Technik. An diesen ca. 5.000 Euro Kosten scheitern 9 von 10 Vorhaben der Installation von Wallboxen im Privaten Bereich. Bei Arbeitgebern im großen Segment KMU dürfte es ähnlich aussehen. Der ZVEI fordert daher, dass der Staat insbesondere die Ertüchtigung von Elektroinstallationen in solchen Wohnungen, Eigenheimen und Garagen und bei Gewerbebauten in seine Förderstrategien einbeziehen soll – zum Beispiel über KfW-Kredite. Zusätzliche rechtliche Hindernisse gibt es bei Eigentums- und Mietwohnungen. Die Installation einer Wallbox ist eine bauliche Veränderung, der alle Wohnungs-Eigentümer zustimmen müssen. Ein Widerspruch reicht aus, das Projekt zu Fall zu bringen. Aber hier hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier immerhin eine Initiative angekündigt. ]]> Mon, 20 Aug 2018 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/elektromobilitaet-auch-private-ladeinfrastruktur-braucht-foerderung5708 <![CDATA[ZVEI: Intelligentes Verkehrsmanagement statt Fahrverbote für Dieselautos]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/zvei-intelligentes-verkehrsmanagement-statt-fahrverbote-fuer-dieselautos <![CDATA[Das Gericht hat die Zulässigkeit solcher Maßnahmen an enge Grenzen geknüpft und die Notwendigkeit einer vorherigen Prüfung der Verhältnismäßigkeit betont. Fahrverbote sind demnach nur die Ausnahme. Nach ZVEI-Auffassung sollten stattdessen technische Lösungen zur Verkehrssteuerung realisiert werden, denn sie leisten einen nachhaltigeren Beitrag zur Schadstoffreduzierung. Autofahrer in Städten verbringen bis zu 30 Prozent ihrer Fahrzeit mit der Parkplatzsuche. Verkehrsmanagementsysteme könnten zur Verringerung dieses Verkehrs und damit zur Verringerung des Schadstoffausstoßes wesentlich beitragen.  Olaf Zinne, Leiter der ZVEI-Plattform Smart Mobility, spricht sich dafür aus, Verkehrsbedürfnisse und intelligente Technik zusammenzubringen: „Das bereits gestartete Programm zur Förderung kommunaler Maßnahmen in Höhe von einer Milliarde Euro hier einzusetzen, wäre ein richtiger Schritt.“ Sinnvoll sei beispielweise eine Vernetzung von Sensoren an Parkplätzen und von Parkhäusern mit Navigationshilfen in Fahrzeugen. In Pilotversuchen werden solche Lösungen der Elektroindustrie bereits erprobt. So könnte Mobilität intelligenter und effizienter gestaltet und Fahrverbote vermieden werden. Ein Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Umrüstung der kommunalen Flotte auf alternative Antriebe oder Elektromobilität könnten weitere Beiträge leisten.  Der ZVEI setzt sich dafür ein, Mobilität künftig intermodal zu organisieren. Die ZVEI-Plattform „Smart Mobility“ ist eine Initiative zur Erarbeitung branchengrenzen-übergreifender Mobilitätslösungen. Dazu erklärt Zinne: „Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen. Bei dem damit stetig steigenden Mobilitätsverlangen der Bevölkerung, leisten Angebote wie etwa Carsharing einen erheblichen Beitrag zu sauberer Luft. Es ist nun an der Zeit, weitere Impulse zu setzen und zugleich den Rechtsrahmen für das automatisierte Fahren weiterzuentwickeln.“   ]]> Fri, 02 Mar 2018 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/zvei-intelligentes-verkehrsmanagement-statt-fahrverbote-fuer-dieselautos5045 <![CDATA[Fahrerassistenzsysteme für mehr Sicherheit und Komfort]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/fahrerassistenzsysteme-fuer-mehr-sicherheit-und-komfort <![CDATA[In der ganzen Welt passieren unzählige Verkehrsunfälle mit Toten, Verletzten und hohen Sachschäden. Viele dieser Unfälle hätten von modernen Fahrerassistenzsystemen verhindert werden können. Typische innerstädtische Unfallkonstellationen sind dabei z. B. Rechts-Abbiegen oder Auffahrunfälle. Der ZVEI setzt sich dafür ein, Fahrerassistenzsysteme verpflichtend vorzuschreiben, die in solchen Situationen rettend eingreifen. Bereits in der Vergangenheit haben technische Lösungen erheblich zur Verbesserung des Komforts, vor allem aber Verringerung von Unfällen und deren Folgen beigetragen. So waren Anfang der 1970er Jahre jährlich über 20.000 Verkehrstote allein in Deutschland zu beklagen. In der Zwischenzeit wurden ABS, Gurtstraffer, ESP und andere Sicherheitselektroniken eingeführt. Obwohl heute zehnmal so viel Autos unterwegs sind, ist die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland auf ca. 3.000 pro Jahr zurückgegangen. Ob Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), Adaptive Cruise Control (ACC), Lane Departure Warning (LDW), oder Notbremsassistent für LKWs. Derartige Systeme werden – von einigen Premiumfahrzeugen abgesehen – bisher kaum eingebaut und vor allem noch nicht im Rahmen der Typzulassung vorgeschrieben. CDU, CSU und SPD setzen sich dafür ein, nicht abschaltbare Notbremssysteme oder Abbiegeassistenten für LKW und Busse verbindlich vorzuschreiben. Eine Nachrüstpflicht für LKW Abstandswarnsysteme soll geprüft werden. Zudem sollen einzelne Bundesländer eine Bundesratsinitiative planen, die den Bundesgesetzgeber auffordert, sich auf Europäischer Ebene für den verpflichtenden Einsatz einzusetzen. Der ZVEI unterstützt diese Initiativen dem Grunde nach.]]> Mon, 26 Feb 2018 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/fahrerassistenzsysteme-fuer-mehr-sicherheit-und-komfort5022 <![CDATA[Publikation „Qualifikation von Zwischenkreisfilmkondensatoren“]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/publikation-qualifikation-von-zwischenkreisfilmkondensatoren <![CDATA[Ziel einer gemeinsamen Initiative von Bauelementherstellern, Tier1-Automobilzulieferern und Kfz-Herstellern zur Erarbeitung einer Qualifikationsmethodik, um grundsätzliche Eignung der eingesetzten Komponenten zuverlässig sicherzustellen und gleichzeitig für alle Beteiligten eine aus ökonomischer und organisatorischer Sicht sinnvolle Lösung darzustellen. Mehr]]> Wed, 05 Apr 2017 00:00:00 +0200 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/publikation-qualifikation-von-zwischenkreisfilmkondensatoren2591 <![CDATA[Schritt für Schritt zu smarter, elektrischer Mobilität]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/schritt-fuer-schritt-zu-smarter-elektrischer-mobilitaet <![CDATA[Der ZVEI und seine Mitgliedsunternehmen setzen sich dafür ein, neue Technologie marktreif zu machen. Die ZVEI-Themenplattform ‚Automotive – Electronics, Infrastructure and Software‘ ist die Plattform für Zulieferer elektrotechnischer und elektronischer Produkte, von der klassischen Automobilelektronik über Bordcomputer und Software bis hin zu Energielieferanten für Elektromobilität. Sie wurde gegründet, um der deutschen Automobilindustrie die Zukunft als Innovationsführer zu sichern. Mitglieder des ZVEI arbeiten darüber hinaus bei der Nationalen Plattform Elektromobilität mit. Die hier zusammenarbeitenden Experten stellen ihre Kompetenz der Politik zur Verfügung um Deutschland auf dem Weg zum Leitmarkt Elektromobilität voran zu bringen. Eine Reihe von Automobilherstellern haben angekündigt auf der IAA neue Modelle mit großer Reichweite zu präsentieren. Der ZVEI sieht in einer flächeneckenden Ladeinfrastruktur eine Voraussetzung, dem Leitmarkt Elektromobilität Deutschland näher zu kommen. Die Bundesregierung ist einem Vorschlag des ZVEI gefolgt, für öffentliche zugängliche Ladeinfrastruktur 300 Millionen Euro Fördermittel bereitzustellen. Seit 1. März 2017 können bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) Anträge gestellt werden.]]> Wed, 22 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/schritt-fuer-schritt-zu-smarter-elektrischer-mobilitaet2170 <![CDATA[Consumer Components in Safe Automotive Applications]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/consumer-components-in-safe-automotive-applications <![CDATA[Immer mehr Halbleiter, die nicht speziell für den Automobilmarkt und deren Anwendungsprofile entwickelt wurden, kommen in Fahrzeugen zum Einsatz. Angesichts der Tatsache, dass in der automobilen Wertschöpfungskette verstärkt fortschrittliche Fahrassistenzsysteme und Sicherheitsfunktionen Eingang finden, kann jede ausfallende Komponente potentiell die Anwendung beeinträchtigen und Sicherheitsrisiken auslösen. Die im ZVEI organisierten Anbieter von Halbleitern, Optokomponenten als auch passiven Komponenten sehen die Notwendigkeit, das Risikobewusstsein zu steigern, wenn Teile, die nicht speziell für automobile Anwendungen entwickelt wurden, in Fahrzeugen verwendet werden. In einem Positionspapier wurde herausgearbeitet, warum der Trend, vermehrt automobilfremde Teile in automobilen Anwendungen vorzusehen, unvermeidlich ist und sich ausweiten wird. Hervorgehoben wird, dass moderne automobilfähige Lösungen von Stärken abhängen, die bereits während der Technologie-, Gehäuse- und Komponentenentwicklung definiert wurden, um Zielvorgaben an Qualität, Zuverlässigkeit, Lebenszeit und Sicherheit zu erreichen. Die automobile Zulieferkette braucht eine neue, zukunftssichere und zuverlässige Kooperationsgrundlage. Die Zusammenarbeit zwischen OEMs, Erstzulieferern (Tier1) und Komponentenhersteller bei der Entwicklung muss substanziell weiterentwickelt werden, um die oben beschriebenen neuen Risiken in der Wertschöpfungskette zu identifizieren und zu minimieren. Fact Sheet Ziel der Arbeitsgruppe ist es, Transparenz bezüglich möglicher Unterschiede zwischen Komponenten, die spezifisch für den Automobilmarkt definiert und entwickelt wurden („Automotive“) und Bausteinen z.B. für den Consumer-Markt („Consumer“) zu schaffen. Gemeinsam wurde ein „Fact Sheet“ erstellt, das insgesamt 66 mögliche Unterschiede in der Markt-Bandbreite zwischen „Automotive“ und „Consumer“ aufführt. Es beschreibt zudem die Konsequenzen für das Automobil, falls die Automotive-Anforderungen nicht erfüllt sind. Das Dokument erläutert auch das Investment, das der Komponentenhersteller leistet, um die Automotive Fähigkeit bereitzustellen. Der ZVEI stellt den aktuellen Stand des Fact Sheets hiermit allen Interessenten für Feedback und eine gemeinsame Diskussion zur Verfügung. Der wesentliche nächste Schritt ist, die Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern, Tier1 und Komponentenherstellern so zu optimieren, dass potentielle Unterschiede nicht nur identifiziert werden, sondern auch die aus den relevanten Unterschieden resultierenden Risiken in der jeweiligen Applikation analysiert, minimiert oder sogar eliminiert werden. Am Ende jedes dieser Prozesse sollte letztlich eine bewusste Risikobewertung unter Einbindung der gesamten Lieferkette stehen, die zu einer finalen Akzeptanz der verbleibenden Konsequenzen oder einem Verwerfen der Lösung führt.]]> Tue, 14 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/consumer-components-in-safe-automotive-applications2352 <![CDATA[​Positionspapier: Consumer Components in Safe Automotive Applications]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/positionspapier-consumer-components-in-safe-automotive-applications <![CDATA[Im Positionspapier ist zusammengefasst, warum der Trend, vermehrt automobilfremde Teile in automobilen Anwendungen vorzusehen, unvermeidlich ist und sich ausweiten wird. Mehr]]> Tue, 14 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/positionspapier-consumer-components-in-safe-automotive-applications2354 <![CDATA[Weißbuch „Voreilende Massekontakte in der Automobilindustrie"]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/weissbuch-voreilende-massekontakte-in-der-automobilindustrie <![CDATA[Namhafte Tier1- & Tier2-Zulieferer haben ein Weißbuch zur Einführung voreilender Massekontakte als zusätzlicher Elektronikschutz in der Automobilindustrie erstellt, in dem auch allgemeine Lösungsvorschläge enthalten sind. Unter voreilenden Massekontakten versteht man hier entsprechend der Bezeichnung „FMLB: First-Mate–Last-Break“ Kontakte, die beim Zusammenstecken einer Verbindung als erste kontaktieren bzw. als letzte öffnen. Voreilende Massekontakte helfen heute bereits in vielen Industriebereichen, Kontaktiervorgänge sicherer ausführen zu können. Sie stellen noch vor dem Aufbau der erforderlichen Signal- und Versorgungsleitungen einen Massepotentialbezug her, der Mensch und Elektronik zuverlässig schützt. Dieser Vorteil würde sich im Automobil ebenso zeigen. Beim Stecken/Ziehen der Steuergeräte-Stecker unter Spannung (Hot Plugging) können Halbleiter durch elektrische Überlastung (Electrical Overstress EOS) zerstört werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein hoher Prozentsatz dieser Halbleiterausfälle im Automobil in Steuergeräten durch voreilende Massekontakte vermieden werden kann. Die Einführung voreilender Massekontakte als zusätzlicher Elektronikschutz stellt eine wichtige Voraussetzung auf dem Weg zum Erreichen des Null-Fehler-Ziels in der Automobilindustrie dar.Mehrere namhafte Zulieferer (Tier1 und Tier2) haben sich dazu geäußert und im Rahmen eines ZVEI-Arbeitskreis ein Weißbuch „Voreilende Massekontakte in der Automobilindustrie“ erstellt, das interessierte Leser in das Thema einführen soll. Neben einem Überblick zu dem Thema werden im Weißbuch auch allgemeine Lösungsvorschläge aufgezeigt. Der Leser soll sich somit über die relevanten Themen im Zusammenhang mit der Konstruktion und Einführung von Steckern mit voreilenden Massekontakten informieren können. Das Weißbuch steht als kostenloser Download zur Verfügung und ist mittlerweile in folgenden Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Chinesisch, Französisch, Japanisch, Russisch, Spanisch, Portugiesisch und Koreanisch.]]> Tue, 14 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/weissbuch-voreilende-massekontakte-in-der-automobilindustrie2358 <![CDATA[​Voreilende Massekontakte in der Automobilindustrie​]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/voreilende-massekontakte-in-der-automobilindustrie <![CDATA[​Voreilende Massekontakte helfen heute bereits in vielen Industriebereichen, Kontaktiervorgänge sicher ausführen zu können. Die Einführung voreilender Massekontakte als zusätzlicher Elektronikschutz stellt eine wichtige Voraussetzung auf dem Weg zum Erreichen des Null-Fehler-Ziels in der Automobilindustrie dar. Namhafte Zulieferer (Tier1 und Tier2) haben im Rahmen eines ZVEI-Arbeitskreis ein Weißbuch „Voreilende Massekontakte in der Automobilindustrie“ erstellt, das interessierte Leser in das Thema einführen soll. Neben einem Überblick zu dem Thema werden im Weißbuch auch allgemeine Lösungsvorschläge aufgezeigt. Mehr]]> Tue, 14 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/voreilende-massekontakte-in-der-automobilindustrie2361 <![CDATA[Schadteilanalyse Feld in der Automobil Elektronik-Lieferkette]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/schadteilanalyse-feld-in-der-automobil-elektronik-lieferkette <![CDATA[Die zunehmend komplexen Qualitätsanforderungen in elektronischen Fahrzeugsystemen können nur durch enge Zusammenarbeit über der gesamten Lieferkette sichergestellt werden. Eine wichtige Aufgabenstellung ist hierbei die Befundung von Feldschadenteilen. Die 2009 veröffentlichte Empfehlung des VDA „Schadteilanalyse Feld“ liefert hierzu eine allgemeine Prozessbeschreibung sowie einen spezifischen Auditstandard.  Durch deren Verankerung im VDA Band 6.3 ist diese Empfehlung eine Arbeitsgrundlage in der Automobilindustrie geworden. Der ZVEI hat mit seinem Arbeitskreis Schadteilanalyse Feld die Umsetzung der VDA Empfehlung in der Elektronik-Lieferkette beschrieben – vom  OEM über den Tier1 zum Unterlieferanten. Der hierbei entstandene Leitfaden soll helfen, die im VDA Auditstandard formulierten Prozessanforderungen zu erfüllen. Fehleranalyse ist ein aufwendiges Unterfangen und übersteigt die Produktions- und anteilige Entwicklungszeit um ein Vielfaches. Auch wenn nicht alle im Feld ausgetauschten Komponenten an den Hersteller zurückgeliefert werden, ist der erforderliche Aufwand zur Bestätigung der Ausfallursache immens. Der ZVEI Leitfaden soll der Elektronik-Zulieferindustrie helfen, den Prüfaufwand - gemäß VDA Empfehlung - für Teile mit bekannten Ausfallursachen zu reduzieren und das Analysepersonal auf Schadteile mit neuen oder unbekannten Ausfallursachen zu lenken, um so deren Effizienz zu steigern. Der Leitfaden kann grundsätzlich auch bei der Befundung von Ausfallteilen aus Null-Kilometer Reklamationen verwendet werden. Kostenaspekte wurden entsprechend der VDA Empfehlung nicht betrachtet. Zu dieser Thematik sei insbesondere auf das CLEPA Dokument "CLEPA Position on Warranty between two commercial parties" verwiesen. Ergänzend zur Empfehlung „Schadteilanlayse Feld“ hat der VDA im Oktober 2011 den Auditstandard "Das gemeinsame Qualitätsmanagement in der Lieferkette, Vermarktung und Kundenbetreuung, Schadteilanalyse Feld" veröffentlicht. Dieser wird bei Prozessaudits zunehmend genutzt, um die Fähigkeit des Befundungsprozesses beim Hersteller eines reklamierten Schadteils zu bewerten. Eine proaktive Marktbeobachtung sollte von allen beteiligten Unternehmen im Rahmen des jeweiligen Verantwortungsbereiches organisatorisch verankert werden. Die ZVEI Mitglieder können den vorliegenden Leitfaden dazu nutzen, um ihre internen Prozesse an diese neuen Herausforderungen der Automobilzulieferindustrie anzupassen.]]> Tue, 14 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/schadteilanalyse-feld-in-der-automobil-elektronik-lieferkette2379 <![CDATA[​​Leitfaden Schadteilanalyse Feld]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/leitfaden-schadteilanalyse-feld <![CDATA[Der Leitfaden beschreibt die wesentlichen Elemente der VDA Empfehlung "Schadteilanalyse Feld", mit besonderem Blick auf die Lieferkette zwischen OEM, Tier1 und Unterlieferanten von elektronischen Automobilprodukten. Mehr]]> Tue, 14 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/leitfaden-schadteilanalyse-feld2385 <![CDATA[Software für Mobilität kommt von der Elektroindustrie]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/software-fuer-mobilitaet-kommt-von-der-elektroindustrie <![CDATA[Die Automobilelektronik verändert sich durch die Digitalisierung und Vernetzung dramatisch. In neuen High-End-Fahrzeug finden sich an die 100 Steuergeräte, 150 Aktoren und 200 Sensoren, alle vernetzt mit dem Bordcomputer. Jedes zweite neu gebaute Fahrzeug ist mittlerweile mit einer Internet-Konnektivität ausgestattet. So hat ein Fahrzeug heute zwischen 10 und 15 Millionen Lines of Code – also Software; das übertrifft selbst eine Boeing 787. Sieben von zehn der deutschen Automobilmanager glauben daher einer Kienbaum-Studie zufolge, dass das Software ihr Geschäft der Zukunft bestimmt. Diese Herausforderungen erörtern Experten der Automobilindustrie und der Elektroindustrie mit Entscheidern aus Wissenschaft und Politik in der Themenplattform „Automotive – Electronics, Infrastructure and Software“ im ZVEI. Am 6. und 7. Dezember 2017 lädt sie zum 10. Kompetenztreffen Automobilelektronik nach München ein. Mit der dort diskutierten Weiterentwicklung der Fahrerassistenzsysteme in Richtung automatisiertem Fahren und mit der Vernetzung der Fahrzeuge mit der Infrastruktur wachsen die Datenmengen und der Komplexitätsgrad der Technologie. Sowohl bei der Hardware als auch bei der Software sind die Anforderungen an Fehlerfreiheit und Ausfallsicherheit bei sicherheitsrelevanter Funktionen im Auto besonders hoch. Bei solchen spezifischen Anforderungen an die Fahrzeuge liegt die Kompetenz der Elektronik-Partner der Automobilindustrie im ZVEI.]]> Tue, 14 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/software-fuer-mobilitaet-kommt-von-der-elektroindustrie2172 <![CDATA[Schienenverkehr, der Technologietreiber im Hintergrund]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/schienenverkehr-der-technologietreiber-im-hintergrund <![CDATA[Sichere, energieeffiziente und komfortable Mobilität ist ein permanentes Ziel – im Bereich des Schienenverkehrs ist das längst Realität. Dazu leisten Elektrotechnik und Elektronik sowohl in den Fahrzeugen als auch in der Infrastruktur die maßgeblichen Beiträge. Rund 120 ZVEI-Mitgliedsunternehmen aus dem Bereich der Bahnindustrie präsentieren ihre Technologien regelmäßig auf der Berliner Messe „Innotrans“. Dazu gehören Systemhäuser genauso wie Spezialisten und Ausrüster von Bahnhöfen oder Bahninfrastruktur. Die Elektroindustrie treibt Digitalisierung und Vernetzung auch im Verkehrswesen voran. Weiter als beim Straßenverkehr ist die Industrie auf der Schiene. In Städten wie Paris, Sao Paulo oder Nürnberg sind bereits hoch automatisierte, fahrerlose U-Bahnen gern genutzte Verkehrsmittel. Die Fahrzeuge kommunizieren untereinander und mit der Infrastruktur. Sensoren liefern laufend Informationen über Geschwindigkeit und Ort des Zugs und vor allem über Schienen- und Fahrzeugzustand. Sie ermöglichen somit eine lückenlose Begleitung des Betriebs, beugen Störungen vor und machen vorausschauende Wartung möglich. Der Bahnkunde bemerkt davon nichts, aber alle diese Features tragen zu seiner Sicherheit bei und zur Minimierung von Ausfallzeiten und Reparaturkosten. Der ZVEI bietet die Plattform auf der sich Mobilitäts-Unternehmen vorwettbewerblich begegnen, um technische Fragestellungen wie zu Schnittstellen oder auch Themen wie Qualitätsanforderungen zu klären. Es geht auch darum, politische oder rechtliche Fragen zu erörtern. Schließlich ist Zusammenarbeit und Vernetzung zu Wertschöpfungsnetzwerken das Gebot der Zeit – gerade in der digitalen Welt.]]> Tue, 14 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/schienenverkehr-der-technologietreiber-im-hintergrund2174 <![CDATA[Robustness Validation]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/robustness-validation <![CDATA[Auch nach Fertigstellung von fünf Handbüchern zu Robustness Validation besteht weiterhin großer Bedarf sich zu dem Thema und dessen Umsetzung auszutauschen. Das Robustness Validation Anwenderforum bietet hierzu Gelegenheit und hat unter anderem die Erstellung von „Fact Sheets“ zu wesentlichen Topics der Robusten Validierung in Angriff genommen. Diese bewusst kurz gehaltenen Informationen bieten einen schnellen Einstieg in die Thematik und sollen insbesondere in Gesprächen mit den Geschäftspartnern eine gemeinsame Basis ermöglichen. Erste, sehr positive Erfahrungen bei der Umsetzung von RV konnten die Mitgliedsfirmen im Bereich Automotive als auch im Bereich Aerospace erzielen. Mehr Informationen und Downloads (in Englisch)]]> Tue, 14 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/robustness-validation2293 <![CDATA[Progress Report: Applikationsgruppe Automotive]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/progress-report-applikationsgruppe-automotive <![CDATA[Der letzte Fortschrittsbericht der Applikationsgruppe Automotive (APG) wurde im Rahmen des 8. Kompetenztreffens Automobilelektronik im Dezember 2013 vorgestellt. Mehr]]> Wed, 01 Mar 2017 00:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/progress-report-applikationsgruppe-automotive2444 <![CDATA[Papier zu "Bidirektionalem Laden, Rückspeisung"]]> https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/papier-zu-bidirektionalem-laden-rueckspeisung <![CDATA[ Die starke Volatilität regenerativer Energieerzeugung verlangt nach umfangreichen Vorkehrungen in den Netzen, damit die Sicherheit in der Stromversorgung weiterhin gegeben ist. Ein Aspekt ist dabei die Ausgewogenheit zwischen elektrischer Erzeugung und Verbrauch, die stets gewährleistet sein muss. Als fluktuierende Quellen sind Sonne und Wind nicht zu jeder Tageszeit ausreichend verfügbar. Flexible, steuerbare Verbrauchs- oder Erzeugungseinrichtungen müssen den erforderlichen Ausgleich übernehmen. Hier können auch die zunehmend vorhandenen Fahrzeugbatterien der batteriebetriebenen Elektrofahrzeuge im Rahmen des Hochlaufs der Elektromobilität im Wege der Rückspeisung von Energie eine stabilisierende Wirkung ausüben. VDA und ZVEI haben die grundlegenden Aspekte dieser Technik zusammengetragen. Positionspapier]]> Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0100 https://www.zvei.org/themen/mobilitaet/papier-zu-bidirektionalem-laden-rueckspeisung8145