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03.03.2014

MES als Erfolgsfaktor der Produktion

MES – Manufacturing Execution Systems – haben sich zum strategischen Element der flexiblen und vernetzten Produktion entwickelt. Fachlich vereinen MES alle Aufgaben des modernen Produktionsmanagements in einem zunehmend integrierten Softwaresystem und bilden zugleich die operative Plattform für zukünftige Anforderungen der Unternehmen auf dem Weg zur „Digitalen Fabrik“ und zur Fabrik der Zukunft.

MES combine tasks of production management in a software system.

MES bündeln Aufgaben des Produktionmanagements in einem Softwaresystem.

© ZVEI

MES-Lösungen gewinnen bei Unternehmen in den Bereichen der Prozess- und Fertigungstechnik zunehmend an Bedeutung und Verbreitung. Diese Entwicklung ist insbesondere vor dem Hintergrund der fortschreitenden Globalisierung der Wirtschaft und des damit steigenden Wettbewerbsdrucks zu sehen. Neben den Entwicklungen im Umfeld der Produktion sowie der Einführung neuer Produktions- und Logistik-Konzepte sind die Veränderung der Produkte sowie der Produktentstehungsprozess die treibenden Komponenten für den Einsatz von MES.

Vorteile in mehrerer Hinsicht

Produktlebenszyklen werden immer kürzer, Produkte technologisch immer komplexer – und das bei gleichzeitiger Reduktion von Entwicklungszeit, erhöhter Anzahl von Prototypen und variantenreicherer Produktion. „Time to market“ ist im globalen Wettbewerb ein tragender und entscheidender Erfolgsfaktor für Produzenten.

Jede Branche nutzt MES anders

MES-Lösungen werden heute weitgehend aus konfigurierbaren Modulen zusammengestellt. Typischerweise beträgt der konfigurierbare Anteil ca. 60 bis 70 Prozent, die branchen- und kundenspezifischen Erweiterungen machen zwischen 30 und 40 Prozent der Funktionen aus. Wichtig für den Erfolg ist, dass die Systeme auf die Aufgabe zugeschnitten werden.

MES systematisch aufbereitet

Eine Orientierungshilfe für die heterogene Begriffswelt bietet die 90-seitige ZVEI-Broschüre „Manufacturing Execution Systems (MES) - Branchenspezifische Anforderungen und herstellerneutrale Beschreibung von Lösungen". Um Relationen und Bedeutung verwendeter Begriffe zu klären, werden – basierend auf der Struktur nach IEC 62264 – die heute in verschiedenen Branchen oder herstellerspezifisch genutzten Begriffe klassifiziert und eingeordnet.
Daneben enthält die Broschüre Beschreibungen typischer Betriebsabläufe aus unterschiedlichen Branchen der Prozess- und Fertigungsautomation und erläutert, wie die einzelnen Aktivitäten in Produktion, Qualität, Instandhaltung und Lagerhaltung durch MES-Werkzeuge unterstützt werden können.

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