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20.03.2019

Hausgeräte-Markt 2018: Wachstum bei Kleingeräten, leichter Rückgang bei Großgeräten

Nach zehn Jahren Wachstum ist der deutsche Hausgerätemarkt im Jahr 2018 in etwa stabil geblieben. Der inländische Herstellerumsatz mit großen und kleinen Hausgeräten lag in Summe bei ca. 8,6 Mrd. Euro (ohne MwSt.). Der Umsatz mit kleinen Hausgeräten ist dabei um etwa drei Prozent auf 2,9 Mrd. Euro gewachsen. Eine leicht rückläufige Entwicklung von minus 0,5 Prozent auf 5,7 Mrd. Euro gab es bei den Haushalt-Großgeräten.

Ausblick 2019: Stabile Entwicklung erwartet

Ein Plus verbuchten die Verkäufe von freistehenden Kühlgeräten, Einbau-Backöfen und vollintegrierten Einbaugeschirrspülern. Im Trend liegen außerdem Multifunktionsgeräte wie Waschtrockner und Induktionskochfelder mit integriertem Dunstabzug.
 
Zweistellige Zuwachsraten verbuchten smarte Hausgeräte. Etwas mehr als zehn Prozent des Inlandsgeschäfts mit Großgeräten entfiel auf vernetzbare Geräte (Basis Wert).
Im Bereich Kleingeräte kamen die Wachstumstreiber überwiegend aus dem Produktsegment Bodenpflege. Kabellose Staubsauger, Staubsaugerroboter und Nass-/Trockensauger legten deutlich zu. Zudem ist der Umsatz mit Kaffeevollautomaten ist gestiegen.  

Bei Groß- und Kleingeräten legen die Verbraucher weiterhin Wert auf gute Ausstattung und hohen Bedienkomfort. Design, niedriges Betriebsgeräusch und Zeitersparnis sind ebenfalls wichtige Kaufkriterien. Bei Wäschepflegegeräten ist der Trend zu größeren Füllvermögen deutlich.
 
Uneinheitlich lief im Jahr 2018 das Exportgeschäft. Während nach amtlichen Zahlen Kleingeräte um 3,5 Prozent zulegten (Basis Wert), ging der Großgeräteexport um etwa zwei Prozent zurück. Insgesamt wurden 2018 Groß- und Kleingeräte im Wert von neun Mrd. Euro exportiert. Etwa 70 Prozent davon gingen in Länder des EU-Binnenmarkts.

Im Jahr 2019 rechnet die Branche im Inland bei Kleingeräten mit einem leichten Wachstum von ein bis zwei Prozent, bei Großgeräten mit einer weiterhin stabilen Entwicklung.

Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Hausgeräteindustrie liegt bei ca. 48.000 (ohne Zulieferer), nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

 

 

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