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17.12.2018

IoT – Vom intelligenten Gebäude zu smarten Services

Unter dem Motto „IoT – Vom intelligenten Gebäude zu smarten Services“ zeigte die Veranstaltung, dass die Methoden des (semantischen) Internets das Vernetzen von Geräten unterschiedlicher Hersteller und das Koppeln der Gebäudeautomation mit Webservices und Dienstleistungen ermöglichen.

Ein Teilnehmer stimmt ab über das beste Start-up-Konzept.

Der Trend zur Cloudifizierung – also dem Speichern, Analysieren, Bearbeiten und Verknüpfen von Daten in der Cloud – verändert zunehmend die Systemarchitektur der Gebäudeautomation. 

Dabei liefert künstliche Intelligenz (KI) in Verbindung mit der Gebäudeautomation zusätzliche Use Cases und die Optimierung der Abläufe im Gebäude. Allerdings braucht KI auch offene Schnittstellen und eine semantische Interoperabilität als Schlüssel zum IoT und zur Serviceentwicklung. Für außenstehende IT-Fachleute ist es nicht möglich, in die Tiefen einer Gebäudeautomation einzudringen. 

Damit die neu entstehende Servicewelt mit der Gebäudeautomation interagieren kann, müssen die Methoden des Semantic Web  genutzt werden. Das ZVEI-Kolloquium zeigte, dass die Gebäudeautomationsstandards, aber auch die proprietären Geräte für IT-Fachleute mit den Mechanismen des Semantic Web vernetzbar sind, ohne diese Applikationen oder Geräte in der Tiefe zu kennen.

Es braucht also ein Begrifflichkeiten-Lexikon, eine gemeinsame Ontologie, damit Gebäudeautomationskomponenten, Apps und proprietäre Systeme über das IoT interagieren können. Dies ist Voraussetzung, um Services skalieren zu können. 

Start-up Pitch: Innovationen rund ums Smart Home

Zum ersten Mal wurde anlässlich des ZVEI-Kolloquiums ein Start-up Pitch durchgeführt. Innovative Projekte und kreative Ideen rund um Services im smarten, vernetzten Gebäude waren gefragt: Welches neue Geschäftsmodell verspricht den meisten Nutzen und überzeugt die Teilnehmer der Veranstaltung? 

13 Firmen haben sich an der Ausschreibung beteiligt. Aus den eingereichten Projekten wurden fünf Finalisten ausgewählt, die ihr Konzept dem Publikum vorstellen konnten: Ilmsense GmbH, roofSec GmbH, Casavione e.K., Hum Systems GmbH und Eigenheim Manager GmbH. 

Die Abstimmung über das beste Geschäftsmodell erfolgte live während der Veranstaltung. Gewonnen hat die Ilmsens GmbH und erhält eine Wildcard für einen Investoren-Pitch bei der „Fluxunit – Osram Ventures“.

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