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28.06.2018

Verbändeimpuls zur Dialogplattform eHealth-Zielbild für Deutschland findet erneut politisches Gehör

Vor wenigen Tagen hat der ZVEI mit weiteren Verbänden der industriellen Gesundheitswirtschaft eine „Dialogplattform eHealth-Zielbild für Deutschland“ vorgeschlagen, die unterschiedliche Politikfelder stärker miteinander vernetzen und mit allen an der Gesundheitsversorgung Beteiligten unter zentraler politischer Moderation stattfinden soll.

Die Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat am 26. Juni 2018 ein E-Health-Positionspapier unter Federführung des zuständigen Berichterstatters Tino Sorge, MdB verabschiedet, das sich in großen Teilen mit dem jüngst veröffentlichten branchenübergreifenden Diskussionspapier der Verbände der industriellen Gesundheitswirtschaft deckt. Im Mittelpunkt dabei steht ein politisch geführter eHealth-Strategieprozess mit gemeinsamen Zielen für eine erfolgreiche digitale Transformation der Gesundheitsversorgung.

Im aktuellen E-Health-Positionspapier der Union finden sich nicht nur ein gemeinsamer Dialog, sondern auch die aus Sicht der Verbände zentralen Herausforderungen wieder, die bei der Digitalisierung des Gesundheitssystems bewältigt werden müssen. Dazu zählen u.a. mehr Rechtssicherheit beim Umgang mit personenbezogenen Gesundheitsdaten und damit ein zeitgemäßes Datenschutzrecht, vernetzte Forschung, stärkere Interoperabilität sowie finanzielle Förderung von Bund und Ländern für die Digitalisierung.

Bereits im Januar hat der ZVEI gemeinsam mit den Verbänden BIO Deutschland, Bitkom, Bundesverband Gesundheits-IT, BVMed, SPECTARIS, VDGH und vfa einen Aufruf für die Entwicklung eines nationalen eHealth-Zielbildes sowie die Implementierung einer daraus abgeleiteten eHealth-Strategie gestartet. Ein solches Zielbild soll allen Beteiligten im Gesundheitssystem eine notwendige Orientierung geben und es ihnen ermöglichen, konkrete Ziele zu definieren und zu erreichen.  Auch dieser Verbände-Aufruf hat politisches Gehör gefunden: Wenige Wochen später wurde im Koalitionsvertrag die Erarbeitung eines eHealth-Zielbildes bis 2020 festgeschrieben.

Beide Verbände-Initiativen haben großen medialen und politischen Zuspruch gefunden. Konkrete Inhalte sollen laut Unionspapier sogar Eingang ins anstehende „eHealth-Gesetz 2.0“ finden. Dies zeigt, welch hohe gesamtgesellschaftliche Bedeutung das Thema, aber auch eine innovationsstarke industrielle Gesundheitswirtschaft für Deutschland hat.

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