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01.03.2021

Staubsaugerroboter auf dem Vormarsch

Smartes Wohnen erfreut sich großer Beliebtheit. 2020 nutzten 40 Prozent der Deutschen mindestens eine Smart-Home-Anwendung, 38 Prozent konnten sich eine Nutzung zumindest vorstellen. Hauptanschaffungsgrund für Smart-Home-Lösungen ist vor allem die Steigerung des Wohnkomforts.

Deswegen sind besonders intelligente Geräte, die lästige Alltagstätigkeiten – beispielsweise Reinigen – übernehmen, gern gesehen (Quelle: Splendid Research 2021). Staubsaugerroboter liegen dabei voll im Trend. 2020 stieg der Umsatz mit Staubsaugerrobotern in Deutschland um etwa 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Quelle: GfK).

 

Das Angebot an Saugrobotern wächst zunehmend und auch in ihren Funktionen variieren die kleinen Helfer. Unterschiede ergeben sich bereits bei der Art der eingesetzten Reinigungsbürsten. Von Modellen mit Gummiwalzen, Stoffwalzen, Fächerbürsten, Walzen mit unterschiedlich harten Borsten bis hin zu Kombinationen der einzelnen Typen ist auf dem Markt alles vertreten. Jede Walzenart hat ihr spezielles Einsatzgebiet, weswegen die Roboter verschiedene Bodenarten bearbeiten können.  

 

Vielfältige Funktionen – Staubsaugerroboter werden immer intelligenter
 

Bei der Navigation setzen die Hersteller ebenfalls auf verschiedene Techniken. Manche Roboter können neben der selbständigen Reinigung zusätzlich über eine Fernbedienung, per App oder Sprachbefehl ferngesteuert werden. Für letzteres sind jedoch meistens eine App oder ein Smart Speaker Voraussetzung. Über die App ist es zudem meistens möglich Reinigungszeitpläne, unterschiedliche Reinigungsprofile oder „No-Go-Zonen“ einzustellen.  

 

Bei der Navigation zeigt sich der größte technische Fortschritt: Fuhr der Großteil der Roboter anfangs noch im „Chaos“-Prinzip durch die eigenen vier Wände, setzen die meisten Modelle mittlerweile auf Kameras, Sensoren oder Laser, über die eine Karte der Wohnung erstellt wird. Das ermöglicht eine genauere und effizientere Reinigung. Die Sensoren stellen zudem sicher, dass Treppenabsätze erkannt werden und das Herabstürzen des Roboters verhindert wird. Und sollen erkannte Hindernisse mal überwunden werden, stellen Türschwellen oder Teppichkanten bis zu einer Höhe von 2 cm bei einigen Modellen inzwischen auch keine Barriere mehr da. 

 

Eine neue Entwicklung in diesem Produktsegment sind Kombigeräte, die Wischen und Saugen können. Hier ist das Angebot allerdings noch nicht so breit, wie bei den reinen Saugrobotern. So oder so, Saugroboter können den Alltag erheblich erleichtern. 

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