Circular Economy

Das Streben nach einer Circular Economy steht zu Recht ganz oben auf der politischen Agenda.

Das ganzheitliche Schließen von Stoffkreisläufen ist ein zentraler Weg für nachhaltiges Wirtschaften und damit auch für das Erreichen der Klimaziele. Jedoch darf kein einseitiger Ansatz verfolgt werden.

Ein wettbewerbsfähiges Europa ist nicht ausschließlich von der Erreichung ökologischer Zielsetzungen abhängig. Die anstehende Transformation ist nur dann wirklich „nachhaltig“, wenn in ihrer Umsetzung eine Balance zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sowie gesellschaftlicher Verantwortung gefunden wird.

Die Elektro- und Digitalindustrie unterstützt diesen Weg. Sie ist vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrungen mit der Umsetzung von nachhaltigkeitsbezogenen Anforderungen gern bereit, einen konstruktiven und zielführenden Beitrag für ein nachhaltig wettbewerbsfähiges Europa und damit eine nachhaltige Circular Economy zu leisten. Im ZVEI setzen wir den Fokus auf folgende Themen: Ecodesign, Produktverantwortung, Rezyklateinsatz, Informationsweitergabe und Umweltnormung.

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29.07.2025

IFA Berlin zeigt Megatrends, KI, vernetztes Wohnen, 5G und Green Tech

Nach der erfolgreichen Jubiläums-IFA im vergangenen Jahr setzt die internationale Messe für Consumer and Home Technologies 2025 neue Akzente. Im Fokus stehen vier Tech-Megatrends: Künstliche Intelligenz, vernetztes Wohnen, 5G und Green Tech. Darüber hinaus werden die Themen Content Creation, Audio, Gaming, Digital Health und Mobility ausgebaut und in Szene gesetzt. Die IFA-Veranstalter erwarten volle Hallen auf dem Berliner Messegelände, über 215.000 Fach- und Privatbesucher und 4.500 Medienvertreter.

31.03.2025

Green-Claims-Richtlinie nicht erforderlich, sondern problematisch

Die Aussagekraft von umweltbezogenen Angaben soll verbessert und transparenter gemacht werden. 2024 wurde die EU-Richtlinie zu Stärkung der Verbraucher beschlossen, u.a. um Greenwashing zu verhindern. Diese ergänzt die bestehende EU-Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken (UGP) um den Aspekt Umweltaussagen. So sind künftig allgemeine Umweltaussagen verboten, wenn keine entsprechende Fundierung erbracht wird. Nach Bestreben der EU sollen diese Vorgaben nun durch die Green-Claims-Richtlinie (GCD) ergänzt werden.

Die notwendigen Anforderungen an Umweltaussagen wurden durch die erst kürzlich verabschiedete EU-Richtlinie zu Stärkung der Verbraucher (EmpCo) ausreichend bestimmt. Die Green-Claims-Richtlinie wird nicht nur zu einer überflüssigen Doppelregulierung führen, sondern bringt Rechtsunsicherheit aufgrund von Widersprüchen zwischen den Rechtsakten mit sich, die es jetzt zu vermeiden gilt.

 

06.11.2024

Temu: EU-Kommission eröffnet Verfahren

Online-Marktplätze aus Nicht-EU-Staaten wie Temu, die billige Produkte direkt aus Fernost vertreiben, etablieren sich zunehmend. Europäische Standards und Sicherheitsbestimmungen werden hierbei nicht durchgehend eingehalten, Verbrauchergefährdung und Wettbewerbsverzerrungen sind die Folge. Deutschland und andere EU-Staaten drängen auf wirkungsvolle Maßnahmen gegen Verstöße, die Kommission hat kürzlich ein förmliches Verfahren eröffnet.

28.10.2024

„Reparieren statt wegwerfen“ ohne Förderung für professionelle Reparaturen

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) hat das im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vorgesehene Förderprogramm „Reparieren statt Wegwerfen“ offiziell angekündigt. Gefördert werden ab Dezember 2024 ehrenamtliche Initiativen, die Verbraucherinnen und Verbrauchern die Reparatur defekter Produkte ermöglichen.

23.10.2024

ZVEI-Stellungnahme zum ElektroG

Am 9. Oktober wurde der Regierungsentwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) im Bundeskabinett verabschiedet.