Intelligente Mobilität ist elektrifiziert, digitalisiert, vernetzt und emissionsarm

Elektrische, vernetzte und emissionsarme Mobilität ist nur durch den Einsatz von Elektrotechnik und Elektronik möglich. Die Elektro- und Digitalindustrie trägt mit ihren Systemen und digitalen Lösungen taktgebend zur Weiterentwicklung und Modernisierung der einzelnen Verkehrsmittel und des gesamten Verkehrssystems bei. Ihre Innovationen sind der Hebel, um europäische und klimapolitische Ziele im Verkehr zu realisieren.

Technische Lösungen für eine zukunftssichere Mobilität 

Die Elektro- und Digitalindustrie schafft die innovative, sichere und nachhaltige Mobilität der Zukunft. Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass der Verkehr schadstoffärmer, leiser und sicherer wird. Im ZVEI sind Hersteller von intelligenten Verkehrsinformationssystemen für Schiene und Straße organisiert, Systemlieferanten der Fahrzeugbranche sowie Lösungsanbieter im Bereich Elektromobilität.

Der Verkehr ist für knapp 30 Prozent aller CO2-Emissionen der EU verantwortlich. Davon entfallen rund 72 Prozent auf den Straßenverkehr. Um die Treibhausgasemissionen zu senken, hat sich die EU-Kommission zum Ziel gesetzt, die Verkehrsemissionen bis 2050 um 60 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren. Dieses Ziel ist ambitioniert, aber erreichbar, wenn die Weichen jetzt richtig gestellt werden. Aus Sicht des ZVEI muss der Fokus dabei auf den Themenfeldern Ladeinfrastruktur, Daten und Vernetzung sowie autonome Mobilität liegen.

Fakt ist, dass bis 2030 etwa 15 Millionen Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren sollen und daher rund 800.000 Ladepunkte benötigt werden. Die Zahl der Elektroautos in Deutschland steigt tatsächlich schnell. Im Jahr 2020 wurden mehr als 194.000 Autos mit reinem Elektroantrieb neu zugelassen – so viele wie nie zuvor. Vielen Menschen ist mittlerweile bewusst, dass die Umstellung auf Elektrofahrzeuge ein Kernelement der klimafreundlichen Mobilität ist. Allerdings nimmt der Ausbau der Ladeinfrastruktur nur langsam Fahrt auf. Ausschließlich durch das Zusammenspiel von Verkehrsträgern können die CO2-Ziele erreicht werden. Gleichzeitig besteht auch mit Blick auf den Schienenverkehr, der aktuell nur zu 60 Prozent elektrifiziert ist, weiterer Handlungsbedarf.

Besonders Ballungsräume kommen unter immer größeren Mobilitätsdruck, die Stickstoff-, Feinstaub- und CO2-Belastungen stellen Kommunen vor Herausforderungen. Die Lösung zur Entlastung sind intermodale Mobilitätskonzepte, die durch Vernetzung und moderne Straßenverkehrstechnik ermöglicht werden. Für die Vernetzung von Verkehrsträgern und die intelligente Verkehrssteuerung sowie die Weiterentwicklung des Mobilitätssektors ist die Schaffung von Rahmenbedingungen für eine sektorenübergreifende Datennutzung unabdingbar. Zusätzlich können autonome Mobilität und der Einsatz von KI durch Effizienzsteigerungen einen großen Beitrag zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit im Mobilitätssektor liefern. 
 

 

 

 

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