Presse

11.03.2026

Markt für Elektro-Haushaltgeräte 2025 rückläufig

Angespannte Marktlage im In- und Ausland dämpft Erwartung

Der Markt für Elektro‑Haushaltgeräte war 2025 sowohl im In- als auch im Ausland rückläufig. Die Hersteller erzielten einen Inlandsumsatz von 9,71 Milliarden Euro – ein Minus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Großgeräte verzeichneten mit 5,7 Milliarden Euro Umsatz einen deutlichen Rückgang, der sich auch im Absatz widerspiegelte. Während viele Produktsegmente schwächelten, zeigten Einbaugeräte einen leichten Absatzanstieg, angeführt von besonders starken Zuwächsen bei Elektroherden und Kochfeldern. Kleingeräte erreichten trotz gedämpfter Dynamik einen Umsatz von 3,9 Milliarden Euro. Besonders gefragt waren Heißluftfritteusen, Kaffeezubereitung, Bodenpflegegeräte und Personal-Care-Produkte.

Die Branche blickt unter schwierigen Rahmenbedingungen vorsichtig auf 2026. Das Konsumklima stabilisierte sich zwar leicht, die Anschaffungsbereitschaft für größere Haushaltsgeräte blieb jedoch niedrig. Während die Exporte von Großgeräten leicht zulegten, brachen die Ausfuhren von Kleingeräten ein. Für eine nachhaltige Erholung fordert die Industrie regulatorische Entlastungen, verlässliche außenwirtschaftliche Bedingungen sowie Maßnahmen zur Stärkung der Inlandsnachfrage. Eine höhere Planungssicherheit – etwa durch niedrigere Strompreise und Bürokratieabbau – gilt als entscheidend, um Produktion, Konsum und Wettbewerbsfähigkeit 2026 wieder zu beleben.

Der ausführliche Zahlenspiegel zum Download.

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