Daten und KI erfolgreich in der Industrie nutzen

Die ZVEI-Plattform „Industrial AI & Data Economy“ ist der zentrale Anlaufpunkt für Unternehmen, die die industrielle Nutzung von künstlicher Intelligenz und datengetriebener Wertschöpfung aktiv gestalten wollen. Sie bringt Industrie- und Softwareunternehmen zusammen und verbindet technologische Grundlagen wie die Asset Administration Shell (AAS), Datenräume und digitale Produktinformationen mit konkreten industriellen Anwendungen. 

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus Daten, interoperablen Systemen und digitalen Infrastrukturen konkrete Mehrwerte entstehen – in Produktion, Betrieb und Engineering. Die Plattform Industrial AI & Data Economy schafft den Rahmen für Austausch, Einordnung und Zusammenarbeit entlang realer Anwendungsfälle. 

Die Plattform adressiert technische Herausforderungen wie Interoperabilität, Datenverfügbarkeit und die Skalierung digitaler Lösungen. In einem dynamischem Marktumfeld erhalten Unternehmen Orientierung und profitieren vom gegenseitigen fachlichen Austausch. Mit einem klaren Fokus auf Industrial AI, DPP4.0 und Datenökosysteme stärkt die Plattform die Wettbewerbsfähigkeit der Elektro- und Digitalindustrie und unterstützt Unternehmen dabei, die Potenziale datengetriebener Wertschöpfung gezielt zu erschließen. 

Unsere Themen

Industrial AI

Industrial AI verändert die industrielle Wertschöpfung grundlegend. In der Elektro- und Digitalindustrie entstehen durch den Einsatz von industrieller künstlicher Intelligenz intelligente, vernetzte und adaptive Systeme, die Hardware, Software, Daten und Prozesse miteinander verbinden. 

Das erschließt neue Potenziale für Effizienz, Qualität, Nachhaltigkeit und resiliente Wertschöpfung. Gleichzeitig wird Industrial AI zu einem entscheidenden Faktor für Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft. 

Die ZVEI-Plattform „Industrial AI & Data Economy“ ordnet das Thema leitmarktübergreifend ein und bringt Unternehmen aus Industrie und Software zusammen. Im Fokus steht die Frage, wie Industrial AI in der Praxis eingesetzt werden kann und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen – von Datenverfügbarkeit über Interoperabilität bis hin zu skalierbaren Systemarchitekturen. 

Die Plattform bietet Raum für Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklung. Unternehmen können ihre Erfahrungen einbringen, voneinander lernen und aktiv an Lösungen arbeiten. So entstehen praxisnahe Ansätze, Orientierung und neue Kooperationen entlang industrieller Wertschöpfungsketten. 

 

Weiterführende Informationen:  

Whitepaper Industrial AI 

Whitepaper Vom Automatisieren zum Agieren 

Datenräume & Manufacturing-X

Datenräume ermöglichen es Unternehmen, Daten strukturiert, sicher und kontrolliert über Branchen- und Unternehmensgrenzen hinweg auszutauschen und schaffen damit die Grundlage für neue Formen der Zusammenarbeit in digitalen Ökosystemen. 

Mit Initiativen wie Manufacturing-X entsteht ein Rahmen, in dem industrielle Datenräume konkret ausgestaltet und skaliert werden. Ziel ist es, Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette verfügbar zu machen, ohne die Kontrolle über sensible Informationen aus der Hand zu geben.Das steigert nicht nur die Effizienz, sondern ermöglicht Anwendungen industrieller KI. Die ZVEI-Plattform „Industrial AI & Data Economy“ ordnet das Thema leitmarktübergreifend ein und bringt Unternehmen aus Industrie und Software zusammen, die sich mit der Nutzung und dem Austausch von Daten beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen zentrale Fragestellungen wie Interoperabilität, Datenverfügbarkeit, Vertrauen und konkrete Anwendungsfälle. 

Ein zentraler Baustein ist dabei die Transferinitiative SCALE-MX, bei der der ZVEI als Konsortialführer beteiligt ist. Ziel von SCALE-MX ist es, die Ansätze von Manufacturing-X für Unternehmen greifbar zu machen und den Transfer in die industrielle Praxis zu unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.scale-mx.org

Digitaler Produktpass DPP4.0

Der DPP4.0 ist eine industriegetriebene Umsetzung des Digitalen Produktpass aus der europäischen Ökodesign-Verordnung (ESPR). Der Digitale Produktpass reguliert, dass Produktinformationen digital bereitgestellt werden müssen. Der DPP4.0 setzt diese Anforderungen auf Basis der Asset Administration Shell (AAS) um.  

Die AAS standardisiert Daten und macht sie maschinenlesbar. Über den DPP4.0 können so Produkt- und Komponenteninformationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg dargestellt und ausgetauscht werden. . 

Der DPP4.0 geht bewusst über regulatorische Anforderungen hinaus: Neben der Erfüllung von Nachweispflichten schafft das Konzept die Grundlage für digitale Geschäftsmodelle, effizientere Prozesse und neue Formen der Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette. 

Die ZVEI-Plattform „Industrial AI & Data Economy“ ordnet DPP4.0 leitmarktübergreifend ein und bringt Unternehmen zusammen, die sich mit den Auswirkungen und Potenzialen digitaler Produktdaten beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen der Austausch, das gemeinsame Verständnis von Herausforderungen sowie die Frage, wie sich DPP4.0 in unterschiedlichen industriellen Kontexten sinnvoll nutzen lässt. 

Unternehmen profitieren dabei insbesondere vom Erfahrungsaustausch, von Einblicken in unterschiedliche Ansätze und von der Möglichkeit, sich frühzeitig mit zentralen Fragestellungen auseinanderzusetzen. So entstehen Orientierung in einem dynamischen Umfeld und die Möglichkeit, regulatorische Anforderungen mit wirtschaftlichem Mehrwert zu verbinden. 

Weiterführende Informationen:   

Whitepaper zum Digitalen Produktpass 

Auf dem Weg zum DPP4.0 - ZVEI-Show-Case PCF@ControlCabinet

Industrial Digital Twin Applications (IDTA)

Aktuelle Publikationen

Hier finden Sie die aktuellsten Publikationen zu allen Themen, die mit der Plattform Industrial AI & Data Economy im ZVEI gebündelt sind – von praxisorientierten Leitfäden und Whitepapers über technische Informationen bis zu politischen Stellungnahmen und Positionspapieren.

Das Leben eines Controllers und sein Digitaler Produktpass (DPP 4.0)

Durch Klicken auf und Wiedergabe dieses Videos wird eine Verbindung zu YouTube aufgebaut. Hierbei findet eine Datenverarbeitung durch YouTube (Google) statt. Mit Wiedergabe des Videos willigen Sie in diese Datenverarbeitung und das Setzen von Cookies auf Ihrem Endgerät ein. Weitere Informationen