Presse

02.03.2026

ZVEI: Jetzt Tempo bei der Energiewende halten

Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, fordert vor dem Hintergrund der Eskalation im Nahen Osten: 

"Das energiepolitische Dreieck aus Preisstabilität, Klimaschutz und Versorgungssicherheit muss gerade auch in diesen geopolitisch angespannten Zeiten Maßstab der Energiepolitik sein.

Die jüngste Eskalation im Nahen Osten zeigt, wie direkt geopolitische Konflikte in einer zentralen Transitregion für fossile Energien auf Preise und Versorgungssicherheit in Deutschland durchschlagen - und so Industrie, Mittelstand und Verbraucher unmittelbar treffen. 

Das macht mehr als deutlich, wie dringend und entschlossen wir die Abhängigkeit von volatilen fossilen Importen in Deutschland und Europa verringern müssen. Den größten Hebel dafür haben wir an der Hand: Die Elektrifizierung auf Basis erneuerbarer Energien.

Deshalb braucht es jetzt klare Prioritäten beim Ausbau und der Digitalisierung der Netze, beim Ausbau der Erneuerbaren und bei Speichern sowie verlässliche energiepolitische Rahmenbedingungen seitens der Bundesregierung.

Jetzt ist nicht der Moment, Tempo rauszunehmen oder gar die Richtung zu wechseln." 

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