Pressebereich
05.01.2026
ZVEI: Stromnetzinfrastruktur besser schützen
Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, fordert entschlosseneres Handeln beim Schutz kritischer Infrastruktur:
"Der abermalige Angriff auf das Berliner Stromnetz zeigt die Verwundbarkeit von kritischer Infrastruktur in Deutschland. Um die Sicherheit der Stromnetzinfrastruktur zu erhöhen, fordert der ZVEI, zügig geeignete Schutzmaßnahmen einzuleiten. Umspannwerke und Schaltanlagen beispielsweise sollten mit modernster Zugangskontrolle, Videoüberwachung und auch Sicherheitsdiensten geschützt werden. Dabei kommt es auch auf starke Lieferketten in Europa an, um im Ernstfall zügig Um- und Ersatzneubau zu realisieren.
Zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit braucht es darüber hinaus redundante Kommunikationswege und 'Blackstart-fähige' Kraftwerke bei größeren Angriffen. Die Erarbeitung von weitreichenden Resilienzkonzepten gehört zudem auf die Agenda der Bundesregierung. Die Vorbereitung für den Ernstfall muss unterschiedliche Szenarien abbilden, von schwerwiegenden Naturereignissen und Cyberangriffen bis zu Sabotageakten.“