Presse

19.10.2026

ZVEI zum NVIDIA-Investment: „Aus Invest in Germany muss auch Grow in Germany werden“

Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, freut sich über Investitionen in industrielle KI, fordert aber gleichzeitig bessere Wachstumsbedingungen für heimische Unternehmen und Start-ups:

  • „Dass NVIDIA in Deutschland investieren und gemeinsam mit der Bundesregierung industrielle KI vorantreiben will, unterstreicht die strategische Bedeutung dieser Technologie für den Industriestandort Deutschland.“
  • „KI beginnt beim Chip. Wenn wir bei industrieller KI technologisch vorne mitspielen wollen, müssen wir deshalb auch die Mikroelektronik in Deutschland und Europa stärken.“
  • „Gerade bei physischer KI verfügt Europa über erhebliche Stärken – von Mikrocontrollern und Sensorik über Leistungselektronik bis hin zur Automatisierungstechnik und Robotik. Diese Kompetenzen müssen genutzt und weiter ausgebaut werden, damit der Industriestandort Deutschland von dem enormen Potenzial dieser Technologie profitiert“
  • „Wir brauchen insbesondere die gezielte Förderung junger Unternehmen, schnelle und einfache Zugänge zu Fördermitteln sowie insgesamt bessere Investitionsbedingungen. Vor allem müssen wir die strukturellen Standortbremsen lösen: zu viel Bürokratie, zu hohe Kosten und eine Regulierung, die Datennutzung, Innovation und Skalierung erschwert.“
  • „Unser Anspruch muss deshalb größer sein als ‚Invest in Germany‘: Wir brauchen auch ein ‚Grow in Germany‘. Ausländisches Kapital ist willkommen. Gleichzeitig müssen deutsche und europäische Unternehmen die Chance haben, Mikroelektronik und industrielle KI hier zu entwickeln, zu skalieren und daraus neue Wertschöpfung entstehen zu lassen.“

 

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