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14.04.2026

Auswirkungen des Iran-Kriegs

Der Iran hat als Reaktion auf die militärischen Angriffe durch Israel und die USA die Straße von Hormus so gut wie gesperrt. Die Meerenge passieren in Friedenszeiten etwa 20 Prozent des weltweiten Ölbedarfs, die dem Weltmarkt nun aktuell nicht mehr zur Verfügung stehen. Dies trifft die deutsche Elektro- und Digitalindustrie dabei nicht nur in Form von steigenden Energiepreisen, vielmehr verteuern sich auch andere Vorprodukte aus der Region. Unter Umständen wird auch deren Verfügbarkeit stark eingeschränkt. Zudem steigen Transportkosten, Versicherungs- sowie Risikoprämien. Insbesondere gehen mit dem induzierten Angebotsschock aber makroökonomische Risiken einher. Insgesamt macht der Iran-Konflikt abermals deutlich, wie wichtig eine Entkoppelung von fossilen Energieträgern für mehr Resilienz und Unabhängigkeit bzw. Souveränität unserer Volkswirtschaft ist. Eine entschlossene Forcierung der Elektrifizierung bleibt daher unabdingbar.

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