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04.11.2026
ESPR-Methodik: ZVEI fordert praxisnahe und produktspezifische Lösungen

Die EU-Kommission entwickelt derzeit die methodische Grundlage für die Umsetzung der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) weiter. In seiner aktuellen Stellungnahme zu den Methodik-Berichten des Joint Research Centre setzt sich der ZVEI für einen produktspezifischen, verhältnismäßigen und praxistauglichen Ansatz ein.
Neue Anforderungen sollten einen messbaren Nutzen für Umwelt und Ressourceneffizienz bringen. Sie müssen technisch umsetzbar sowie wirtschaftlich verhältnismäßig und gleichzeitig auch für komplexe Lieferketten sowie kleine und mittlere Unternehmen praktikabel sein.
Statt pauschaler „One-size-fits-all“-Ansätze braucht es Lösungen, die unterschiedliche Produkte, Anwendungen, Märkte und Anforderungen an die Produktsicherheit berücksichtigen. Bestehende europäische Standards, Rechtsvorschriften und Datenstrukturen sollten konsequent einbezogen werden, um Doppelregulierung und unnötige Bürokratie zu vermeiden.
Die Stellungnahme beinhaltet konkrete Empfehlungen zu den verschiedenen Bausteinen der ESPR-Methodik, unter anderem zur Bewertung von Umweltauswirkungen und Kreislauffähigkeit, zu Produktinformationen im Digitalen Produktpass sowie zu produktübergreifenden Ökodesign-Anforderungen.
Die vollständige ZVEI-Stellungnahme finden Sie hier zum Download.