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23.10.2026
Positionspapier zu Technologischer Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit

Geopolitische Spannungen und die weltweite Zunahme von Handelshemmnissen stellen Europa vor große Herausforderungen. Das neue ZVEI-Positionspapier Technologische Souveränität – Wettbewerbsfähigkeit und Selektion statt Abschottung zeigt auf, wie Europa seine technologische Souveränität stärken, sich gegen die politische Instrumentalisierung wirtschaftlicher Abhängigkeiten wehren und zugleich wettbewerbsfähig bleiben kann.
Das Ziel solllte sein, dass Europa Technologien, Daten und Infrastrukturen selbstbestimmt und sicher nutzen, gestalten und schützen kann. Doch dabei geht es nicht um eine unrealistische Vision technologischer Autarkie. Stattdessen sollte die EU eine selektive Souveränität anstreben: gezielt eigene Stärken in strategisch wichtigen Technologiefeldern ausbauen und gleichzeitig offene Märkte und belastbare internationale Partnerschaften stärken.
Im Mittelpunkt des Papiers stehen drei Leitgedanken:
- Wettbewerbsfähigkeit ist die Grundlage technologischer Souveränität.
- Europa braucht strategische Fähigkeiten vor allem in Mikroelektronik, industrieller KI und Cybersicherheit sowie bei Datenräumen und Rechenzentren.
- Kritische Abhängigkeiten lassen sich mit Diversifizierung und geeigneten politischen Schutzinstrumenten verhindern. Zudem braucht Europa bessere Rahmenbedingungen für Innovation und Investitionen.
Das gesamte Papier können Sie hier herunterladen:
Technologische Souveränität – Wettbewerbsfähigkeit und Selektion statt Abschottung
Technological sovereignty – competitiveness and selection instead of isolation